Nach wem sind diese Straßen benannt? (Teil 3)

Im Afrikanischen, im Englischen oder im Brüsseler Viertel, aber auch im Brunnenviertel oder im Soldiner Kiez sind viele Straßen nach Ländern, Orten oder mit Bezug auf Kriegsschauplätze benannt. Da kann man eine kleine Weltreise machen.

So mancher Straßenname im Wedding und Gesundbrunnen klingt merkwürdig. Nicht wenige sind nach Personen benannt – mit teilweise sehr fragwürdigen Biographien. Wer dahinter steckt, dürfte allerdings kaum jemand wissen. Wir erklären euch kurz, mit wem wir es zu tun haben.

Neue Gleise, altes Lied: BVG saniert Tram

Foto: Sulamith Sallmann

Keine Tram auf der Seestraße, das kennt man schon. Bereits 2018 wurde die Straßenbahnstrecke zwischen Virchow-Klinikum und der Turiner Straße erneuert. Jetzt kommt ein weiterer Abschnitt dran. Dafür wird drei Wochen lang der Straßenbahnverkehr zwischen Björnsonstraße und dem Virchow-Klinikum unterbrochen. Ab 25. Juni wird gebaut – dann fahren die Trams nur bis zum Louise-Schroeder-Platz. Bis zum 16. November müssen Fahrgäste zwischen Virchow-Klinikum und Louise-Schroeder-Platz auf einen Bus-Ersatzverkehr ausweichen.

Reinickendorfer Straße: Viel Charakter

Eine glanzlose, nicht ganz geradlinige Straße wie die Reinickendorfer verdient – wie so viele Weddinger Straßen – einen zweiten Blick. Die einzige Bundesstraße des Wedding (B 96) durchzieht unseren Stadtteil von Nord nach Süd genau an der 2001 recht willkürlich gezogenen Grenze zwischen Wedding und Gesundbrunnen. Doch gerade diese vermeintlich nichtssagende Straße ohne Sehenswürdigkeiten ist typisch für die Weddinger Mischung und erzählt viel vom Charakter unseres dichtbesiedelten Stadtteils.