Das Wichtigste der Woche im Wedding

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3.8.2019 Der kurze, aber heftige Sturm am Montag hat nicht nur den Gleimtunnel mal wieder unter Wasser gesetzt, die Brücken am Kreisverkehr bei den Liesenbrücken geflutet, sondern auch die Bäume am Nettelbeckplatz etwas gelichtet. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Auch am Mittwoch hat es wieder heftigst gewittert und es gab wieder Regen. Und gestern musste bei einem Gewitter wieder der Ausnahmezustand bei der Feuerwehr ausgerufen werden. Ob es gegen die anhaltende Trockenheit hilft?

Weddingmelder-Wochenschau #3/18

Amma65
Das Amma65 in der Amsterdamer Straße Ecke Malplaquetstraße. Foto: Toni Karge

Guten Morgen. Kurzer Blick aus dem Fenster, ob über Nacht das Haus unterm Bett weg verkauft wurde. Nein, die Gnadenfrist läuft also noch. Die lässt sich mit der Wochenschau nutzen, die nach Friedrichshain-Kreuzberg blickt. Wenn dort in einem Milieuschutzgebiet ein Mietshaus verkauft wird, dann prüft der Stadtrat genau, ob er ein so genanntes Vorkaufsrecht nutzen soll. Bereits mehrmals hat er auf diese Weise Immobiliendeals platzen lassen. In Mitte hätte das Mietshaus in der Weddinger Amsterdamer Ecke Malplaquetstraße Premiere sein können. Doch geplatzt ist bloß der Traum der Bewohner des Haues. Im Wedding bleibt Geschäft eben Geschäft. Denn der Investor, die Mähren AG, hat eine Abwendungserklärung unterschrieben, wie das Bezirksamt erklärt. Was das nun wieder ist und die Vorgeschichte dazu und überhaupt alles erklären wir am Montag. Bis dahin: was war sonst noch so im Wedding los?

Das sorgte 2016 für Gesprächsstoff im Wedding

Logo WeddingweiserBesonders zum Jahresende konnte man die Veränderungen in Berlin noch einmal förmlich mit den Händen packen. Auch ganz speziell im Wedding haben in diesem Jahr viele Prozesse an Fahrt aufgenommen, die vormals allenfalls als „gefühlte Veränderungen“ beschrieben werden konnten. Vieles, an das man sich irgendwie gewöhnt hatte, packt die Koffer, streicht die Segel und singt zum Abschied leise „Hauste“. Doch der Wedding wäre nicht der Wedding, wenn einiges von dem, was geht, nicht irgendwann doch wieder käme. Und gewählt wurde natürlich auch noch. Schlaglichter auf ein Jahr, das bald Geschichte sein wird. Machet jut, 2016. Wir werden dich nicht vermissen. Aus Gründen, leider.