Supersonico: Wo die Sonne immer scheint

Außenansicht des Supersonico in der Bernauer Straße mit parkendem Cabrio. Foto: Dominique Hensel
Das Supersonico mit einem parkendem Cabrio davor. Foto: D. Hensel

Ein Pavillon im Dämmerlicht, die Leuchtschrift glüht in den lauen Sommerabend hinein, Menschen sitzen an kleinen Tischen auf dem Gehweg. Sie genießen den Abend, trinken Wein und leeren entspannt ihre Teller. Auf der anderen Straßenseite parkt ein Cabrio. Oh du schönes Leben! Fast zufällig entstand eine Aufnahme davon. Ein Schnappschuss, in dem viel von dem steckt, was es über das Supersonico zu sagen gibt. Das neue Restaurant auf der Weddinger Seite der Bernauer Straße hat an einem Sonntag im August eröffnet.

Für 20 Ostpfennige durch den Westen

 „Irgendein Laster muss der Mensch ja haben“, sagt Eva Bittner und zündet sich eine Zigarette nach der anderen an. Ihre Augen leuchten auf, als sie beginnt, aus ihrem Leben zu erzählen. Die 69-jährige wohnt seit 16 Jahren im „Seniorenheim an der Panke“ in der Koloniestraße. Doch in den Soldiner Kiez hat es sie erst jetzt, durch das Seniorenheim, verschlagen. Aufgewachsen ist sie im Gebiet rund um die Reinickendorfer Straße.