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Der Rosengarten im Humboldthain:
Kommt, lasst Euch betören!

Ein Paradies zum Spazieren und Verweilen im Humboldthain lädt von April bis Oktober ein.

Lasst euch in den Bann ziehen vom süßen Duft meiner tausenden blühenden Rosendamen, betören von der Schönheit ihrer fünfzig verschiedener Sorten. Oft ließe ich mich von der knallroten Lolita oder der schwarzen Madonna verführen, wenn nicht die sanfte Jungfräulichkeit der rosafarbenen Queen Elisabeth oder der schneeweißen Margaret Merril wäre. Dort, wo früher meiner Schwester, die Himmelfahrtkirche zuhause war, könnt ihr heute meine sattgelbe Rosendame Gloria Dei bestaunen. Hallelujah!

Jagende Nymphe

Kommt mich besuchen, flaniert durch meine bunte Sommerblumenpracht und das satte Grün meiner Stauden. Die Verliebten unter euch finden in meinen kleinen Heckenséparées romantische Zweisamkeit. Und noch eine kleine Information zu meiner Herkunft. Mein Vater, der Volkspark, wurde anlässlich des 100. Geburtstags von Alexander von Humboldt ab 1869 erschaffen. Und meine zwei großen Brüder, die Flaktürme, wuchsen in den Jahren 1941/1942 auf. Ich selbst bin das Nesthäkchen mit mehr als zehn Jahren Unterschied. Ach ja, mein Name? Einfach Rosengarten.

Die „Jagende Nymphe“ (auch „Diana mit Windhunden“ genannt) ist eine Bronzeskulptur von Walter Schott (1928), die 1929 am Pariser Platz aufgestellt wurde. 1953 wurde sie im neu entstandenen Rosengarten im Humboldthain neu platziert.

Der Rosengarten liegt im Norden des Humboldthains, kürzester Weg über Eingang Badstraße.

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