Für 20 Ostpfennige durch den Westen

25JahreMauerfallDas 25-jährige Mauerfalljubiläum und der Deutschen Einheit sind Anlass, ältere Kiezbewohner zu Wort kommen zu lassen. 2005 habe ich Bewohner eines Seniorenheims interviewt. Ohne sich bewusst zu sein, dass sie Zeitzeugen waren, lebten sie als einfache Weddinger und Grenzgänger ihren Alltag mitten im Irrsinn der geteilten Stadt, bevor es die Mauer gab…
„Irgendein Laster muss der Mensch ja haben“, sagt Eva Bittner und zündet sich eine Zigarette nach der anderen an. Ihre Augen leuchten auf, als sie beginnt, aus ihrem Leben zu erzählen. Die 69-jährige wohnt seit 16 Jahren im „Seniorenheim an der Panke“ in der Koloniestraße. Doch in den Soldiner Kiez hat es sie erst jetzt, durch das Seniorenheim, verschlagen. Aufgewachsen ist sie im Gebiet rund um die Reinickendorfer Straße.

„Soldiner“: Selbstbewusst wie der Kiez

In den anderthalb Jahrzehnten, in denen es im Gebiet zwischen der Osloer Straße und der Nordbahn ein Quartiersmanagement (QM) gibt, hat sich im zuvor nur als „Problemzone“ bekannten Kiez so etwas wie eine eigene Identität herausgebildet. Das QM hat sich um die Jahrtausendwende nach der beide Pankeufer verbindenden Soldiner Straße benannt, und inzwischen ist das überschaubare Gebiet am Nordrand von Berlin-Gesundbrunnen als „Soldiner Kiez“ bekannt.

The Red Nose Samurai Santa: Schön schräg!

„Hello Kitty“ mit Elchgeweih

Am kommenden Wochenende, Samstag, den 14. und am Sonntag den 15. Dezember, gibt es ein außergewöhnliches Event in der Bar Oh! Calcutta. Ein ungewöhnlicher Kunst- und Designmarkt mit 15 beteiligten Künstlern sowie eine Party mit Live-Acts japanischer Künstler geben der traditionell „besinnlichen“ Adventszeit den ultimativen Kick.