Das Wichtigste der Woche im Wedding

Das Corona-Virus kommt näher. Wir haben durch Zufall Kontakt zu einer Weddingerin, die seit 2. März in Quarantäne lebt – also die Wohnung nicht mehr verlassen durfte. Hier ihr Tagebuch aus der Quarantäne . Und seit Donnerstag heißt es beim Busfahren: Tickets vorher kaufen, in der Mitte oder hinten einsteigen. Denn die Tür beim Fahrer bleibt zu, um das Fahrpersonal vor Ansteckungen durch Fahrgäste zu schützen. Und ab Montag werden sukzessive die Schulen geschlossen. Was sonst noch diese Woche los war, erfahrt ihr hier.

„Wedding, ich komme“: Tagebuch aus der Corona-Quarantäne

Ein Blick nach draußen muss für mindestens 14 Tage reichen. Foto: Charleen Effenberger

UPDATE Ines G. ist 36 Jahre alt und wohnt am Gesundbrunnen. Die Grafikerin arbeitet im E-Commerce. Seit ein paar Tagen steht sie unter Quarantäne – weil sie über Umwege Kontakt mit dem ersten Corona-Infizierten in Berlin hatte. Das ging von jetzt auf gleich.  Wir haben sie gebeten, uns aus der Quarantäne zu berichten.

Ungewöhnliche Geschäfte im Wedding (Teil 2)

Lange vergessener Laden in der Seestraße

Im Wedding gibt es eigentlich nichts, was es nicht gibt. Vor allem aber verstecken sich im Kiez ungewöhnliche Läden, die wir als Weddinger unbedingt unterstützen sollten. Denn bevor alles nur noch von den immer gleichen Ketten dominiert wird, sollten wir uns an den vielen bunten Shops erfreuen, die es zum Teil schon sehr lange gibt. Hoffen wir, dass das angesichts steigender Mieten noch lange so bleibt. In unsere Serie stellen wir euch einige besondere Läden vor.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

In der Nacht vom Sonntag auf Montag kam aus dem  Virchowklinikum die Meldung, dass der erste Patient, der in Berlin durch eine Routineuntersuchung positiv auf das Virus getestet wurde, in der dortigen Isolierstation untergebracht wurde. Die Rettungsstelle der Inneren Medizin war deswegen 24 Stunden lahmgelegt, die Mitarbeiter der betroffenen Schicht bleiben nun erst einmal zu Hause. Nun wurde auf dem Gelände des Klinikums ein eigenes Untersuchungsgebäude für Corona-Verdachtsfälle ausgewiesen, um den restlichen Betrieb nicht zu beeinträchtigen. Ansonsten haben wir ja auf dem Blog schon gesagt: Wedding, bleib gelassen wie immer!

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Der Satz fiel schon des öfteren: Wir haben einen Deckel. Aber nun ist der Mietendeckel nicht nur angekündigt, beraten, beschlossen und verabschiedet, sondern auch in Kraft. Wieder kurz die Eckdaten: Es gibt einen Mietenstopp. Die Miete des 18. Juni 2019 zählt für die nächsten 5 Jahre. Außerdem gibt es einen Deckel. Zu hohe Mieten, einsehbar in einer Tabelle, können unter Umständen gesenkt werden. Vermieter müssen bald ihren Mietern die maximale Höchstmiete mitteilen und bei Bedarf selbstständig senken. Tun sie das nicht, drohen Bußgelder.

Videopodcasts: Es spukt auf dem Gartenplatz?

Screenshot aus dem VideopodcastDie Wege in Berlin können lang sein. Dabei muss man oft gar nicht weit fahren, um etwas zu unternehmen und nette Leute zu treffen. Außerdem verbergen sich viele große und kleine Geschichten hinter den Orten, zum Beispiel im Wedding. In vielen Kiezen gibt es eine Menge an Aktivitäten, die von Vereinen, der Stadt oder Initiativen angeboten werden. Diese richten sich an alle Altersgruppen und sind sehr kostengünstig oder sogar kostenfrei. Das Problem – häufig sind diese Angebote nicht bekannt, da kaum Werbung gemacht wird. Deshalb hat des Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße die Videopodcastreihe „Hier bei uns im Brunnenviertel“ erstellen lassen. 

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Sturmschaden
Foto: Alexander Hüsing / twitter.com/azrael.74

Sabine, wer ist eigentlich Sabine? Der Sturm sollte zwar den Wedding ordentlich durcheinander wirbeln, aber passiert ist bis auf einen umgefallenen Baum im Goethepark nichts. Leser Manfred von der Weddingweiser Pinnwand hoffte vergebens, dass der Weddinger Straßenmüll rüber in den Prenzlauer Berg weht.  Und was wehte sonst noch durch den Blätterwald?