Schlagwörter: Frühling

Weddingmelder-Wochenschau #12/17

Blühende Krokuswiese im Humboldthain. Foto: HenselDie Krokusse im Humboldthain sind endlich erblüht, der am 20. März gestartete Frühling kann damit auch ganz offiziell bei uns so richtig loslegen. Zum Beispiel hier, in einem der vielen neuen und alten Gärten und Parks. Auch Allergiker dürfen sich freuen: Die Charité sagt, früher waren mehr Birkenpollen. Nur die armen Angestellten im Gesundheitsamt, die sollten besser noch ein wenig die Luft anhalten. Ausgerechnet hier hat sich nämlich der gemeine Schimmel breit gemacht. Ob das dieser Amtsschimmel ist, von dem immer alle reden? Bohrende Fragen, bohrende Antworten – wie immer bei uns in der Wochenschau! Viel Spaß!

Weiterlesen

4 Tipps für einen Frühlingstag im Wedding

KrokusseMorgens kann es, zugegebenmaßen noch ganz schön frostig sein, doch Schneeglöckchen, Krokusse und erste Anzeichen von sich öffnenden Knospen sind ein untrügliches Zeichen: der Frühling wird, ja wirklich, er wird bald kommen! Nur gut, dass wir im schönsten aller Berliner Bezirke wohnen. Hier wird der Frühling ganz besonders herzlich willkommen geheißen und zwar mit diesen Tipps. Weiterlesen

Oh Wedding, oh Frühling!

spring14_aDanke, danke, danke! Man kann es gar nicht oft genug sagen. Vielen Dank an alle Guerillagärtner, urbanen Begrünungsprojekte, Grünspender und Gießpaten. Danke, dass ihr unseren Wedding so grün macht. Insbesondere jetzt, ganz kurz vor dem offiziellen Frühlingsbeginn wächst und gedeiht es nur so schön, weil viele Hände mithelfen. Am Freitag, den 20. März um 23.45 Uhr beginnt auf der Nordhalbkugel der Frühling. Die Initiativen haben ihn gepflanzt.

Weiterlesen

Weddingwoche #11: Zu früh(ling) gefreut

Die Weddingwoche ist eine wöchentliche Kolumne über aktuelle Ereignisse in unserem Stadtteil. Diese erscheint auch samstags im Berliner Abendblatt, Ausgabe Wedding.

Liebenwalder-StraßeEr ist zurück, und ich spüre ein Kratzen im Hals, das dort nicht hingehört. Vermutlich hatte sich der Winter nur für ein paar Tage zurückgezogen, um neue Kräfte zu sammeln und dann seinen Job zu Ende zu bringen. Immerhin gab es noch eine Handvoll Menschen wie mich in Berlin, die bisher ohne Grippe davongekommen waren. Der Winter musste sich also nur in Lauerstellung begeben und abwarten, bis ich meine Wintersachen im hintersten Winkel meines Schrankes vergraben hatte. Er wusste, ich würde nach wochenlanger Kälte und Finsternis durch ein paar warme Tage leichtsinnig werden und mich fortan selbst dann ohne Schal und daumendicken Pullover vor die Tür wagen, wenn es wieder kälter werden sollte. Offenbar ist er nicht nur der dunkelste Winter, nein, er ist auch noch verdammt gerissen.

Dabei bin ich nicht der Einzige, der sich schon auf den Frühling eingestellt hat. Auf der Bellermannstraße konnte ich zwei Hartgesottene beobachten, die mit ihrem Bier vor dem Spätkauf saßen. Zugegeben, im Nachhinein bin ich mir unsicher, ob sie nicht einfach – vom neuerlichen Wintereinbruch überrascht – auf ihrer Bank festgefroren waren. Auch meine Wintermontur einzumotten, war vielleicht zu voreilig. Mit den dicken Pullis, dachte ich, ist es wie mit der Zigarette, die man sich beim Warten auf den Bus ansteckt. Kramt man die Wintersachen wieder hervor, kommt genau dann der Frühling. Also wartete ich ab. Wenn ich jetzt eine Grippe bekomme, hat der Winter zumindest das, was er wollte, und der Frühling kann kommen.