Wie rassistisch bist Du, Wedding?

Schild mit klarer Botschaft gegen rassistische Vorfälle. Foto: Narud e.V.
Schild mit klarer Botschaft. Foto: Narud e.V.

15.08.2019 In Berlin gibt es seit 2005 ein Register, in dem rassistische Vorfälle und gruppenbezogene Menschlichkeit erfasst werden. Narud e.V. hat gerade den Registerbericht für den Bezirk Mitte veröffentlicht. Der Verein dokumentiert für 2018 insgesamt 495 Vorfälle. Zum Vergleich: Im Jahr zuvor wurden 344 Vorfälle erfasst. Die Verfasser des Registerberichts sprechen von einer „erschreckenden Zunahme rassistischer Vorfälle“.

Nicht nur für Kids da: das Musikstudio Shiro

junge Frau singt

Ein wenig unauffällig und auch etwas versteckt liegt das kleine Musikstudio im Ortsteil Gesundbrunnen in der Gartenstadt Atlantic.
Der Filmemacher und Musiker Enkidu rankX hat es 2012 ins Leben gerufen und betreut es seitdem. Vor allem Kinder und Jugendliche können sich hier musikalisch ausprobieren und werden dabei professionell begleitet.

Das müsst ihr zur S-Bahn-Sperrung wissen

Bauarbeiten auf einer Schiene
S-Bahn-Bauarbeiten. Foto: Andrei Schnell

Für S-Bahn-Fahrgäste kommt es dicke: Zwischen Schönhauser Allee und Greifswalder Straße werden die Gleise ausgetauscht. Das bedeutet umfangreiche Einschränkungen für die Dauer von sechs Wochen, die sich auch auf Gesundbrunnen und Bornholmer Straße auswirken. Es gibt einen Ersatzverkehr mit Bussen. Trotzdem dürfte sich für die meisten, die sonst am Bahnhof Wedding und in Gesundbrunnen in Richtung Osten zusteigen, eine weiträumige Umfahrung der Baustelle lohnen.

Nicht nur zu Gast im Wedding, sondern Teil davon: Hotel Big Mama

Geschäftsleute, Backpacker, Familien, Städtereisende – sie alle wissen das Hotel Big Mama in einem Weddinger Hinterhof zu schätzen. Denn wie der Name schon sagt, geht es hier familiär zu. Fast wie zu Hause bei Mama, mit Blick über die Hinterhäuser und die Panke, und trotzdem nur ein paar Minuten von den Attraktionen Berlins entfernt. Und wie es sich bei einem Weddinger Unternehmen gehört, geht es dort entspannt und unkonventionell zugleich zu. Ob sich „das Wedding-Gefühl“ auch auf andere Städte übertragen lässt, probiert die Management-Crew gerade in Leipzig aus.

WWW – das Wichtigste der Woche im Wedding

KapwegLetztes Jahr berichteten wir noch über ein mögliches (Diesel)Fahrverbot im Kapweg, nun scheint es, als rudere die Berliner Verwaltung hier wieder zurück. „Am Kapweg in Reinickendorf und an der Leonorenstraße in Steglitz setzte sich die Verwaltung dagegen zugunsten der Autofahrer über das Urteil hinweg.“ (Morgenpost). 15 andere Strecken sollen dagegen planmäßig ab dem 1. Juli gesperrt werden, sowie in 85 Straßen Tempo 30 eingeführt werden, darunter ist auch die Luxemburger Straße im Wedding.