Mehr Milieuschutz für Wedding

Haus mit Balkonen Wollankstraße
Millieuschutz im Wedding soll ausgeweitet werden. Foto: Sulamith Sallmann

Die Zeichen stehen gut, dass im Bezirk Mitte weitere Gebiete mit Milieuschutz eingerichtet werden. Kieze, die bislang lediglich unter so genannter Beobachtung standen, sollen nun intensiver untersucht werden. Dazu lässt der Bezirk bis zum 11. Februar Haushalte in nördlich und südlich der Soldiner Straße, rund um die Kattegatstraße, rechts und links der Reinickendorfer Straße um im Umfeld der Gerichtstraße befragen. Mit der Ausweitung des Milieuschutzes erhielte der Bezirk für mehr Straßenzüge in Mitte zumindest einen Genehmigungsvorbehalt bei baulichen Veränderungen.

Weddingmelder-Wochenschau #4/18

Foto Luise Graeff

Es heißt im Wedding nur „das Rattenhaus„, das Haus Kameruner Str. 5 im Afrikanischen Viertel. Jahrelang hat sich der Eigentümer nicht darum gekümmert, und jetzt soll’s der Bezirk richten?

Es ist ganz normal, dass man sich in einer Stadt wie Berlin auf ständigen Wechsel einstellen muss. Doch wenn das Simit Evi auf dem noch immer namenlosen Rathausvorplatz Ende März aus seinem baufälligen Flachbau ausziehen müsste, wäre das ein herber Verlust für die Gegend am Leopoldplatz. Die Stadtteilvertretung fordert den Bezirk als Eigentümer auf, jetzt kurzfristig zu handeln, aber auch die langfristige Perspektive für ein Café an der Schiller-Bibliothek im Auge zu behalten. Außerdem wurde eine Petition gestartet.

Das Malör – Crêperie und Kaffeekeller

Blick ins Malör. Foto: Sandy Stöckel
Blick ins Café. Foto: S. Stöckel

Dank einer Taube fand eine der französischsten Erfindungen seit dem Croissant Einzug in den Wedding. Die herzhafte Version von Crêpes – sogenannte Galettes – markieren einen neuen kulinarischen Lichtblick im Bellermannkiez.  Mit dem Malör ist ein DIY-inspiriertes Cafe in die Straße gezogen, das sich von außen durch seine aufmerksam zusammengeschusterte Holz-Deko hervortut.

5 Orte mit gutem Kaffee an der Badstraße

Foto: Lena Meyer

Wenn uns jemand vor fünf Jahren gesagt hätte, dass es an der Badstraße gleich mehrere gute Cafés geben würde, wer hätte das für möglich gehalten? Wir sind vom Bahnhof die leicht abschüssige Straße hinabgegangen und stellen fest: Hier lässt sich’s leben, zumindest was den Kaffee an der Badstraße angeht.

Mein TXL. Warum ich den Flughafen Tegel liebe

Flughafen Tegel. Foto: Michael F. Mehnert/ CC BY-SA 3.0
Flughafen Tegel. Foto: Michael F. Mehnert/ CC BY-SA 3.0

Meinung „Natürlich liebe ich Tegel – ich wohne im Wedding“. Dieser Satz hat schon viele Freunde und Bekannte in der Nachbarschaft in Aufruhr versetzt. Denn dort, wo die Flieger häufiger über die Dächer düsen, gibt es einige, die sich auf eine Schließung des Flughafens freuen. Doch ich gehöre nicht dazu, ganz im Gegenteil!

Ein Jahrmarkt zum 30. Geburtstag

Blick aus dem Fenster im Obergeschoss der Fabrik Osloer Straße. Die NachbarschaftsEtage nutzt einige Räume im Gebäude rechts im Bild. Foto: Hensel
Blick aus dem Fenster im Obergeschoss der Fabrik Osloer Straße. Die NachbarschaftsEtage nutzt einige Räume im Gebäude rechts im Bild. Foto: Hensel

Am 30. Juni feiert die NachbarschaftsEtage der Fabrik Osloer Straße ihren 30. Geburtstag. Unter dem Motto „Jubel, Trubel, Heiterkeit“ soll sich das alte Fabrikgelände in der Osloer Straße 12 ab 14 Uhr in einen bunten Jahrmarkt mit Musik, Spielen und kleinen Attraktionen verwandeln. Dazu gibt es passende kulinarische Leckereien. Das Stadtteilzentrum lädt Nachbarn aus dem Kiez und dem Stadtteil dazu ein, mitzufeiern.

Wedding, du alte Drecksau!

Vermüllter Müllplatz. Foto: Annette Santo
Vermüllter Müllplatz. Foto: Anette Santo

Meinung. Wedding, Gesundbrunnen und Moabit sind die dreckigsten Ecken in Berlin. Nirgendwo liegt mehr Sperrmüll, fliegen alte Mülltüten durch die Straße, liegt an vielen Ecken Zeug herum. Als die Senatsinnenverwaltung vor einem Monat die dazugehörigen Zahlen veröffentlichte, war das hier im Wedding sicher keine Überraschung. Trotzdem mussten wir uns zunächst ein wenig sammeln. Der Wedding ist schmutzig, so ist es und was soll man dazu auch noch sagen, außer: Macht mal sauber!

F-Bar: die Alternative

Blick hinter den Tresen der F-Bar Grüntaler Straße - Foto: N. Roth
Blick hinter den Tresen der F-Bar Grüntaler Straße – Foto: N. Roth

Ausgehen Samstag Abend im Wedding (Gesundbrunnen, um ganz genau zu sein) und ich bin verabredet. Die Dichte an Automatencasinos und Shisha-Bars ist enorm. Aber da ich weder dem Automaten-Glücksspiel zugetan bin, noch ausgesprochen gerne Wasserpfeife mit unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen rauche, bin ich auf der Suche nach einer Alternative.