Schlagworte: Mauerpark

Das Bienenjahr im Mauerpark beginnt

b3e0b4fb38Die solidarische Imkerei im Mauergarten 
startet in ihr zweites Jahr. Dazu lädt die Initiative am Donnerstag (26.03.) um 19 Uhr ins Freizeiteck in der Graunstraße, Ecke Gleimstraße ein. Die Imker und Imkerinnen geben einen kleinen Rückblick über das vergangene Jahr und stellen das Konzept und die Pläne für 2015 vor. Interessierte Neulinge, egal ob unerfahren oder Profi sind wieder eingeladen, gemeinsam mit anderen das Bienenjahr zu erleben

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Neues beim Flohmarkt am Mauerpark

Flohmarkt am Mauerpark
Flohmarkt am Mauerpark

Nun beginnt sie, die erste Saison mit dem neuen Betreiber des Flohmarkts am Mauerpark. Anders als noch von einigen im Herbst des letzten Jahres (2014) vermutet, ist durch den Betreiberwechsel weder die Welt untergegangen – noch der Flohmarkt. Auch der unter Touristen beliebte Sonntag als Markttag ist erhalten geblieben. Geändert haben sich nur wenige Details. Besucher haben jetzt zum Beispiel Platz, um den Markt auch begehen zu können. – Sobald sie dann alle wieder ab den ersten Tagen über 20 Grad kommen werden.
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Die Gleim-Oase als zeitgeschichtliches Kunstwerk

Damit ein Denkmal als historisch wertvoll in der Öffentlichkeit angesehen wird, braucht es nicht unbedingt die Eintragung in die Denkmalliste. Zum einen sind die Kriterien hier sehr hoch angelegt, zum anderen ist auch der Denkmalbegriff selbst ständig im Wandel. Vieles, was in den 1960/70er-Jahren noch abgerissen worden wäre, gilt heute als schützenswert. So gibt es viele Denkmale, die von Privatpersonen als Zeugnisse der Geschichte instandgesetzt und erhalten werden, die unterhalb der von Landesdenkmal gesetzten Schwellen liege. Dazu gehört im Wedding z.B. die Mittelinsel auf der Gleimstraße, die Gleim-Oase genannt wird. Weiterlesen

Die Kolumne: Gründe genug gegen die Mauerparkbebauung

mauerpark_plakate Graunstr. Eigentlich hat Prenzlauer Berg den Schaden – durch die Neubebauung von Teilen des Mauerparks. Der Schatten der zu hoch geplanten Gebäude verdunkelt den Osten, die 200 neuen Studentenbutzen würden vor allem Druck vom Weddinger Wohnungsmarkt nehmen. Und: Gegrillt werden dürfte auf dem in Mitte gelegenen Gelände ohnehin nicht, wenn es denn unbebaut bliebe. Warum engagieren sich dennoch viele Weddinger gegen die Bebauung des Areals nördlich des Gleimtunnels? Weil klammheimlich aus 530 mehr als 700 Wohnungen geworden sind. Weil politische Entscheidungsträger scheinbar lieber Broschüren des Investors verteilen, statt die Bedenken der Bürger ernst zu nehmen. Es gibt für viele Weddinger viele Gründe, sich zu wehren.

Ein Kommentar von Ulf Teichert

Die Kolumne erscheint ebenfalls jeden Samstag im Berliner Abendblatt, Ausgabe Wedding.

 

Mauerpark-Erweiterung: Bebauungsplan wird ausgelegt

Mit dieser Broschüre "Mauerpark gewinnt" warb der Investor vergangenen Herbst bei Anwohnern für sein Projekt. 60 000 Stück wurden verteilt.
Mit dieser Broschüre “Mauerpark gewinnt” warb der Investor vergangenen Herbst bei Anwohnern für sein Projekt. 60 000 Stück wurden verteilt.

Investor Thomas Groth hat kürzlich seine konkreten Pläne für die Bebauung im erweiterten Mauerpark auf Weddinger Seite öffentlich gemacht. Auf einer Veranstaltung in der Ernst-Reuter-Oberschule wurden sie am Dienstagabend (20.1.) präsentiert. Der nächste Schritt: Der Bebauungsplan soll nun öffentlich ausgelegt werden. Bürgerinitiativen lehnen Groths Pläne wegen einer zu massiven Bebauung ab. Sie planen ein Bürgerbegehren, um das Projekt zu stoppen.

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Gleimtunnel: Licht aus für die Party?

25JahreMauerfallJedes Jahr am 2. Oktober wird abends der Gleimtunnel zwischen Wedding und Prenzlauer Berg für den Autoverkehr gesperrt, weil dann die Gleimtunnel-Party stattfindet. In diesem Jahr wurde dort jedoch viel gebaut und bis vor kurzem war der Tunnel einseitig gesperrt – das hat die Sponsoren verunsichert und nun fällt die achte Gleimtunnel-Party aus. In dem Jahr, in dem der Mauerfall vor 25 Jahren ganz groß gefeiert wird, wird gerade das grenzüberschreitende Ereignis an diesem geschichtsträchtigen Ort nicht begangen.

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Warum sich das Erinnern lohnt

25JahreMauerfallAls ich auf der Redaktionssitzung des Weddingweisers vorschlug, zum 25. Jahrestag der Öffnung der Berliner Mauer eine Artikelserie zu starten, erntete ich zunächst gelangweilte Blicke. Es scheint nun mal zum guten Ton zu gehören, sich der Erinnerung anlässlich von Jahrestagen zu entziehen. Zu Unrecht… Weiterlesen

Die Kolumne: Hoffnung für die Gleim-Oase

Jetzt ist der Denkmalschutz gefordert

Dunja und Holger an ihrem Wunschbaum. Was sie selbst sich wünschen, ist klar: Gleim-Oase soll bleiben!

Weil das neue Wohngebiet im nördlichen Teil des Mauerparks angeblich nur von der Wedding-Seite her erschlossen werden kann, sollen ein Teil der Stützwand des Gleimtunnels und die Gleim-Oase genannte Mittelinsel einer neuen Zufahrtsstraße weichen. Das Bezirksamt bastelt an entsprechenden Bebauungsplänen. Doch die könnten sich bald erledigt haben. Wie sich nämlich jetzt herausgestellt hat, handelt es sich bei der Mittelinsel um eine 1983 von der Degewo in Auftrag gegebene gartenkünstlerische Arbeit. Mit der Architekt Bernd Vogel und das renommierte Künstler-Ehepaar Carlini sehr wohl auch Bezug zur nahen Grenze zu Ostberlin genommen haben. Einer von vielen Gründen, einen Antrag auf Unterschutzstellung nach dem Landesdenkmalschutzgesetz zu stellen. Das ist inzwischen geschehen. Die Hoffnung auf Erhalt der Gleimoase wächst.

Unterwegs im Humboldthain

humboldthain2Wir rennen über die große Wiese und knicken die Grashalme um. Also der kleine Weddinger rennt. Ich gehe in meinem Sonntagsspazierschritt. Grashalme knicke ich dabei trotzdem um. Der kleine Weddinger sucht den schönsten Kletterbaum. Ich suche den Mauerpark im Humboldthain. Also ich versuche zu fühlen, ob der Humboldthain noch richtig Humboldthain ist oder schon Prenzlpark im Wedding.

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