Wedding kurz & knapp

Wedding kurz & knappHalb­zeit im zwei­ten Lock­down. Wäh­rend die Gewer­be­trei­ben­den in der Mül­ler­stra­ße, im Spren­gel­kiez oder in der Bad­stra­ße mit redu­zier­ten Pro­gramm arbei­ten und teil­wei­se mit gro­ßen finan­zi­el­len Ein­bu­ßen zurecht kom­men müs­sen, ist die Nach­rich­ten­la­ge im Wed­ding sta­bil. Sie­ben Mel­dun­gen sind zwar nicht das gan­ze Gesche­hen, aber eine Aus­wahl ist in die­sen unüber­sicht­li­chen und medi­al dich­ten Zei­ten viel­leicht auch nicht schlecht. Hier ist unsere:

Corona: zwischen Panik und berechtigter Sorge

Momen­tan herrscht wohl nicht nur im Wed­ding abso­lu­te Ahnungs­lo­sig­keit, wie genau wir mit den Fol­gen der stei­gen­den Infek­ti­ons­zah­len mit dem Coro­na­vi­rus umge­hen müs­sen. Hams­ter­käu­fe, die gesell­schaft­lich und wirt­schaft­lich vie­les auf den Kopf stel­len und durch eine media­le Panik­ma­che beför­dert wer­den, sind jeden­falls nicht die Lösung. Doch: Wer krank ist, soll­te auf jeden Fall zu Hau­se blei­ben. Eben­so älte­re Men­schen mit schwä­che­rem Immun­sys­tem sowie alle, die Kon­takt mit posi­tiv-getes­te­ten Per­so­nen hat­ten. Letz­te­res führt momen­tan sogar zur min­des­tens 14-tägi­gen Qua­ran­tä­ne. Wie die­ser Zustand aus­se­hen kann, berich­tet Wed­din­ge­rin Ines auf unse­rem Blog im Qua­ran­tä­ne-Tage­buch. Unter ande­rem beschreibt sie dar­in, wie Freun­de und Nach­barn ihr Lebens­mit­tel vor die Woh­nungs­tür brin­gen. Unse­re Lese­rin Nina möch­te Betrof­fe­nen wie Ines im Wed­ding hel­fen und star­te­te einen Auf­ruf auf unse­rer Face­book Sei­te “Wed­ding­wei­ser Pinn­wand”. 

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Das Coro­na-Virus kommt näher. Wir haben durch Zufall Kon­takt zu einer Wed­din­ge­rin, die seit 2. März in Qua­ran­tä­ne lebt – also die Woh­nung nicht mehr ver­las­sen durf­te. Hier ihr Tage­buch aus der Qua­ran­tä­ne . Und seit Don­ners­tag heißt es beim Bus­fah­ren: Tickets vor­her kau­fen, in der Mit­te oder hin­ten ein­stei­gen. Denn die Tür beim Fah­rer bleibt zu, um das Fahr­per­so­nal vor Anste­ckun­gen durch Fahr­gäs­te zu schüt­zen. Und ab Mon­tag wer­den suk­zes­si­ve die Schu­len geschlos­sen. Was sonst noch die­se Woche los war, erfahrt ihr hier. 

„Wedding, ich komme“: Tagebuch aus der Corona-Quarantäne

Ein Blick nach drau­ßen muss für min­des­tens 14 Tage rei­chen. Foto: Char­le­en Effenberger

UPDATE Ines G. ist 36 Jah­re alt und wohnt am Gesund­brun­nen. Die Gra­fi­ke­rin arbei­tet im E‑Commerce. Seit ein paar Tagen steht sie unter Qua­ran­tä­ne – weil sie über Umwe­ge Kon­takt mit dem ers­ten Coro­na-Infi­zier­ten in Ber­lin hat­te. Das ging von jetzt auf gleich.  Wir haben sie gebe­ten, uns aus der Qua­ran­tä­ne zu berichten.