Jüdisches Filmfestival Berlin im CITY KINO WEDDING

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Jüdi­sches Film­fes­ti­val Ber­lin 2015

Das CITY KINO WEDDING ist stol­zer Teil des JÜDISCHEN FILMFESTIVALS BERLIN!!
Am Do, 14. Mai um 19:30 Uhr wird in die­sem Rah­men der israe­li­sche Film AM ENDE EIN FEST in der Vor­pre­mie­re gezeigt. Zu Gast ist der Schau­spie­ler RAFFI TAVOR. Wir freu­en uns rie­sig auf die­se Veranstaltung!

Der Regis­seur und Schau­spie­ler Orson Wel­les wäre in die­sem Monat 100 Jah­re alt gewor­den – das CITY KINO WEDDING spielt ihm zu Ehren den Film DER PROZESS (1962) nach Kaf­ka im eng­li­schen Ori­gi­nal mit Untertiteln.

Dazu gibt es die­se Woche das ver­wor­re­ne, ero­ti­sche Krimi­dra­ma DAS BLAUE ZIMMER, den Selbst­er­fah­rungs­do­ku­men­tar­film MY STUFF – WAS BRAUCHST DU WIRKLICH? sowie die Edward Snow­den – Doku CITIZENFOUR.


Do 14.5. / 19:30 Uhr

JÜDISCHES FILMFESTIVAL: Am Ende ein Fest – Vor­pre­mie­re – Zu Gast: Schau­spie­ler RAFFI TAVOR!

Am Ende ein Fest

In einer Jeru­sa­le­mer Senio­ren­re­si­denz nimmt eine Trup­pe rüs­ti­ger Rent­ner ihr Schick­sal in die Hand. Hob­by­bast­ler Yehez­kel und sei­ne Freun­de ent­wi­ckeln eine Maschi­ne, die ihren bett­lä­ge­ri­gen Alters­ge­nos­sen ein wür­de­vol­les und selbst­be­stimm­tes Able­ben ermög­licht. Der Busch­funk im Alters­heim funk­tio­niert gut – bald mel­den sich immer mehr „Kun­den“, die von Yehez­kles Maschi­ne pro­fi­tie­ren wol­len. Da las­sen die mora­li­schen Kon­flik­te nicht lan­ge auf sich warten.
Das jun­ge Autoren- und Regie­duo Tal Gra­nit und Sharon May­mon hat mit AM ENDE EIN FEST einen humor­vol­len und zugleich nach­denk­li­chen Film zum The­ma Ster­be­hil­fe und Wür­de im Alter
gedreht, der bereits auf ver­schie­de­nen inter­na­tio­na­len Fes­ti­vals aus­ge­zeich­net wur­de (Publi­kums­preis und Bri­an Award des Veni­ce Film Fes­ti­vals, Best Pitch Award – Ber­li­na­le, u.a). ©JFFB
Israel/ Deutsch­land 2014, R: Sharon May­mon, Tal Gra­nit D: Leva­na Fin­kelsht­ein, Ali­za Rozen u.a., L: 93 min.
Jüdi­sches Film­fes­ti­val: http://www.jffb.de/

Fr. 15.5. / 20:30 Uhr + Sa. 30.5. / 22.15 Uhr (engl. OmU)
Der Pro­zess / The Tri­al (1962) – Zum 100. Geburts­tag von Orson Welles!
Orson Wel­les’ per­sön­li­che Inter­pre­ta­ti­on von Franz Kaf­kas welt­be­kann­tem Roman mit Antho­ny Per­kins, Jean­ne Moreau und Romy Schneider.
Orson Wel­les selbst war sich sicher: „The best film I ever made”!
Frankreich/Deutschland/ Ita­li­en 1962, R: Orson Wells, D: Jean­ne Moreau, Antho­ny Per­kins, Romy Schnei­der u.a., L: 114 min., FSK: ab 16
Trai­ler: https://www.youtube.com/watch?v=R_7weUR0oMY

Do 14.5./22 Uhr (franz. OmU)
Fr. 15.5. / 19 Uhr + Sa. 16.5. / 18:45 Uhr + So. 17.5. / 14 Uhr
Das blaue Zimmer
„Ernst­haft, Juli­en, wenn ich auf ein­mal frei wäre, könn­test du dich dann auch frei machen?“ – „Was sagst Du…?“
Ein Mann und eine Frau lie­ben sich heim­lich in einem Zim­mer, sie begeh­ren ein­an­der, sie wol­len ein­an­der. Danach tau­schen sie für einen kur­zen Moment Nich­tig­kei­ten aus. Auf jeden Fall will das der Mann glau­ben. Doch dann wird er ver­haf­tet, von der Poli­zei ver­hört und fin­det kei­ne Wor­te mehr. Was ist pas­siert? Wes­sen wird er eigent­lich beschuldigt?
„La Chambre bleue ist ein ein­schnei­den­der Film, in dem sich schwindelerregende
Abgrün­de auf­tun.“ (arte-tv)
Frank­reich 2014, R: Mathieu Amal­ric D: Mathieu Amal­ric, Lea Dru­cker u.a., L: 76 min., FSK: ab 12
Trai­ler: https://www.youtube.com/watch?v=K27aTg4d6rA

Sa. 16.5. / 17 Uhr & 20:15 Uhr, So 17.5. / 15:30 Uhr
My Stuff – Was brauchst du wirklich?
So völ­lig ohne irgend etwas leben? In unse­rer heu­ti­gen Kon­sum­ge­sell­schaft ist das eigent­lich kaum mehr vor­stell­bar, oder? Unmerk­lich und über Jah­re hin­weg quillt irgend­wann jede Woh­nung vor lau­ter Krem­pel, Zeug und Fir­le­fanz über. Und legt man sich eine grö­ße­re Woh­nung zu, so ist auch die­se bald über­sät vom Sam­mel­su­ri­um des Lebens. Petri Luuk­kai­nen ist es leid, sich von sei­nen Sachen defi­nie­ren zu las­sen und star­tet in dem Doku­men­tar­film MY STUFF ein muti­ges Expe­ri­ment: Er befreit sich ein Jahr lang von sei­nem gesam­ten Besitz…
Finn­land 2013, Doku­men­tar­film R: Peter Luuk­kai­nen, L: 83 min., FSK: ab 0
Trai­ler: https://www.youtube.com/watch?v=mjBxlgcumcM

Fr. 15.5. / 22.45 Uhr + Sa 16.5. 21:45 Uhr
Citi­zen­four
Spä­tes­tens als her­aus­kam, dass auch Ange­la Mer­kels Mobil­te­le­fon abge­hört wur­de, wuss­te auch in Deutsch­land jeder über die NSA-Affä­re Bescheid. Aber wer ist eigent­lich Edward Snow­den, jener jun­ge Mann, der die Machen­schaf­ten an die Öffent­lich­keit brach­te? Die atem­be­rau­bend span­nen­de Geschich­te über den wag­hal­si­gen Schritt eines jun­gen Whist­leb­lo­wers, ein­dring­lich, unbe­quem und von gro­ßer poli­ti­scher Sprengkraft.
CITIZENFOUR hat die­ses Jahr den Oscar als bes­ter Doku­men­tar­film gewonnen!
Deutschland/USA 2014, Doku­men­tar­film R: Lau­ra Poit­ras, L: 114 min., FSK: ab 0
Trai­ler: https://www.youtube.com/watch?v=_0pAuXkFMfw

Do 14. Mai  – So 17. Mai
Do. 14. Mai, 19:30 Uhr: JÜDISCHES FILMFESTIVAL: Am Ende ein Fest (Vor­pre­mie­re!) – zu Gast: Schau­spie­ler RAFFI TAVOR.
Do. 14. Mai, 22 Uhr: Das blaue Zim­mer – La cambre bleue (franz. OmU)
Fr. 15. Mai, 19 Uhr: Das blaue Zimmer
Fr. 15. Mai, 20:45 Uhr: Orson Wel­les: Der Pro­zess / The Tri­al (engl. OmU)
Fr. 15. Mai, 22.45 Uhr: Citizenfour
Sa. 16. Mai, 17 Uhr: My Stuff – Was brauchst du wirklich?
Sa. 16. Mai, 18.45 Uhr: Das blaue Zimmer
Sa. 16. Mai, 20.15 Uhr My Stuff – Was brauchst du wirklich?
Sa. 16. Mai, 21.45 Uhr: Citizenfour
So. 17. Mai, 14 Uhr: Das blaue Zimmer
So. 17. Mai, 15:30 Uhr: My Stuff – Was brauchst du wirklich?

AUSBLICK

Hel­ge-Schnei­der-Dop­pel: Doku­men­tar­film und 00-Schnei­der Klassiker!
Do. 21.5. / 19 Uhr + Fr. 22.5. / 21 Uhr + Sa. 23.5. / 21 Uhr
Mül­heim, Texas – Hel­ge Schnei­der hier und dort
„Den grau­en All­tag mache ich mir sel­ber bunt“, schreibt Hel­ge Schnei­der über sich. Musik, Fil­me, Kon­zer­te, Bücher sind das in sei­ner Viel­falt kaum zu fas­sen­de krea­ti­ve Ergeb­nis die­ser selbst gestell­ten Auf­ga­be. In sei­ner Welt ist die Gren­ze zwi­schen Wirk­lich­keit und Fik­ti­on nur schwer aus­zu­ma­chen. Doch wie reagiert der Künst­ler Hel­ge Schnei­der auf eine Fil­me­ma­che­rin, die sich ihm per­sön­lich nähert?
„Die­ser Film ist ein gelun­ge­nes cine­as­ti­sches Por­trät, das uns beglückt durch sei­ne Leich­tig­keit, sei­ne Situa­ti­ons­ko­mik und manch­mal sei­ne Melan­cho­lie. (…).“ (Jury­be­grün­dung zum För­der­preis der DEFA-Stif­tung, Max Ophüls Festival)
Deutsch­land 2015, R: Andrea Rog­gon, Doku­men­tar­film, L: 89 min., FSK: ab 0
Trai­ler: https://www.youtube.com/watch?v=EWibOSOcM0g

Fr 22.5. / 22:45 Uhr, Sa 23.5. 22:45 Uhr
Hel­ge Schnei­der: 00 Schnei­der – Jagd auf Nihil Baxter
Der lus­ti­ge Clown Bra­tis­lav Metuls­kie tot auf­ge­fun­den. Kom­mis­sar 00 Schnei­der, der schon pen­sio­niert ist, wird vom Poli­zei­prä­si­den­ten gebe­ten, die­sen bri­san­ten Fall zu übernehmen.
Ein dada­is­ti­sches Gesamt­kunst­werk nach dem Buch von Hel­ge Schnei­der, unter der Regie von Hel­ge Schnei­der, mit der Musik von Hel­ge Schnei­der, Hel­ge Schnei­der in der Haupt­rol­le sowie Chris­toph Schlin­gen­sief an der Kame­ra. Rich­tig, rich­tig, popichtig.
Deutsch­land 1994, R: Hel­ge Schnei­der. D: Hel­ge Schnei­der, Hel­mut Körsch­gen, L: 90 min., FSK: ab 0.
Trai­ler: https://www.youtube.com/watch?v=mhFemKgTnL4

Do 28.5. / 21 Uhr
Im Wed­ding gedreht: Die Lie­be und Vik­tor – Zu Gast: Regis­seur Patrick Banush.
Das Beson­de­re: der Film wur­de in wei­ten Tei­len im Hum­boldt­hain gedreht!
Der depres­si­ve Vik­tor hat der Lie­be den Krieg erklärt. Also zieht er – wie einst Don Qui­chot­te – los, um auf gro­ßer Aus­fahrt für die edle Sache zu kämpfen. Sein denk­fau­ler Kum­pel Otto muss den San­cho Pan­za spie­len. Prenz­lau­er Berg und Wed­ding erset­zen La Man­cha. Und statt eines Gauls rei­tet Vik­tor ein altes klapp­ri­ges Fahrrad.
Der legendäre Ber­li­ner Schau­spie­ler ROLF ZACHER spielt einen alten Don Qui­cho­te in Pyja­ma und Bade­man­tel. Thea­ter­star SAMUEL FINZI gibt einen verschroben-dämlichen Psych­ia­ter, der sich aus Lie­bes­kum­mer in einem Teich im Hum­boldt­hain ertränken will und dar­an schei­tert, weil der Teich nur 30 cm tief ist.
Läuft seit 5 Jah­ren, aber jetzt gibts das CITY KINO WEDDING des­halb fei­ert der Film ERST JETZT BEI UNS WEDDING-WELTPREMIERE!
„Rüh­rend. Lako­nisch. Unglaub­lich wit­zig“ und „ein gro­ßer Ber­lin-Film.“ (Der Tagesspiegel)
Deutsch­land 2009, R: Patrick Banush, D: Hen­drik von Bült­zings­lö­wen, Isaak Dent­ler, Ste­pahnie Stremm­ler, Rolf Zacher u.a., L: 93 min., FSK: ab 18
Trai­ler: https://www.youtube.com/watch?v=Ptnq8UwUrTw

*Kino­ein­tritt immer kino­gän­ger­freund­li­che 6 Euro*

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