Special Offers: Weddinger Bars noch günstiger genießen

Natürlich liebe auch ich Berlin (und vor allem den Wedding). Und natürlich mag ich auch die vielen Möglichkeiten, die die Stadt bietet. Denn sie bedeuten zunächst einmal Freiheit. Aber ich leide unter einem Luxusproblem: Ich treffe in meiner Freizeit ungerne Entscheidungen. Dabei ist es mir eigentlich oft egal. Egal, ob ich zum Kochen Jod- oder Meersalz verwende, meine Zähne mit blauer oder roter Elmex putze, oder in Bar A oder B lande. Trotzdem überlege ich oft hin und her, von hier nach da, um dann wieder bei „hin“ zu landen. Doch dieser Gedankenverschwendung möchte ich ein Ende setzten.

800A: Ein Mix aus Bar und Theater

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Fabio und Alex vor ihrem Bar-Theater. Foto: Andaras Hahn

Die Tage werden kürzer und vor allem kälter, Zeit also für die Weddinger, wieder in die Bars und Kneipen ihres Vertrauens einzukehren oder Neues zu erkunden. Wie wäre es da mal mit dem 800A im Gesundbrunnen? Zugegeben, neu ist es nicht. Unser Autor war an einem Sommertag da, um die beiden Inhaber Alex und Fabio endlich zu fragen, was das 800A eigentlich ist.

Gedeih & Verderb: Neue Stammkneipe an der Prinzenallee

Der Wedding hat eine verloren geglaubte Lokalität wieder zurück. Das ehemalige Prinzinger ist mittlerweile das „Gedeih & Verderb“ und immer noch genauso urig und original Berlin wie schon vor hundert Jahren. Wir haben mit einer von zwei neuen Betreibern – Natalie, die auch das Oh!Calcutta betreibt – über unsere neue Stammkneipe unten an der Prinzenallee gesprochen.

Fredericks: Happy End am neuen Ort

Die beiden Betreiber, Eddi (l.) und Serdal

Ein Café ist ein paar Meter weiter gezogen. Das wäre keine große Geschichte, wenn es sich nicht um das Fredericks in der Lüderitzstraße handeln würde. Dessen Betreiber Eddi hatte an seinem alten Standort riesiges Pech. Aber die Geschichte ist gut ausgegangen, und vielleicht ist die Lösung am Ende sogar ein großer Glücksfall für den Kiez.

Feierabendbier an der be’kech-Bar

be'kech-Bar
Prost be’kech-Bar! Foto: be’kech

Dass sich in der Exerzierstraße 14 Berlins erstes Anticafé befindet, hat sich inzwischen herumgesprochen. Nachdem das Coworking-Café von Louna und Nina den ersten Praxistest mit Bravour bestanden hat, gehen die beiden Betreiberinnen nun einen Schritt weiter. Das be’kech verwandelt sich ab Freitag (2.3.) um 19 Uhr in eine Bar. Morgen ist offizielle Bareröffnung mit Sektempfang, Snacks und Musik von Shamsa aus Jordanien.

Boobtober: Drinks für einen guten Zweck

Besondere Drinks gibt es in ausgesuchten Bars im Wedding.
Besondere Drinks gibt es in ausgesuchten Bars im Wedding. Foto: Save Your Boobs

„Save Your Boobs“ hat sich einem ernsten Thema angenommen. Die junge Initiative aus dem Wedding sagt Brustkrebs den Kampf an und färbt den Wedding pink. Am Samstag (7.10.) gibt es eine Spendenparty im Panke Club und im Anschluss eine Stempelkarte für eine Reise durch die Weddinger Barszene, wo es spezielle Unterstützercocktails geben wird.

Moritz Bar: Die Bar, auf die der Kiez gewartet hat

An manchen Stellen ist der Putz herausgebrochen und das Mauerwerk zu sehen, die Glühbirnen über dem bogenförmigen Tresen hängen nackt, aber effektvoll, von der Decke herunter. Eine Diskokugel versteckt sich gleich über der Tür. Eine Bar, die neugierig macht. So eine sympathische „Spelunke“ hat dem Kiez gerade noch gefehlt. Bis dahin fiel die Adolfstraße nämlich nicht gerade durch Ausgehmöglichkeiten auf.

5 Bars im westlichen Wedding

Bars im westlichen WeddingAusgehen im Wedding ist wie eine Schatzsuche. Ohne eine gute Schatzkarte, Mund-zu-Mund-Propaganda oder einen guten Lokalblog geht da gar nichts. Dabei gibt es genug Auswahl. Man muss sich nur trauen, von den Hauptstraßen in unscheinbare Nebenstraßen auszuweichen. Richtige Kneipenmeilen, wo sich ein Hotspot an den anderen reiht, gibt es im Wedding auch nicht. Zum Glück – so haben auch die Bars im westlichen Wedding ihren Kreis an Stammgästen aufgebaut und sind nicht auf Touristengruppen und Laufkundschaft angewiesen. Die Barlandschaft im Wedding ist nicht einheitlich. Kaum eine Bar will jedem Publikum gefallen. Man muss sie sich erarbeiten.

Fünf&Sechzig: Restaurant für alle Fälle

Fünf&Sechzig BarNach einem Spaziergang entlang des Kanals an einem kalten, nassen Herbstabend lockt an der Ecke Kiautschoustraße/ Torfstraße das Fünf&Sechzig mit Speis und Trank. Ich tauche ein in einen Wohlfühlraum, der in warmen Tönen gestaltet ist: Das dunkle Holz des Bodens und der Möbel passt zu dem Weinrot der Wände. Lampen und Kerzen setzen goldene Akzente, ebenso die beleuchtete Bar. Wanderer, hier lass dich ruhig nieder.