Die besten Nebenstraßencafés – Kiez für Kiez

Das Schö­ne am Wed­ding ist: ihr könnt inzwi­schen in jedem Kiez in ein schö­nes Tagesca­fé ein­keh­ren. Dafür braucht ihr euch nicht ein­mal an den lau­ten Haupt­stra­ßen ins Gewühl stür­zen, oft sind die net­ten Cafés in den Sei­ten­stra­ßen. Wenn man für jede Nach­bar­schaft ent­schei­den müss­te, wo es sich tags­über am net­tes­ten abhän­gen lässt, wird es in man­chen Wed­din­ger Gegen­den schon schwie­rig, sich zu ent­schei­den. Wir hät­ten da mal ein paar Vor­schlä­ge, wohl­ge­merkt: für Nebenstraßen-Cafés. 

Der neue Second-Handladen der Caritas Berlin

Fundstück aus dem Second-HandladenKlei­dung aus zwei­ter Hand zu kau­fen ergibt nicht nur aus wirt­schaft­li­chen Grün­den Sinn. Man schont auch Res­sour­cen und kann sich auf aus­ge­fal­le­ne schö­ne Ein­zel­stü­cke freu­en. Die Cari­tas hat einen neu­en Second-Hand­la­den an der Gren­ze zwi­schen Wed­ding und Rei­ni­cken­dorf eröff­net. Dort fin­den Frau­en, Män­ner und Kin­der Klei­dungs­stü­cke, Taschen und Schu­he. Der Erlös aus dem Ver­kauf fließt in die Arbeit der Cari­tas mit all ihren Diens­ten und Pro­jek­ten  wie die Woh­nungs­lo­sen­hil­fe, Sucht­hil­fe, Kinder‑, Jugend- und Fami­li­en­hil­fe. Der Laden dient somit einem guten Zweck.

Neue Wege zum Flieger – aus dem Wedding zum BER

Manch­mal (ganz sel­ten) hat man das Bedürf­nis, den Wed­ding zu ver­las­sen. Wenn’s unbe­dingt mit dem Flie­ger sein muss­te, ging das schnell: Flug­ha­fen Tegel sei Dank! Nun macht er tat­säch­lich dicht. Egal wie man zu TXL steht (Flug­lärm nervt! Er liegt so nah am Wed­ding!) – wenn es uns zum Flie­ger zieht, müs­sen wir uns ab Novem­ber an neue Wege gewöh­nen. Wir erklä­ren euch, wie ihr vom Wed­ding am bes­ten zum BER mit sei­nen unter­schied­li­chen Ter­mi­nals kommt. Als Trost­pflas­ter für alle Tegel-Fans sei gesagt: Den neu­en Flug­ha­fen kann man jetzt auch in nur 25 Minu­ten auf der Schie­ne erreichen. 

Wie auf’m Dorf: Alte Straßennamen im Wedding

Foto: Samuel Orsenne bearbeitet: WeddingweiserEs gibt nur weni­ge Stra­ßen­na­men, die schon seit Mit­te des 19. Jahr­hun­derts bekannt sind. Dazu zäh­len See‑, Bad‑, Brun­nen- und Mül­ler­stra­ße, aber auch die Acker‑, Wiesen‑, Trift‑, Feld- oder Gar­ten­stra­ße. Sol­che Namen fin­det man auch auf jedem Dorf? Kein Wun­der: Der Wed­ding war ursprüng­lich eine Bau­ern­sied­lung, dann ein land­wirt­schaft­li­ches Gut, und lag immer vor den Toren der Stadt Ber­lin. Erst 1861 wur­de der Wed­ding auch offi­zi­ell Teil Ber­lins. Vie­le Namen sind jedoch schon viel älter.

Versteckt im Wedding (Teil 4)

Malplaquetstraße, Osramtor
Foto: Elsa G.

Über­sicht­lich in ein paar Kieze ein­ge­teilt, mit­ten­drin ver­steckt ein paar Parks und Plät­ze: der Wed­ding –  ein gro­ßer, grü­ner Dschun­gel vol­ler gro­ßer und klei­ner Beson­der­hei­ten. Die Klein­ode und höchst bemer­kens­wer­ten Schät­ze erschlie­ßen sich aber nicht jedem ober­fläch­li­chen Betrach­ter. Des­halb hel­fen wir mit unse­rer Serie ein biss­chen dabei, sie auf­zu­spü­ren. Dies­mal kom­men die Tipps von unse­rer Lese­rin Elsa. 

Nach wem sind diese Straßen benannt? (Teil 3)

Im Afri­ka­ni­schen, im Eng­li­schen oder im Brüs­se­ler Vier­tel, aber auch im Brun­nen­vier­tel oder im Sol­di­ner Kiez sind vie­le Stra­ßen nach Län­dern, Orten oder mit Bezug auf Kriegs­schau­plät­ze benannt. Da kann man eine klei­ne Welt­rei­se machen.

So man­cher Stra­ßen­na­me im Wed­ding und Gesund­brun­nen klingt merk­wür­dig. Nicht weni­ge sind nach Per­so­nen benannt – mit teil­wei­se sehr frag­wür­di­gen Bio­gra­phien. Wer dahin­ter steckt, dürf­te aller­dings kaum jemand wis­sen. Wir erklä­ren euch kurz, mit wem wir es zu tun haben.

Risikogebiet: Jetzt sind wir alle betroffen!

Eine Zeichnung eines Corona-Virus.

In die­sem Som­mer haben vie­le dar­auf geach­tet, nicht in Risi­ko­ge­bie­te zu rei­sen, um sich nicht mit Coro­na anzu­ste­cken. Jetzt ist die Situa­ti­on genau umge­kehrt: Wir Wed­din­ger dür­fen nicht mehr ein­fach so in Hotels oder Feri­en­woh­nun­gen in ande­ren Bun­des­län­dern rei­sen, weil unser Bezirk selbst als Risi­ko­ge­biet gilt. Das hät­te viel­leicht ver­hin­dert wer­den können.

Aber auch jetzt kön­nen wir noch etwas tun, damit die Pan­de­mie bei uns beherrsch­bar bleibt.

Ungewöhnliche Sportarten im Wedding

Im Vordergrund ist eine quietschgrüne Scheibe, eine schwere Frisbee, im Hintergrund ist eine Wiese zu sehen.Was fliegt denn da? Wie ein Fuß­ball oder ein Ten­nis­ball sieht das nicht aus. Wer sich durch die Wed­din­ger Parks bewegt, kann unge­wöhn­li­che Sport­ar­ten ent­de­cken, deren Regeln sich den Unein­ge­weih­ten nicht immer erschlie­ßen. Wir stel­len Euch hier ein­mal eini­ge die­ser Sport­ar­ten vor.

Lasst das Wappen des Wedding nicht in Vergessenheit geraten

Der Bezirk Wed­ding wur­de 1920 bei der Schaf­fung Groß-Ber­lins aus dem 1861 ein­ge­mein­de­ten Stadt­teil Wed­ding und Gesund­brun­nen, dem 1915 ein­ge­mein­de­ten Guts­be­zirk Plöt­zen­see und Tei­len des alten Ber­lins gebil­det. Wed­ding und Gesund­brun­nen führ­ten kein Wap­pen. Das Bezirks­wap­pen wur­de von dem Heral­di­ker Ott­fried Neu­be­cker, der auch das Lan­des­wap­pen ent­warf, geschaf­fen. Es wur­de am 28. Sep­tem­ber 1950 von der Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung gebil­ligt und dem Bezirk am 7. Febru­ar 1955 vom Ber­li­ner Senat ver­lie­hen. Zuletzt war der Wed­ding der ein­zi­ge von 20 Ver­wal­tungs­be­zir­ken ohne eige­nes Wap­pen. Seit 2001 fin­det man das Wap­pen immer sel­te­ner – dabei gäbe es eine Chan­ce, es wie­der zu beleben.