Coronavirus: Der wichtigste Faktor sind wir selbst

Coronavirus Atemschutzmasken ausverkauft-Schild in der Leo-Apotheke
Foto: Hensel

Seit ein paar Wochen sind die Augen des ganzen Landes auf den Wedding gerichtet. Denn am Nordufer und an der Seestraße befindet sich das Robert-Koch-Institut. Täglich wird von dort aus die aktuelle Gefährdungslage angesichts des Coronavirus vermeldet. In der Nacht vom Sonntag auf Montag kam dann aus dem benachbarten Virchowklinikum die Meldung, dass der erste Patient, der in Berlin durch eine Routineuntersuchung positiv auf das Coronavirus getestet wurde, auf der dortigen Isolierstation untergebracht wurde.
Die Rettungsstelle der Inneren Medizin musste 24 Stunden lahmgelegt werden, die Mitarbeiter der betroffenen Schicht bleiben nun erst einmal zu Hause, ebenso wie weitere Kontaktpersonen. Auf dem Gelände des Klinikums wurde nun ein eigenes Untersuchungsgebäude für Corona-Verdachtsfälle ausgewiesen, um den restlichen Betrieb nicht zu beeinträchtigen. Worauf kommt es jetzt an?

Hoffentlich Anschluss unter diesen Nummern

Bücherbox vor dem Centre Francais in einer französischen TelefonzelleUnsinnige Anrufe legen die Berliner Notrufnummer 110 lahm. Bis zu einem Viertel der 1,3 Millionen Anrufe pro Jahr sind keine Fälle für den Notruf, blockieren aber die Leitung und führen dazu, dass echte Notrufe nicht mehr innerhalb von zehn Sekunden angenommen werden können. Die Berliner Polizei twittert in dieser Woche die unsinnigsten Notrufe unter dem Hashtag #NoNotruf.