Schlagwörter: Friseur

Ein entspannter „Friseur im Wedding“

Ein Kiezfriseur, der sich wohltuend von anderen abhebt, ohne selbst abzuheben: Das dürfte Josephine Roth und ihrer Mitarbeiterin Fabienne vorgeschwebt haben, als sie im September 2015 den Salon in der Martin-Opitz-Straße eröffnet haben. Auf einen originellen Friseurnamen haben sie dabei verzichtet und sich auf Anderes konzentriert. Weiterlesen

„Haarfeger“ – die Schnittstelle an der Müllerstraße

Haarfeger 3 Die Branche mit den kreativsten Namen dürfte die Zunft der Friseure sein. Die Zeiten eines „Salon für den Herrn“ oder eines „Salon Gaby“, die montags geschlossen haben, sind allmählich vorbei. Heute wollen Coiffeure eher mit ziemlich fragwürdigen Wortspielen und Reimen aus der Masse herausstechen. Der „Haarfeger“, der sich da befindet, wo die Müllerstraße wohl am lebendigsten ist, verzichtet auf einen Namen, über den man erst mal zwei Sekunden nachdenken muss. Das junge Team setzt lieber auf eine moderne Atmosphäre, persönliche Beratung und relativ moderate Preise.

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Wedding kurios

Wedding GraffitiNeulich bat mich eine Frau um eine Zigarette. Ich fragte, wie ich ihr eine geben soll, da ihr Kopf aus einem Fenster der dritten Etage lugte. Als Antwort ließ die Frau ein Körbchen an einer Schnur herunter. Solche kuriosen Begebenheiten verwundern kaum in einem Stadtteil, der einen Maden-Automaten zu seinen Sehenswürdigkeiten zählt. In einem Trödelladen entdeckte ich einmal einen Bilderrahmen, den ich nicht kaufen konnte, weil der Verkäufer nicht mehr an die Sachen im Schaufenster herankam. Der Laden war schlicht zu voll. Voll ist es auch bei meinem Friseur, wegen seines Angebots zur „Neueröffnung“, das er seit drei Jahren macht. Das gesparte Geld kann man nebenan für einen „Big-Döner“ ausgeben. Überhaupt nicht größer als der normale Döner, verdankt er seinen Namen vermutlich dem größeren Preis. Selbst sowas kann ich dem Wedding nicht verübeln, solange er nur weiter diese kleinen, absurden Geschichten bietet.