Die Welt retten bei Maide Manti

Manti auf einem TellerEin klei­nes, unschein­ba­res Geschäft namens Mai­de Man­tı an der zugi­gen, unwirt­li­chen Schul­stra­ße gegen­über der Neu­en Naza­reth­kir­che. Innen ein Mini- Ver­kaufs­raum mit einer Kühl­tru­he und fast kei­nem Platz für einen Tisch mit zwei Stüh­len. Kaum etwas deu­tet dar­auf hin, was es hier gibt. Wir sagen euch, war­um ihr trotz­dem nicht dar­an vor­bei­ge­hen solltet.

Weddinger Tipps gegen die Hitze

Der Trinkwasserbrunnen am Vinetaplatz. Foto: Hensel
Foto: Hen­sel

Lie­ber Som­mer, schön, dass du uns zeigst, wozu du in der Lage bist. In man­chen Som­mern reg­net es meh­re­re Tage am Stück, in ande­ren tes­test du unse­re Hit­ze-Taug­lich­keit bei tro­pi­schen Tem­pe­ra­tu­ren. Das kann einen ganz schön beein­träch­ti­gen, aber du soll­test wis­sen: der coo­le Wed­din­ger an sich lässt sich davon genau­so wenig beein­dru­cken wie von vie­lem, was anders­wo für Erstau­nen sorgt. Wir haben da näm­lich eini­ges in petto.

BAK: Türkisches Frühstück, Eis und Sexyness in der Prinzenallee

Das BAK Frühstückshaus in der Prinzenallee. Foto: Stöckel
Das Früh­stücks­haus in der Prin­zen­al­lee. Foto: Stöckel

Neu­ig­kei­ten aus der Prin­zen­al­lee: Das La Fiam­ma hat einen neu­en Nach­barn bekom­men. Zur Piz­za mit Döner gesel­len sich  jetzt auch Mene­men, Küne­fe und lecke­rer Kaf­fee. Das tür­ki­sche BAK ist nicht nur Eis-Café son­dern auch Früh­stücks­haus. Wer schon in dem Bad­stra­ßen-BAK war, weiß, was ihn erwar­tet. Der neue Laden in der ehe­ma­li­gen Video­thek ist noch recht neu an der Ecke Oslo­er Stra­ße, kann sich aber schon über mas­sen­haft Kund­schaft freu­en. Vie­le Leu­te kön­nen nicht irren.

Yöre Gözleme: Anatolische Spezialitäten in der Prinzenallee

Wenn ihr rich­tig Hun­ger habt, pro­biert doch mal die so arg­los wir­ken­den Göz­le­me aus. Vor allem an der Mül­ler­stra­ße sind die­se tür­ki­schen Teig­f­la­den an vie­len Stel­len erhält­lich. Natür­lich gibt es sie auch in der Prin­zen­al­lee, in einem anspre­chend gestal­te­ten Früh­stücks- und Brunch­ca­fé namens Yöre. 

Yildiz Gözleme: Hauchdünn und sättigend

yildiz-gc3b6zlemeDie tür­ki­sche Ess­kul­tur berei­chert Ber­lin – in regel­mä­ßi­gen Abstän­den – immer wie­der neu. Seit mehr als vier­zig Jah­ren ist der Döner Kebap aus den Stra­ßen der Haupt­stadt selbst außer­halb der bunt gemisch­ten Innen­stadt­kieze nicht mehr weg­zu­den­ken. Doch neben dem “Döner mit allem und scharf” gibt es noch mehr zu ent­de­cken. Zum Bei­spiel Göz­le­me. Seit eini­gen Jah­ren sind die dün­nen, meist herz­haft gefüll­ten Fla­den­bro­te aus Mehl, Was­ser und Salz in vie­len Cafés zu haben. Bei Yil­diz, ein paar Meter nörd­lich des Alham­bra-Kinos und gegen­über vom Schil­ler­park-Cen­ter, sind die­se beson­ders frisch.

Frühstückshaus “Simit Hane”: Aus gutem Grund familiär

GözlemeMehr als nur einer der vie­len Back­shops, aber auch nicht ein­fach ein Café: vor allem an der Mül­ler­stra­ße gibt es immer mehr Früh­stücks­häu­ser. Stell­ver­tre­tend für die vie­len Früh­stück­sca­fés mit tür­ki­schem “kahvalti”-Angebot haben wir uns ein­mal im “Lara” an der obe­ren Mül­ler­stra­ße umgesehen…

Gözleme: schmeckt an der ganzen Müllerstraße

GözlemeDie tür­ki­sche Ess­kul­tur berei­chert Ber­lin in regel­mä­ßi­gen Abstän­den – immer wie­der neu. Der Döner Kebap ist aus den Stra­ßen der Haupt­stadt, auch außer­halb der bunt gemisch­ten Innen­stadt­kieze, nach vier­zig Jah­ren nicht mehr weg­zu­den­ken. Und jetzt: Göz­le­me. Seit eini­gen Jah­ren erobern die dün­nen, meist herz­haft gefüll­ten Fla­den­bro­te aus Mehl, Was­ser und Salz die Mül­ler­stra­ße in Berlin-Wedding.

Auf allen Abschnit­ten der 3 Kilo­me­ter lan­gen Stra­ße befin­den sich Imbis­se, die die ana­to­li­sche Spe­zia­li­tät ver­kau­fen. Anders als das Abschnei­den von Fleisch vom Döner­spieß han­delt es sich bei der Göz­le­me-Her­stel­lung um eine Frau­en­do­mä­ne. Die tür­ki­schen Köchin­nen rol­len den Teig in hauch­dün­ne, tel­ler­gro­ße Fla­den. Die­se wer­den zur Hälf­te belegt – mit Hack­fleisch oder Kar­tof­feln, Gou­da oder Spi­nat. Dem Vari­an­ten­reich­tum sind eigent­lich kei­ne Gren­zen gesetzt.

Dann wer­den die Fla­den ein­mal umge­klappt und ohne Fett gut fünf Minu­ten auf einer gewölb­ten Herd­plat­te geba­cken. Am Ende schnei­den die Tür­kin­nen den Göz­le­me mit einem Piz­zaschnei­der in vier Tei­le, die neben­ein­an­der geschich­tet wer­den. Dazu passt als Getränk am bes­ten Ayran. Und das Gan­ze kos­tet eigent­lich nir­gend­wo mehr als zwei Euro. Und, auch ganz wich­tig: dafür, dass der Göz­le­me so leicht wirkt, sät­tigt er ganz schön!

Höhe U‑Bahnhof Reh­ber­ge: LARA Göz­le­me, Mül­ler­stra­ße 59, 13349 Berlin

Höhe U‑Bahnhof See­stra­ße: Yil­diz Früh­stück­sca­fé, Mül­ler­str. 133a, gegen­über Schil­ler­park­cen­ter, 13349 Ber­lin, Kon­takt: 030- 81617479

Höhe U‑Bahnhof Leo­pold­platz: Café Leo, an der Nazarethkirchstraße

Café SIMIT EVI, Mül­ler­str. 147 vor der Bibliothek

Bei­trag über Göz­le­me in Moabit