Ins Café Largo zum Wohlfühlen

Eine Metallskulptur zieht sich durch das ganze CaféNanu, wenn man in das Café an der Ecke Utrechter-/Malplaquetstraße eintritt, reibt man sich erst einmal die Augen: da hängt doch unter der Decke… ja, was eigentlich? Eine Metallskulptur, die einen Buckelwal darstellen soll, nimmt fast den ganzen Raum ein. Die anspruchsvolle Gestaltung dieses schönen Ecklokals nimmt vorweg, dass es hier auch um besonders hochwertige Qualität geht.

Louis Alfons: Auf den Burger gekommen

Neuer Burger hier, bester Burger da. Überall sprießen seit einiger Zeit die Burger-Läden aus dem Boden. Mal zu Recht als Non-Plus-Ultra-Burger betitelt, Mal eher zum Scheitern verurteilt. In der Gerichtstraße 60 hat im August ein neuer Laden eröffnet, das Louis Alfons. Hier gibt es Burger, Steak, Suppe und Salat. Wobei Burger im Mittelpunkt des Angebots stehen. Ein Besuch im neuesten Burger-Laden des Wedding.

„Leo Leo“, der Burger-König

Istanbul-Burger von Leo Leo
Istanbul-Burger

„Burger sind angesagt. Doch wir wollten einen Burger machen, den es so nirgendwo sonst gibt“, sagt Serhat Ünlü. So wie der Döner vor vierzig Jahren deutsche Imbissgewohnheiten mit türkischer Esskultur vereinte, hat Serhat zwei beliebte Gerichte einfach miteinander kombiniert. Das Resultat kann man seit Ende April  in einem originellen Imbiss namens „Leo Leo“ probieren.

Schiller-Oase: Der Grill macht’s

Gastronomie kennt der Schillerpark erst seit wenigen Jahren – und doch kommt es einem vor, als ob es die „Schiller-Oase“ schon immer gegeben hätte. In der Nordostecke des hundertjährigen Parks wurde aus dem Jugendstil-Toilettenhäuschen ein Mini-Restaurant. Masoud Nayeb ist so etwas wie die gute Seele der einzigen Gaststätte weit und breit. Der rührige Vollblut-Gastronom hat Wurzeln in Norditalien und im Iran – eine Mischung, die gut in den multikulturellen Wedding passt.

Fünf&Sechzig: Restaurant für alle Fälle

Fünf&Sechzig BarNach einem Spaziergang entlang des Kanals an einem kalten, nassen Herbstabend lockt an der Ecke Kiautschoustraße/ Torfstraße das Fünf&Sechzig mit Speis und Trank. Ich tauche ein in einen Wohlfühlraum, der in warmen Tönen gestaltet ist: Das dunkle Holz des Bodens und der Möbel passt zu dem Weinrot der Wände. Lampen und Kerzen setzen goldene Akzente, ebenso die beleuchtete Bar. Wanderer, hier lass dich ruhig nieder.

Schraders: Der Allrounder im Kiez

SchradersEine wahre Institution im Kiez, gastronomisch aber auch darüber hinaus. Mit der Intention angetreten, ein Kiezwohnzimmer zu werden, startete das Schraders 2001 als Pionier und erstes zartes Pflänzchen der heute gedeihenden Gastronomielandschaft im Malplaquetkiez. Stets von einem bunten Publikum – egal ob Student oder Politiker, ob alt oder jung – besucht, ist das Schraders der klassische Allrounder im Kiez. Hier kommt man zu jeder Tages- und Nachtzeit auf seine kulinarischen Kosten: angefangen von der reichhaltigen Frühstücksauswahl und wechselnden Mittagsgerichten über Kuchen und Snacks zwischendurch bis hin zu Burgern und Tapas am Abend. Im Schraders findet jeder etwas Passendes, so finden sich auch vegetarische und vegane Kreationen auf der Karte. Die Gerichte sind klasse, nicht ohne Grund lässt sich der Bundestag regelmäßig vom Schraders becatern. Auf jeden Fall vorbeischauen sollte man zum legendären Sonntagsbrunch, köstlicher kann man nicht „in 5 Stunden um die Welt“ reisen.

Autor: Andris Fischer

Malplaquetstraße 16 B / Ecke Liebenwalder Str., Tel. 030 45082663, geöffnet Mo-Fr 9.30 – 1.00 Uhr, Sa/So 10.00 – 1.00 Uhr

Website

Dieser Beitrag ist eine Veröffentlichung aus dem downloadbaren Gastroführer für den Malplaquetkiez. Dieser wurde vom Quartiersmanagement Pankstraße gefördert.