Schlagwörter: Neubau

Zwei Jahre Gnadenfrist für die Gerichtshöfe

Der Eingang zu den Gerichtshöfen von der Gerichtstraße. Foto: Hensel
Der Eingang zu den Gerichtshöfen von der Gerichtstraße. Foto: Hensel

Die Gerichtshöfe werden saniert. Die Eigentümerin hat den angekündigten Umbaustart nun aber überraschend um zwei Jahre verschoben. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gesobau will noch einmal mit den Mietern – unter diesen vor allem mit den Künstlern – reden. Zuvor hatte die Gesobau am 1. November den Mietern auf einem Info-Abend ihre umfangreichen Sanierungs- und Umbaupläne vorgestellt. Die Künstler in den Gerichtshöfen befürchteten daraufhin, verdrängt zu werden. Die Gesobau erklärt nun, auf die Einwände der Künstler eingehen zu wollen.

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Pläne zur Weiterentwicklung der Wiesenburg werden weiter entwickelt

Die Wiesenburg
Die Wiesenburg

Vier Architekturbüros hatten sich bis zum 28. April Zeit genommen, um Ideen zum Umbau der Wiesenburg zu entwickeln. Nun wurden die vier Entwürfe einer Jury präsentiert. „Es gibt keinen eindeutigen Siegerentwurf“, befand die Jury. Es darf vermutet werden, hinter den Kulissen wird weiterhin um die richtige zukünftige Bebauung des 12 500 Quadratmeter großen Geländes gerungen. Die Beteiligten wollen: Weiterlesen

Bauen, bauen, bauen im Brunnenviertel

Richtfest Gleimstraße Ecke Graunstraße - Foto: Andrei Schnell
Richtfest Gleimstraße Ecke Graunstraße. Foto: Andrei Schnell

Die Neubaukarte des Weddingweisers zeigt: Innerhalb der Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen wird vor allem im Kiez Brunnenviertel gebaut. Das erste Richtfest im Viertel fand nun statt. 108 Wohnungen hat die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Degewo  in der Graun- Ecke Gleimstraße im Rohbau fertig. Es sind vor allem kleinere Wohnungen. Weiterlesen

Wo die Wilden Kräne wohnen – Bitte um Mithilfe

Wo sich die wilden Kräne drehen - Foto Andrei Schnell
Wo sich die wilden Kräne drehen – Foto Andrei Schnell

In Berlin und auch im Wedding/Gesundbrunnen wird an jeder Ecke gebaut. Was bislang fehlt ist eine Karte aller Baustellen. Der Weddingweiser möchte alle Baustellen Weddings auf einer Karte sammeln. Die Karte soll zeigen, wo aktuelle gebaut wird (oder konkrete Bauabsichten vorliegen). Aber es wird Mithilfe benötigt. Der Aufruf an die Leser des Weddingweisers lautet: Schickt Fotos, Adresse, Bauvorhaben und (wenn bekannt) Investor an den Weddingweiser (E-Mail oder Facebook). Weiterlesen

Glaspalast für Luxus-Studenten

Die Hausarchitekten der Cresco Capital Group - Foto Andrei Schnell
Die Hausarchitekten der Cresco Capital Group – Foto Andrei Schnell

Nun ist es passiert. Der erste große Immobilienspekulant ist im Wedding aktiv geworden. Wobei „erster“ nicht belegbar ist und „groß“ relativ ist – aber der Satz klingt irgendwie passend zum Plan der Cresco Capital Group, in der Brunnenstraße 123-125 ein Gebäude mit 31.000 Quadratmetern Geschossfläche (das dürften über 20.000 Quadratmeter Wohnfläche sein) zu errichten. Der „Entwickler“, wie die Geschäftsführer Alexander Bürk und Daniel Schuldig die Cresco Capital Group nennen, will so genannte Studentenwohnungen errichten. Man muss sagen „so genannte“, denn … Weiterlesen

Preiswert bauen im Brunnenviertel

degewo baut in der Wattstraße - Grafik: Planungsunterlage degewo
degewo baut in der Wattstraße – Grafik: Planungsunterlage degewo

Das landeseigene Wohnungsunternehmen degewo plant einen Neubau in der Usedomer Straße Ecke Wattstraße. 7.600 Quadratmeter Wohnfläche sollen ab 2016 gebaut werden. Um die Baukosten zu sparen, setzt die degewo auf eigene Architekten und auf eine kostengünstige Bauweise. Weiterlesen

Diesterweg-Gelände: Neuer Wohnbauplan bis Mitte Juni

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Das ehemalige Schulgebäude des Diesterweg-Gymnasiums im Brunnenviertel steht seit vier Jahren leer.

Eigentlich sollten die mehr als 300 günstigen Wohnungen im Brunnenviertel längst fertig sein. Im Gemeinschaftsgarten zwischen Putbusser und Swinemünder Straße sollten schon die Tomaten wachsen, in der neuen Kita sollten die Kinder spielen, im großen Saal Veranstaltungen für den Kiez stattfinden. Im Februar 2014 stimmten die Bezirksverordneten von Mitte einhellig für das auch im Kiez favorisierte Projekt des Teams ps wedding und gegen ein konkurrierendes Wohnungsbaukonzept des landeseigenen Wohnungsunternehmens degewo. Doch noch immer steht das ehemalige Gelände des Diesterweg-Gymnasiums leer, nichts ist gebaut und entwickelt worden.

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Kommentar: Beschämend – wer benennt Straßen und Plätze?

Simit Evi vor dem Rathaus WeddingSoso. Die BIM (Berliner Immobilienmanagement GmbH) hat also offenbar keine anderen Probleme als zu verhindern, dass der Platz neben dem Rathaus Wedding einen würdigen Namen erhält, nämlich „Elise und Otto Hampel-Platz“. Elise und Otto Hampel waren ein Weddinger Arbeiter-Ehepaar, die nach dem Tod ihres einzigen Sohnes im Zweiten Weltkrieg mutigen Widerstand gegen die Nazis leisteten, mit schlichtesten Mitteln. Sie verteilten heimlich handgeschriebene Postkarten gegen den Krieg, bis die Gestapo sie nach langer Suche verhaftete. Beide wurden von den Nazis hingerichtet. Hans Fallada widmete ihnen seinen weltberühmten Roman „Jeder stirbt für sich allein“. Weiterlesen

Rathausumfeld: Bäume müssen weichen

In Kürze beginnen die Sägen zu kreischen. Direkt vorm Rathaus in der Müllerstraße. An die Rinde geht‘s insgesamt 14 Bäumen, darunter zwei Vogelbeeren, einem japanischen Schnurbaum, einer Robinie sowie einem Ahorn in der Genter Straße. Weiterlesen

Schiller-Bibliothek: Winterschlaf für ausgeliehene Bücher

Ehem. BVV-Saal und Rathausturm
Ehem. BVV-Saal und Rathausturm

Im Frühjahr 2015 erhält der Ortsteil Wedding endlich wieder eine Bibliothek mit ausreichend Platz. Darum bleibt ab Montag, dem 8. Dezember die Schiller-Bibliothek im Rathaus Wedding bis zur Eröffnung der neuen Mittelpunktbibliothek im Frühjahr 2015 geschlossen. Hintergrund für die Schließung ist die Vorbereitung des Umzuges in den Neubau am Leopoldplatz.

Die jüngere Geschichte des Büchertempels ist sehr bewegt: 2006 schloss die Schiller-Bibliothek an der oberen Müllerstraße ebenso wie die Postfiliale ihre Pforten (das Gebäude machte dann einer Lidl-Filiale Platz) und zog in den ehemaligen Sitzungssaal der Weddinger Bezirksverordneten am Leopoldplatz. Dieser 1962 eröffnete denkmalgeschützte Bau war 2002 nutzlos geworden, nachdem der Bezirk Wedding in Berlin-Mitte aufgegangen ist. Der Gebäudekomplex des Rathauses ist übrigens von Fritz Bornemann, dem Architekten der Amerika-Gedenkbibliothek entworfen worden. Tatsache ist aber: die Nutzfläche der Bibliothek war für einen Ortsteil mit immerhin 70.000 Einwohnern viel zu gering, nur knapp 40.000 Medien fanden Platz. Anspruchsvollere Bücherfreunde konnten allenfalls auf die Bibliothek am Luisenbad in Gesundbrunnen ausweichen. Weiterlesen