Das Wichtigste der Woche im Wedding

In der Nacht vom Sonntag auf Montag kam aus dem  Virchowklinikum die Meldung, dass der erste Patient, der in Berlin durch eine Routineuntersuchung positiv auf das Virus getestet wurde, in der dortigen Isolierstation untergebracht wurde. Die Rettungsstelle der Inneren Medizin war deswegen 24 Stunden lahmgelegt, die Mitarbeiter der betroffenen Schicht bleiben nun erst einmal zu Hause. Nun wurde auf dem Gelände des Klinikums ein eigenes Untersuchungsgebäude für Corona-Verdachtsfälle ausgewiesen, um den restlichen Betrieb nicht zu beeinträchtigen. Ansonsten haben wir ja auf dem Blog schon gesagt: Wedding, bleib gelassen wie immer!

Wo ist die geologische Wand aus dem Humboldthain?

geologische Wand im botanischen Volkspark Pankow
Die geologische Wand aus dem Humboldthain – im botanischen Volkspark Pankow. Foto: Hensel

Wer von der geologischen Wand im Wedding gehört hat und sie sehen will, der wird lange suchen müssen. Aus dem Volkspark Humboldthain, wo sie einst errichtet wurde, ist sie bereits 1914 weggezogen. Heute residiert sie im Botanischen Volkspark Blankenfelde in Pankow. Dort kann man sie zu den Parköffnungszeiten besuchen und etwas über die Erdgeschichte Mitteleuropas lernen.

Das müsst ihr zur S-Bahn-Sperrung wissen

Bauarbeiten auf einer Schiene
S-Bahn-Bauarbeiten. Foto: Andrei Schnell

Für S-Bahn-Fahrgäste kommt es dicke: Zwischen Schönhauser Allee und Greifswalder Straße werden die Gleise ausgetauscht. Das bedeutet umfangreiche Einschränkungen für die Dauer von sechs Wochen, die sich auch auf Gesundbrunnen und Bornholmer Straße auswirken. Es gibt einen Ersatzverkehr mit Bussen. Trotzdem dürfte sich für die meisten, die sonst am Bahnhof Wedding und in Gesundbrunnen in Richtung Osten zusteigen, eine weiträumige Umfahrung der Baustelle lohnen.

Glücksfall grüner Wedding

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Foto:linn-asmuc

Jeder Weddinger kennt das: Halb Berlin denkt, wir leben in einem großen grauen, trostlosen Elendsquartier. Allenfalls hat man schon mal vom Roten Wedding gehört und tut das mit einem leichten Schaudern ab. Doch die Wirklichkeit ist ganz anders und so freuen wir Weddinger uns, dass wir die vielen Grünflächen, die unser Stadtteil sein Eigen nennt, nicht mit besonders vielen Touristen und anderen Berlinern teilen müssen. Doch woran liegt es, dass sich der Wedding so ganz anders anfühlt als das Klischee?