silent green Kulturquartier: Zeitlose Würde

Achteckiger Innenhof des Krematoriums

Im Wedding stand ab 1996 eine millionenschwere Investition, die modernste Feuerbestattungsanlage Europas. Sie bot unterirdisch Platz für 817 Särge. Nach nur fünf Jahren wurde sie geschlossen, die Geschichte des historisch bedeutsamen Krematoriums Wedding fand ein jähes Ende. 2013 begann ein neues Leben des Geländes als silent green Kulturquartier. Die historischen Anlagen wie die Kuppelhalle und die moderne Betonhalle unter der Erde wurden zu einem Kulturort erster Güte umgebaut. Heute ist das Gelände unter anderem Berlinale-Standort.

Was entsteht bei „silent green“?

Betonhalle für bewegte Bilder

Das Freigelände im Kulturquartier „silent green“ hat sich in eine Baustelle verwandelt. Unter der großen Wiese des ehemaligen Krematoriums am Nettelbeckplatz wird die frühere Leichenhalle, die zu Beginn der 2000er Jahre nur kurzzeitig in Betrieb war, zu einer Ausstellungs- und Konzerthalle umgebaut. Dabei werden tragende Säulen entfernt und stattdessen Stahlträger in die Decke eingezogen.