Das Wichtigste der Woche im Wedding

In der Nacht vom Sonntag auf Montag kam aus dem  Virchowklinikum die Meldung, dass der erste Patient, der in Berlin durch eine Routineuntersuchung positiv auf das Virus getestet wurde, in der dortigen Isolierstation untergebracht wurde. Die Rettungsstelle der Inneren Medizin war deswegen 24 Stunden lahmgelegt, die Mitarbeiter der betroffenen Schicht bleiben nun erst einmal zu Hause. Nun wurde auf dem Gelände des Klinikums ein eigenes Untersuchungsgebäude für Corona-Verdachtsfälle ausgewiesen, um den restlichen Betrieb nicht zu beeinträchtigen. Ansonsten haben wir ja auf dem Blog schon gesagt: Wedding, bleib gelassen wie immer!

Kurz gemeldet

Man kann sich an den Anblick gewöhnen: Eine Durchfahrt durch den langen düsteren Gleimtunnel per Auto war seit Dezember 2018 nicht möglich, nun soll er im April wiedereröffnet werden (Tagesspiegel). Warum eigentlich? Für Fußgänger und Radfahrende war er durchgehend geöffnet, und das hat sich eigentlich bewährt.

Berlin und die Currywurst sind untrennbar – genauso wie der Gesundbrunnen und die Currybaude am Eingang zur U-Bahn. Auf der Kurztext-Seite Berlinstreet hat der Autor seine Beobachtungen festgehalten, die diesen Ort zu dem machen was er ist. Authentisch und liebenswert.

Wenn im Sommer die Müllerstraße wieder unter der Sonne ächzt, kann man sich bald unter einigen Schatten spendenden Bäumen ausruhen. Die BVV hat nun beschlossen, entlang des ehemaligen Kudamm des Nordens Sitzbänke aufzustellen. Bleibt zu hoffen, dass diese nicht so konzipiert werden, dass Armlehnen in der Mitte der Sitzfläche bestimmte Menschen davon ausschließen soll, sich dort niederzulassen. (Wo wie was: Berliner Woche)

Manches dauert in Berlin ein bisschen länger, und damit ist nicht nur der neue Flughafen gemeint. Auch die Kugelbahn bekommt eine weitere Gnadenfrist, bevor die Bar mit Kegelbahn im Untergeschoss einem Neubau weichen muss. Jetzt wurde wieder mal Aufschub gewährt, und zwar bis mindestens Ende 2021.

Wenn schon das Himmelbeet für den Safe Hub weichen muss, soll da wenigstens ein echter Hingucker entstehen. Erste Visualisierungen des Projekts lassen hoffen, dass da etwas Beeindruckendes entsteht – siehe hier in der Berliner Woche. Bleibt nur die Ersatzfläche für das Himmelbeet offen – da ist immer noch keine Entscheidung gefallen. Aber der Bezirksbürgermeister von Dassel versprach sich ja drum zu kümmern. Damals.

Ein Känguru im Wedding! Zumindest im Kino. Die Verfilmung der bekannten Hörbücher Die Känguru-Chroniken von Marc Uwe Kling, wurde letztes Jahr unter anderem in Marios Biertempel abgedreht (bereits geschlossen – Ecke Groninger- Max Straße). Kurzfassung: Das Kommunistische Känguru zieht bei Marc Uwe in die Wohnung, kurze Zeit später plant ein Investor im daneben befindlichen Görlitzer Park einen „Megatower“ mit Büros zubauen. Ab da beginnt der Kampf – die Gäste der Vorpremiere im Alhambra waren jedenfalls begeistert. Geographisch vielleicht nicht ganz korrekt, Inhaltlich dagegen schon nah an der Realität. Außer das Känguru, denn im Wedding gibt es bekanntlich ein Hausschwein. Tiere im Wedding: Jerry, das Hausschwein

Ein Elfjähriger hat in einer WhatsApp-Gruppe ein Video gepostet, wo er mit einer Schreckschusswaffe herumfuchtelte. Das löste einen SEK-Einsatz an der Wollankstraße aus, meldet die Morgenpost. Und noch ein bisschen Blaulicht: Im Humboldthain wurde eine männliche Leiche entdeckt.

In eigener Sache

Mit unserem Newsletter erreichen wir seit dieser Woche 1.000 Abonnentinnen und Abonnenten. Darüber freuen wir uns ganz besonders.


Wichtige Ergänzung? Konstruktiver Kommentar? Gerne:

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.