Heimstaden-Verkauf: Sogar Juhnkes Haus wird Spekulationsobjekt

Mie­ter­pro­test vor der Torf­stra­ße 18

Ist die See­le Ber­lins ver­han­del­bar? Der schwe­di­sche Immo­bi­li­en­gi­gant Heim­sta­den AB hat vor kur­zem in Ber­lin 4.000 Woh­nun­gen für 800 Mil­lio­nen Euro gekauft. In dem Kauf­pa­ket, von dem im Wed­ding 18 Objek­te betrof­fen sind,  ist auch das Geburts­haus des berühm­tes­ten Wed­din­ger Soh­nes Harald Juhn­ke ent­hal­ten. Für die Mie­te­rin­nen und Mie­ter in der Stock­hol­mer Stra­ße ist der Ver­kauf ihres Wohn­hau­ses ein Schock. Nun bleibt nicht mehr viel Zeit. Die Betrof­fe­nen for­dern den Bezirk Mit­te auf, die Geneh­mi­gung des Ver­kau­fes an die Schwe­den zu verweigern.

Angenehmes Café am Ufer

In die­ser Ecke des Wed­ding hat gute Gas­tro­no­mie schon lan­ge Tra­di­ti­on. Kein Wun­der bei der Lage mit dut­zen­den Tischen und Stüh­len auf der Außen­ter­ras­se zwi­schen Kiautschoustra­ße und Kanal. Seit August gibt es nun das Café am Ufer, ein Früh­stücks­lo­kal der Extra­klas­se, das auch einen Bar- und Restau­rant­be­trieb bereithält.

Hanoi St.16: Fusions-Küche mit Straßenatmosphäre

Sind wir hier wirk­lich noch im Wed­ding? Wer kurz ein­mal Urlaubs­fee­ling erle­ben möch­te und sich in viet­na­me­si­scher und indo­ne­si­scher Küche wie­der­fin­det, soll­te unbe­dingt mal das Hanoi St. 16 in der Torf­stra­ße im Spren­gel­kiez auf­su­chen. Schon aus der Fer­ne wird klar, dass sich hin­ter den Türen die­ses Restau­rants kein klas­si­sches asia­ti­sches Lokal ver­steckt. Die bun­ten Lam­pi­ons und Holz­mö­bel kom­bi­niert mit Vin­ta­ge-Deko wie Retro­fern­se­her und Laut­spre­cher laden zum ein­keh­ren und ent­de­cken ein. 

Studio Balu: Angebote ab dem Baby-Alter

Eltern möch­ten klei­nen Kin­dern vie­le Ein­drü­cke ermög­li­chen, um ihre Ent­wick­lung zu för­dern. Aber auch sie selbst brau­chen Ange­bo­te. All das kommt im Stu­dio Balu in der Torf­stra­ße zusam­men, wo für Kin­der aller Alters­klas­sen und ihre Eltern mehr als 20 ver­schie­de­ne Kur­se zur Ver­fü­gung ste­hen. In den Räum­lich­kei­ten im Zei­chen des lie­be­voll-fröh­li­chen Bären ist das Ambi­en­te fami­li­är – denn Kin­der und Erwach­se­ne sol­len sich vor allem wohlfühlen.

Chamälion Coffee: Einzigartiges in der Torfstraße

So viel Cha­rak­ter wie die­ses Café hat auch die Geschich­te sei­ner Ent­ste­hung: In Por­tu­gal ent­deck­ten Aria­ne und ihr Mann ein Cha­mä­le­on im Baum, zum Grei­fen nah, und film­ten es. Aria­ne zeigt das Video gern, so sehr hat sie die­ses Rep­til fas­zi­niert. Wie­der in Ber­lin war das Logo für das Café gefun­den, noch bevor es über­haupt den Laden gab. Aber nun ist das Café Cha­mä­li­on bei uns im Wed­ding, in der Torf­stra­ße entstanden.

Café Spazio: Antik & Nippes auf italienisch

Der Tresen im Café Spazio. Foto: J. Faust
Der Tre­sen im Café Spazio.

„Was uns an Ber­lin gefällt, ist die Frei­heit“, sagt Anto­nia. Die 29-jäh­ri­ge Ita­lie­ne­rin hat mit ihrem Ehe­mann Giu­sep­pe im Novem­ber ein frü­he­res Anti­qui­tä­ten­ge­schäft in ein Café umge­wan­delt. Ent­spannt geführt und schräg ein­ge­rich­tet – hier kön­nen Besu­cher zwi­schen wild zusam­men­ge­wür­fel­ten Möbeln den Blick auf die leben­di­ge Torf­stra­ße genießen.

Einfach nur Café Rosa

Die meis­ten Cafés über­bie­ten sich in ihrem Style, ver­su­chen opti­sche Hin­gu­cker zu sein oder bie­ten eine auf jeden Geschmack und jeden Lebens­stil ange­pass­te Spei­se­kar­te. Ganz anders das Café Rosa: Es hat ein äußerst redu­zier­tes Inté­ri­eur, das Ange­bot passt auf nur einen hand­ge­schrie­be­nen Zet­tel und ist damit ein authen­ti­scher Aus­druck der Per­sön­lich­keit der Betreiberin.

Gastro-Hotspots im Sprengel- und im Brüsseler Kiez

AKTUALISIERT 2020 Auf den ers­ten Blick haben die bei­den Nach­bar­kieze höchs­tens die Beuth Hoch­schu­le gemein­sam. Abge­grenzt durch die lau­te See­stra­ße, die Mül­ler­stra­ße und den Ber­lin-Span­dau­er Schif­fahrts­ka­nal hat sich im Spren­gel- und im Brüs­se­ler Kiez an drei Hot­spots aber ein gas­tro­no­mi­sches Eigen­le­ben ent­wi­ckelt, wie es sonst kaum ein Gebiet im Wed­ding besitzt.