Obdachlos – eine Ausstellung mitten im Wedding

Einer der vielen leerstehenden Läden rund um die Müllerstraße (c) Foto von Susanne Haun
Einer der vielen leerstehenden Läden rund um die Müllerstraße – doch eine Zwischennutzung für die Ausstellung war nicht möglich. Foto: Susanne Haun

Obdachlosigkeit gehört auch im Wedding dazu, die Obdachlosen vom Leopoldplatz erinnern jeden Tag daran. Doch gesprochen wird über dieses Thema selten. Nach langer Planung findet am 2. November ab 19 Uhr die Eröffnung der Ausstellung „Querbrüche – Obdachlos“ im Café Motte  statt.  Die Organisation der Ausstellung war nicht einfach, umso mehr freuen sich die beiden Künstlerinnen über die Hilfe vom Bezirk Mitte.

Ganz Berlin besucht den Weddingmarkt

Impressionen vom Weddingmarkt (c) Foto von M.FankeAuf dem Leopoldplatz können Spaziergängerinnen und Spaziergänger an fünf Sonntagen im Jahr über den Weddingmarkt schlendern. Am 1. Juli war das so, am 2. September wird es wieder so sein. Schon ab 10 Uhr beginnt für die Händlerinnen und Händler der Markttag mit dem Aufbauen der Präsentationen an den schon aufgebauten Ständen. Die Organisatorin des Weddingmarkts, Sabrina Pützer, sitzt beim Coffee Man, der mit seinem roten Kaffeewagen weit zu sehen ist, regelt die Standvergabe und hilft wo sie kann.

Kunstsalon: Über den Umgang mit Erinnerung

Doreen Trittel (links) und Susanne Haun bei bei einem Treffen zur Planung des Kusntsalons. Foto: D. Trittel
Doreen Trittel (links) und Susanne Haun. Foto: D. Trittel

Der nächste Kunstsalon im Atelier von Susanne Haun in der Groninger Straße steht bevor. Er findet am Dienstag, den 20. März ab 18 Uhr statt. Dieser 16. Salon beschäftigt sich mit dem Thema „Künstlerischer Umgang mit Erinnerung“. Zu Gast sein wird die Künstlerin Doreen Trittel. In der Folge wird eine Ausstellung mit ihrer gemeinsamen Installation an ausgewählten Terminen zu sehen sein.

Inspiration und Diskussion im Kunstsalon

Die Künstlerin Susanne Haun ist Gastgeberin des KunstSalons. Foto: Hensel
Die Künstlerin Susanne Haun ist Gastgeberin des KunstSalons. Foto: Hensel

Für einen Kunstsalon benötigt man einen großen Raum, eine Gastgeberin und Themen, die interessierte Gäste gern diskutieren. Die Weddingerin Susanne Haun veranstaltet in ihren Atelierräumen in der Groninger Straße seit 2014 drei bis vier Mal im Jahr einen solchen Salon. Der nächste findet am Dienstag (14.11.) um 18 Uhr statt. Das Thema des Abends ist „Das Kunstwerk im Bilderbuch“. Wer Lust hat, sich von einer für Kinder gezeichneten oder gemalten Bilderwelt inspirieren zu lassen oder mitzudiskutieren, ist eingeladen.

Erinnerungen an die Rote Ranke

Susanne Haun in ihrem Atelier. Foto: Dominique Hensel
Susanne Haun in ihrem Atelier. Foto: Dominique Hensel

Das alte Schulgebäude in der Putbusser steht wie ein organgefarbener Geist im Brunnenviertel. Verlassen und vergessen. Für manche ist das Haus aber ein Teil ihrer Geschichte. Die Weddingerin Susanne Haun zum Beispiel ist dort zur Schule gegangen und verbindet mit dem Gebäude und dem Ranke-Gymnasium viele schöne Erinnerungen. Ein Text aus dem brunnen-Magazin zum Themenschwerpunkt „Alte Schule“.

Der Wedding als Plakat auf der Müllerstraße

Eröffnung der Ausstellung "mein wedding 4" auf der Müllerstraße. Foto: Hensel
Eröffnung der Ausstellung „mein wedding 4“ auf der Müllerstraße. Foto: Hensel

Der Versuch, den Wedding mit einem Bild zu beschreiben, muss eigentlich scheitern. Einen so bunten und lebendigen Stadtteil kann man nicht mit einem einzigen Bild beschreiben! Oder doch? In der am Freitag (19.5.) eröffneten Open Air-Galerie auf der Müllerstraße versuchen die Fotografen, Grafiker und Zeichner genau das. Ihre Aufgabe war es, ihren Stadtteil unter dem Motto „Mein Wedding 4“ zu abzubilden. Zwölf Sichtweisen auf den Wedding hat die Jury aus 40 Einsendungen ausgewählt. Sie sind auf Plakate gedruckt bis zum 3. Juli auf dem Mittelstreifen der Müllerstraße zu sehen.