Die Welt retten bei Maide Manti

Manti auf einem TellerEin klei­nes, unschein­ba­res Geschäft namens Mai­de Man­tı an der zugi­gen, unwirt­li­chen Schul­stra­ße gegen­über der Neu­en Naza­reth­kir­che. Innen ein Mini- Ver­kaufs­raum mit einer Kühl­tru­he und fast kei­nem Platz für einen Tisch mit zwei Stüh­len. Kaum etwas deu­tet dar­auf hin, was es hier gibt. Wir sagen euch, war­um ihr trotz­dem nicht dar­an vor­bei­ge­hen solltet.

3 mal leckerer Orient auf der Müllerstraße

Raha bei “Merel­ly”

Wie gut, dass nicht nur Men­schen aus aller Her­ren Län­der den Wed­ding ihr Zuhau­se nen­nen. Sie berei­chern auch unse­re Ein­kaufs­stra­ßen um inter­es­san­te Spe­zia­li­tä­ten. Natür­lich wür­den der Mül­ler- und der Bad­stra­ße auch ein paar Döner­bu­den weni­ger ganz gut tun. Auch die Piz­za auf die Hand ist nicht gera­de ein kuli­na­ri­sches Allein­stel­lungs­merk­mal. Den­noch gibt es ein paar Orte, wo einem die Pro­dukt­aus­wahl und der Geschmack immer einen Aus­druck des Erstau­nens aufs Gesicht zau­bert. Wir haben euch drei Orte herausgesucht. 

Merelly Alep: Süße Wiedergeburt

Dies ist die Geschich­te der Wie­der­auf­er­ste­hung einer nam­haf­ten Kon­di­to­rei aus Alep­po. In einer Manu­fak­tur im Wed­ding bewahrt ein Kon­di­tor­meis­ter alte Tra­di­tio­nen. Er stellt nach alten Fami­li­en­re­zep­ten Süßig­kei­ten aus der im Bür­ger­krieg zer­stör­ten syri­schen Stadt her – das ist ein­zig­ar­tig in ganz Europa.

Wo der Wedding echt süß ist

Baklava, selbstgemacht. Foto: Hensel
Bakla­va, selbst­ge­macht. Foto: Hensel

Ach­tung, jetzt wird es kurz etwas wis­sen­schaft­lich: Zucker sorgt dafür, dass grö­ße­re Men­gen der Ami­no­säu­re Tryp­tophan ins Gehirn gelan­gen kön­nen, um zu Sero­to­nin ver­ar­bei­tet zu wer­den. Die­ser Boten­stoff gilt als Gute-Lau­ne-Hor­mon. Und davon braucht man im Win­ter bekannt­lich ganz beson­ders viel. Wir geben euch Tipps, wo ihr euch den Win­ter im Wed­ding süß und damit etwas schö­ner machen könnt.