Schlagwörter: Humboldthain

Weddingmelder-Wochenschau #12/17

Blühende Krokuswiese im Humboldthain. Foto: HenselDie Krokusse im Humboldthain sind endlich erblüht, der am 20. März gestartete Frühling kann damit auch ganz offiziell bei uns so richtig loslegen. Zum Beispiel hier, in einem der vielen neuen und alten Gärten und Parks. Auch Allergiker dürfen sich freuen: Die Charité sagt, früher waren mehr Birkenpollen. Nur die armen Angestellten im Gesundheitsamt, die sollten besser noch ein wenig die Luft anhalten. Ausgerechnet hier hat sich nämlich der gemeine Schimmel breit gemacht. Ob das dieser Amtsschimmel ist, von dem immer alle reden? Bohrende Fragen, bohrende Antworten – wie immer bei uns in der Wochenschau! Viel Spaß!

Weiterlesen

Weddinger Gärten: Alles grün zum Frühlingsanfang!

Beet mit Frühblühern auf der Gleim-Oase. Foto: HenselHeute ist Frühlingsanfang! Wer den Weddingweiser aufmerksam verfolgt, ist darauf gut vorbereitet – oder zumindest gut informiert. Wir haben uns in den vergangenen Wochen in den Weddinger Gärten umgesehen, waren im Gemeinschaftsgarten am Centre Francais, im Himmelbeet und im Mauergarten. Heute beschäftigen wir uns in diesem letzten Teil der „Weddinger Gärten“ gleich mit fünf Gartenprojekten. Unglaublich, aber sie alle befinden sich im und am Brunnenviertel.

Weiterlesen

Weddingmelder-Wochenschau (48/16)

Tafel Suppe Winter.jpgIm schönsten aller Berliner Stadtteile ist mal wieder allerhand los – im wahrsten Sinne des Wortes. Selbst den Winter hat es nun sogar zu uns verschlagen. Fairtrade-Fellmütze und Winterstiefel, alles schön und schick, aber es geht doch nichts über eine wärmende Suppe aus der Suppenküche, oder? Was uns sonst noch in dieser Woche vor die Weddinger Haustür getrieben hat, das gibt’s in der dieswöchigen Weddingmelder-Wochenschau. Achtung: Weihnachts-Inhalt möglich!

Weiterlesen

Eine Rarität: Sekt aus dem Humboldthain

Horst Riewendt bei der Weinlese. Er hat den Weinberg im Humbolthain als Revierleiter anlegen lassen. Foto: Hensel
Horst Riewendt bei der Weinlese. Er hat den Weinberg im Humbolthain als Revierleiter anlegen lassen. Foto: Hensel

Seit 1987 gibt es im Humboldthain einen Weinberg. Er liegt etwas versteckt auf Flächen des Grünflächenamtes an der Wiesenstraße. Aus den Trauben wird der Humboldthainer Hauptstadtsekt gewonnen. Am Mittwoch (5.10.) hat die diesjährige Weinlese stattgefunden. Wie in den vorangegangenen Jahren wurden wieder 400 Kilogramm Trauben geerntet. Daraus können etwa 200 Flaschen Hauptstadtsekt gewonnen werden. Versektet werden sie seit jeher in Achkarren im Kaiserstuhl.

Weiterlesen

Die Flaktürme

flaktürme10Michael Foedrowitz ist Autor des Buches „Die Flaktürme. Berlin, Hamburg, Wien“. Er hat für sein Buch sehr viele Fotos zusammengetragen, 449 davon wählte er für den Druck aus. Darunter sind einige seltene Farbaufnahmen. Im April diesen Jahres ist es in der Edition Berliner Unterwelten erschienen. 30 Euro kostet das etwa A4 große, broschürte Buch. Es beantwortet alle Detailfragen zum Hochbunker im Humboldthain und erweckt auch die damalige Zeit zum Leben. Weiterlesen

Mein allergrünster Wedding!

Weddinger Stadtnatur: Der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet. Foto: Hensel
Weddinger Stadtnatur: Der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet. Foto: Hensel

Der Humboldthain, der Schillerpark, Balkons und Baumscheiben, Kleingärten und Gemeinschaftsgärten, der Panke-Grünzug … Wedding und Gesundbrunnen sind von oben betrachtet ziemlich grün! Beim Langen Tag der StadtNatur am 18. und 19. Juni zeigt sich der Stadtteil von seiner allergrünsten Seite. Wer möchte, kann bestimmt noch etwas entdecken.

Weiterlesen

Besondere Aussichtspunkte im Wedding

Rundblick Wedding Leo Amtsgericht
Blick auf den Wedding und Teile des Gesundbrunnens von der Humboldthöhe aus

Sich über die Stadt erheben, den Blick in die Ferne schweifen lassen oder einfach den Sonnenstrahlen beim Funkeln auf dem Wasser zuschauen: im Wedding und in Gesundbrunnen gibt es unzählige, bekannte und auch weniger bekannte Stellen mit besonders schönen Aussichten…
Weiterlesen

Die Kolumne: Was mir Angst macht

Der Tod eines Hundes versetzt viele Menschen in einen Zustand der Hysterie

Während Tausende Flüchtlinge mitten in Berlin ums tägliche Überleben ringen, wird im Humboldthain ein Hund erschossen. Wie wichtig das eine und wie aufregend das andere für viele Berliner ist, erfährt man am besten in den sozialen Kanälen der Tageszeitungen und Radiosender und in diversen Facebook-Foren. Dort sorgt die Erschießung des Rhodesian Ridgeback-Rüden Danti für einen Shitstorm ohne gleichen. Hundegegner beschimpfen Hundefreunde, Polizei-Versteher gehen auf Polizeihasser los (jeweils auch umgekehrt) und dazwischen tummelt sich jede Menge Wissen und Nichtwissen in den allermöglichsten und unmöglichsten Schattierungen. Vor allem aber bricht sich hier eine Form der Aggressivität gegenüber anderen Meinungen Bahn, die ich bis dato nur in der Auseinandersetzung der Pegida und ihrer rechtsgerichteten Helferlein mit der „Lügenpresse“ und den Menschen zum Beispiel kenne, die sich für Geflohene engagieren.

Ich glaube, dass der Tod von Danti nur der Anlass ist, sich mal wieder so richtig schön Luft zu verschaffen. Diese Form von Hysterie und Fanatismus wird durch die Anonymität der sozialen Netzwerke noch verstärkt, muss aber latent vorhanden sein. Das ist das, was mir Angst macht.

Es ist schlimm, dass ein überforderter Polizist in einem belebten Park scharf schießt. Schlimm finde ich allerdings auch, dass ein Hundehalter keine Zeit für seinen „besten Freund“ hat und ein Dogsitter den Leinenzwang nur als Option begreift. So richtig ärgerlich und wütend allerdings macht mich etwas ganz anderes. Siehe oben!

Autor: Ulf Teichert

Die Kolumne erscheint ebenfalls jeden Samstag im Berliner Abendblatt, Ausgabe Wedding

Drei Freibäder im Wedding – aus drei Bauepochen

Foto: Dominique Hensel

Der Wedding ist mit seinen drei Freibädern in einer Entfernung von maximal zwei Kilometern vom Leopoldplatz nicht nur gut ausgestattet. Wer sich dort umschaut, lernt auch noch Interessantes über die Weddinger Geschichte. Weiterlesen