In Sorge um die Galerie Wedding

Galerie Wedding
Die Galerie Wedding in der Müllerstraße. Foto: Hensel

Die Galerie Wedding in der Müllerstraße wird derzeit teilweise vom Sozialamt des Bezirks genutzt. Im Rahmen der Maßnahmen zur Eingrenzung der Corona-Pandemie wurden die Räume der Kommunalen Galerie für den Amtsbetrieb benötigt. Ausstellungen sind daher nur stark eingeschränkt möglich. Während ähnlichen Zwischennutzungen in anderen Bezirken bereits beendet sind, ist dies im Wedding nicht der Fall. Der Arbeitskreis der Kommunalen Galerien Berlin hat sich deshalb am 15. Juli mit einem Brief an Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel gewandt, in der die Sorge um Fortbestand der Galerie Wedding ausgedrückt wurde.

11 Dinge, die jetzt wieder gehen

Karstadt Müllerstraße. Foto: D_Kori
Karstadt Müllerstraße. Foto: D_Kori

Die Kontaktbeschränkungen gelten vorerst noch bis zum 5. Juni, doch einige Lockerungen führen auch bei uns im Wedding zu Veränderungen. Wir haben die wichtigsten Regeln noch einmal kurz für euch zusammengefasst. Sie gelten spätestens ab Montag, 11. Mai. Bitte nehmt die aktuellen Maßnahmen weiterhin ernst, auch wenn sich jetzt wieder einige Türen vorsichtig öffnen.

Das Wichtigste der Woche im Wedding

Drive-in Tests für CoronaDie drei Zelte auf dem Zentralen Festplatz haben mit dem Bierzelt auf dem Oktoberfest nichts zu tun. Das fällt nämlich aus. Statt dessen gibt es dort jetzt einen Drive-in-Testplatz für Corona-Fälle des Gesundheitsamts Berlin-Mitte. Klingt verrückt. Ist es aber nicht, wenn man dazu berechtigt ist, vorher einen Termin gemacht hat und mit dem Auto vorfährt, kann man dort einen Abstrich nehmen lassen.

Take-Away, Lieferdienst & Co. gefragt wie nie

Der Frühling ist da, und eigentlich lädt alles dazu ein, sich ans Nordufer zu pflanzen oder sich im Humboldthain fürs Acro-Yoga oder Bocciaspielen zu treffen. Auch das Stück Kuchen im Lieblingscafé und ein Besuch beim vietnamesischen Restaurant nebenan klingen verlockend. Doch die Auswirkungen der Pandemie halten die Menschen in den eigenen vier Wänden. Das bedroht natürlich vor allem Betreibende von gastronomischen Betrieben, die sonst tagtäglich das Leben in unseren Kiezen prägen. Jetzt heißt es: Take away!

Gabenzäune: Solidarität und Sachspenden für obdachlose Personen

Aktualisiert 24.4.2020 In den letzten Wochen bekamen Begriffe wie Solidarität und Nachbarschaftshilfe einen ganz neuen Stellenwert. In etlichen Gruppierungen über Facebook, Telegram und anderen sozialen Netzwerken verbinden sich immer mehr hilfsbereite Menschen, um trotz (oder gerade wegen9 Corona denen zu helfen, die es jetzt besonders hart trifft. Berichtet haben wir bereits über Hilfsangebote für Risikogruppen, die durch die Übernahme von Einkäufen oder mit dem Hund spazieren gehen, entlastet werden. Aber was ist mit der Vielzahl an obdachlosen Menschen, welche aufgrund der aktuellen Lage kaum mehr über die Runden kommen? Wir stellen euch die Gabenzäune vor.

Deinen Weddinger Lieblingsort retten mit Helfen.Berlin

Das öffentliche Leben in Berlin ist derzeit lahmgelegt. Jeden Tag ein wenig mehr, fühlt es sich beinahe an, auf die Ausgangssperre vorbereitet zu werden.  Nach langem Hin und Her dürfen Restaurants ab heute nur noch zur Lieferung oder Abholung öffnen. Auch Theater und Museen sind geschlossen. Durch fehlende oder weniger Einnahmen sind deshalb viele Geschäftsleute von der Insolvenz bedroht. Dem will die private Initiative „Helfen.Berlin“ entgegenwirken.

 

Wie geht es dem City Kino Wedding in der Krise?

Kinobetreiberin Anne Lakeberg im leeren City Kino Wedding.
Allein im Kino: Betreiberin Anne Lakeberg im leeren City Kino Wedding. Foto: Hensel

Im City Kino Wedding sollte gerade das Arabische Filmfest laufen. Nach der Berlinale wäre das der nächste Höhepunkt im Programmkino in der Müllerstraße 74 gewesen. Im Winter und im Frühling, also jetzt, verdient das Kino sein Geld für den Sommer, in dem alle verreisen oder lieber ins Freilichtkino gehen und das Kino im Centre Francais deshalb Sommerpause macht. Eigentlich. Das Coronavirus hat einen Strich durch die Pläne von Kinobetreiberin Anne Lakeberg gemacht. Wie geht es nun weiter, jetzt und später und wie kann der Wedding seinem Programmkino über die Krise helfen?