Kurze Schrift, langes Gedenken – Grabstätten berühmter Stenografen

Grabmal eines StenografenIn unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft zum Wed­ding, auf den Fried­hö­fen des Ber­li­ner Doms und des Fran­zö­si­schen Doms an der Lie­sen­stra­ße 6/7 gibt es fünf Grab­stät­ten, die zwei Erfin­dern und drei Fach­schrift­stel­lern der Ste­no­gra­fie ein ewi­ges Andenken sichern sol­len. Die His­to­ri­ke­rin Ute Poth­mann stellt uns die Ste­no­gra­fen vor.

Spuren von Hugenotten rund um den Wedding

Bücherbox vor dem Centre Francais in einer französischen TelefonzelleHuge­not­ten sie­del­ten sich in allen grö­ße­ren Städ­ten und Dör­fern der Mark Bran­den­burg an. Sie waren die ers­ten Fran­zo­sen, die der Gegend ihren Stem­pel auf­ge­drückt haben. Gera­de in und um den Wed­ding, der von 1945 – 1990 zum fran­zö­si­schen Sek­tor gehört hat, sind noch eini­ge Spu­ren zu finden. 

Liesenbrücken: Immer mehr Freunde für das Denkmal

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Die Lie­sen­brü­cken von oben.

Drei Stra­ßen tref­fen sich unter den Lie­sen­brü­cken an der Gren­ze von Mit­te und Wed­ding. Ein Kreis­ver­kehr orga­ni­siert genau unter der Brü­cke den Ver­kehr auf der Gar­ten­stra­ße, der Sche­ring­stra­ße und der Lie­sen­stra­ße. Eine Bür­ger­initia­ti­ve hofft, dass an die­sem Ver­kehrs­kno­ten­punkt zukünf­tig ein wei­te­rer Weg hin­zu­kommt: ein Fuß- und Rad­weg über die still­ge­leg­ten Eisen­bahn­brü­cke hin­weg. Das „Bünd­nis Lie­sen­brü­cken“ will so über dem Kreis­ver­kehr eine kreu­zungs­freie grü­ne Ver­bin­dung vom Nord­bahn­hof­park zum Hum­boldt­hain schaf­fen. Seit drei Jah­ren arbei­ten die Bür­ger für die Umset­zung des Plans. Es gibt ers­te Erfol­ge, doch die Akti­ven wis­sen, ihr Weg ist noch weit.