Wilde Romanze mit der Stadtnatur

Führung "Ost-West-Romanze" beim Langen Tag der StadtNatur am 18. Juni 2017. Hier: an der Strelitzer Straße. Foto: Hensel
Lindenblüten ernten an der Strelitzer Straße. Foto: Hensel

Lindenblüten kann man essen, klar. Da gibt es ja auch Tee, den kennt man. Aber wie ist es mit Ahornblättern oder jungen Rotbuchentrieben von der Hecke am Weg? Am Sonntag (18.6.) fiel eine Gruppe von Stadterkundern auf dem Mauerstreifen an der Bernauer Straße dadurch auf, dass sie beim unscheinbaren Grünzeug stoppte und Blüten und Blätter verkostete. Es war Langer Tag der Stadtnatur und die Gruppe war unterwegs im Rahmen der Führung „Ost-West-Romanze“.

Wandern rund um den Wedding (Teil 2)

Parks im Wedding: Frühling im Humboldthain. Foto: Hensel
Frühling im Humboldthain. Foto: Hensel

… und auf grünen Wegen mitten durch die Stadt! Denn dass der Wedding nicht überall ein tristes Häusermeer ist, dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Jede Menge Gewässer, Parks, Grünzüge und Kleingärten durchbrechen das Straßen- und Gebäudegewirr. Verbindet man die vielen grünen Wege zu einem 11 Kilometer langen Rundwanderweg, kann der Wanderer mitten in der Großstadt erstaunlich viele ruhige Ecken entdecken. Diesmal umrunden wir den Soldiner Kiez, den Bahnhof Gesundbrunnen und das Brunnenviertel.

Das Kaninchenfeld: Langohren zum Nachdenken

Während nach und nach die Büros im überdimensionalen BND-Gebäude bezogen werden, ahnt kaum jemand, dass nur wenige Meter davon noch ganz andere die Ohren spitzen. Das Kunstwerk „Kaninchenfeld“ der Künstlerin Karla Sachse hat seit seiner Installation 1999 viel mitgemacht. Aber wer genau hinschaut, kann sie noch entdecken, die goldenen Langohren der Chausseestraße.