See Grillhaus: Ein Döner feiert Geburtstag

Der Wedding ist für seine guten Döner bekannt, aber wenige Läden behaupten sich lange und halten ein richtiges Konzept durch. Umso erfreulicher ist der 5. Geburtstag vom See Grillhaus, das nur einen Steinwurf entfernt vom U-Bahnhof Seestraße seit Jahren festes Bindeglied zweier Kieze ist. Eingebettet zwischen Brüsseler Kiez und Afrikanischem Viertel findet man es in der Seestraße 40. Inhaber Bülent Kus führt es mit Stolz und lädt seine Kundschaft zum Jahrestag zu besonders günstigen Preisen ein.

Imren-Grill: Begehrenswert!

Döner im Imren-Grill 2Soll man die zwei Weddinger Filialen des türkischen Imbissrestaurant Imren-Grill empfehlen, weil der Yaprak-Döner ganz speziell gewürzt ist und darum so anders schmeckt als in den meisten anderen 08/15-Buden? Und dass sich die Sesamsauce so wohltuend abhebt von den üblichen Knoblauch-, Kräuter, scharfen Saucen? Oder weil es hier eigentlich so viel mehr zu entdecken gibt als nur Döner?

Kebap House: Liebesbrief an einen Döner

Entführung in das „Saray“

SarayDie Ecke aller Weddinger Ecken: wo die Müllerstraße auf die Seestraße trifft, ist an ihrer südöstlichen Seite ein Gewimmel von hohen, niedrigen, flachen, alten und neuen Häusern zu finden. Das niedrigste, charmanteste Gebäude ist das kleine Eckhaus, das es wohl schon gegeben haben muss, als der Wedding 1861 zu Berlin kam. Dahinter das Mietshaus, an dessen hoch aufragender Brandwand immer eine große Werbung prangt. Die längste Zeit befand sich in dem kleinen Eckhaus eine Schultheiß-Kneipe, die zeitweise „Offene Tür“ hieß und „das“ Symbolbild für den Wedding war.

„Pamfilya“: Selbsternannte Döner-Experten

Pamfilya

Wenn es um Berlins Fast-Food Nummer Eins, den Döner Kebap, geht, werden ansonsten friedfertige Mitmenschen schnell dogmatisch. Dieser Döner, und nur dieser, darf es sein. Das Pamfilya, schon seit 1996 an dieser Stelle, gibt in Sachen Döner den Takt am Leopoldplatz und an der Luxemburger Straße an. Geschäftsführer F. Arslan schreibt auf seiner Website, dass der Drehspieß hier eine ganz besondere Rolle spielt: „Für unseren Döner verwende ich, als einer der Ersten und in Anlehnung an das Original, reines Fleisch, das in dünnen Scheiben zuerst mariniert, dann in konischer Form aufeinander geschichtet wird. Dabei fiel die Wahl bewusst auf das magere Kalbfleisch, das sowohl mit den Beilagen, Saucen und den verschiedenen Brotarten harmonisiert.“

Na, da ist es dann wohl kein Wunder, dass das Pamfilya bei vielen Grillfans eine ganz besondere Stellung einnimmt – vom „besten Döner Berlins“ wird bisweilen gesprochen. Auch muss man sagen, dass sich das Ambiente des Restaurants, das sich eben nicht als Imbiss begreift und sehr viele kalte und warme türkische (Grill)Spezialitäten anbietet, wohltuend von so mancher Döner-Verkaufsstelle im Wedding abhebt. Das macht sich auch beim Preis bemerkbar. Ob er es wert ist, muss am Ende natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Luxemburger Str. 1

Website

 

Das Geheimnis vom Hakiki Döner

Meine Frage um die ständige Menschenschlange vor der orangefarbenen Hakiki-Dönerbude am U-Bahnhof Osloer Straße wurde endlich beantwortet.

Auf dem Heimweg von der Weddingweiser-Redaktionssitzung sehe ich sie wieder, wie immer, die lange Menschenschlange vor der Dönerbude an der Osloer. Was ist an Hakiki so besonders, dass hier am Donnerstagabend gegen 21 Uhr lauter Dönerhungrige geduldig anstehen?