Hanoi St.16: Fusions-Küche mit Straßenatmosphäre

Einmal Berlin – Hanoi und zurück bitte. Vietnamesisches oder indonesisches Essen kennt man. Aber bei diesem Lokal handelt es sich um etwas Besonderes. Schon aus der Entfernung erkennt man es. Das Logo prangt an einer aufrecht stehenden rot-weißen Schranke neben einem altem Propaganda-Lautsprecher. Auf den letzten Metern wandert der Blick über die Terrasse und entdeckt bunte Lampions, einen strahlend grünen Terrassenzaun, Massivholzmöbel und einen Roller. Wer denkt, dass das schon etwas Besonderes ist, wird spätestens beim Betreten des Restaurants sein wahres Wunder erleben.

Studio Balu: Angebote ab dem Baby-Alter

Eltern möchten kleinen Kindern viele Eindrücke ermöglichen, um ihre Entwicklung zu fördern. Aber auch sie selbst brauchen Angebote. All das kommt im Studio Balu in der Torfstraße zusammen, wo für Kinder aller Altersklassen und ihre Eltern mehr als 20 verschiedene Kurse zur Verfügung stehen. In den Räumlichkeiten im Zeichen des liebevoll-fröhlichen Bären ist das Ambiente familiär – denn Kinder und Erwachsene sollen sich vor allem wohlfühlen.

Chamälion Coffee: Einzigartiges in der Torfstraße

So viel Charakter wie dieses Café hat auch die Geschichte seiner Entstehung: In Portugal entdeckten Ariane und ihr Mann ein Chamäleon im Baum, zum Greifen nah, und filmten es. Ariane zeigt das Video gern, so sehr hat sie dieses Reptil fasziniert. Wieder in Berlin war das Logo für das Café gefunden, noch bevor es überhaupt den Laden gab. Aber nun ist das Café Chamälion bei uns im Wedding, in der Torfstraße entstanden.

Café Spazio: Antik & Nippes auf italienisch

Der Tresen im Café Spazio. Foto: J. Faust
Der Tresen im Café Spazio.

„Was uns an Berlin gefällt, ist die Freiheit“, sagt Antonia. Die 29-jährige Italienerin hat mit ihrem Ehemann Giuseppe im November ein früheres Antiquitätengeschäft in ein Café umgewandelt. Entspannt geführt und schräg eingerichtet – hier können Besucher zwischen wild zusammengewürfelten Möbeln den Blick auf die lebendige Torfstraße genießen.

Gastro-Hotspots im Sprengel- und im Brüsseler Kiez

Auf den ersten Blick haben die beiden Nachbarkieze höchstens die Beuth Hochschule gemeinsam. Abgegrenzt durch die laute Seestraße, die Müllerstraße und den Berlin-Spandauer Schiffahrtskanal hat sich im Sprengel- und im Brüsseler Kiez an drei Hotspots aber ein gastronomisches Eigenleben entwickelt, wie es sonst kaum ein Gebiet im Wedding besitzt.

Immer locker machen: Yoga im Wedding

drei bunte Yogamatten zusammengerollt
Yogamatten, hier in der NachbarschaftsEtage der Fabrik Osloer Straße. Auch hier gibt es Yoga. Nur den Ferien ist Pause. Foto: NachbarschaftsEtage

Was Yoga nicht alles können soll: den gestressten Geist entspannen, spirituelle Erleuchtung liefern und auch noch den schlaffen Bürokörper straffen. Unsere Autorin hat in den vergangenen Monaten mehr Zeit vor dem Fernseher und/oder dem Kuchenteller verbracht als im herabschauenden Hund. Und sie ist fest entschlossen, das zu ändern. Für uns hat sie Yogastudios im Wedding getestet.

Fünf&Sechzig: Restaurant für alle Fälle

Fünf&Sechzig BarNach einem Spaziergang entlang des Kanals an einem kalten, nassen Herbstabend lockt an der Ecke Kiautschoustraße/ Torfstraße das Fünf&Sechzig mit Speis und Trank. Ich tauche ein in einen Wohlfühlraum, der in warmen Tönen gestaltet ist: Das dunkle Holz des Bodens und der Möbel passt zu dem Weinrot der Wände. Lampen und Kerzen setzen goldene Akzente, ebenso die beleuchtete Bar. Wanderer, hier lass dich ruhig nieder.

„Flagge zeigen!“

Eine Gemeinschaftsaktion Weddinger Künstler

Foto: U. Bressem
Foto: U. Bressem

In nordischen Ländern gehört die Landesflagge zum Inventar eines jeden Hauses, in Deutschland ist sie eher typisch für Kleingartenanlagen. Aus der Tagesschau kennen wir die Ansammlung von Flaggen vor Konferenzgebäuden, sobald sich Regierungschefs in Brüssel oder anderswo treffen. Doch jetzt haben sich zwölf Weddinger Künstlerinnen und Künstler zusammengetan, um mit ihren Flaggenentwürfen in Zeiten des Internets zu zeigen: „Liebes Umfeld, wir sind auch noch da! In Vielfalt, in Individualität und in echt!“ „Uns kann man nicht einfach wegklicken!“