Die Kiezpoeten – Sie bringen Poetry zu dir!

Sam­son von den Kiezpoeten

Ein­mal monat­lich tre­ten die Kiez­poe­ten zusam­men im Mas­tul auf. Dort lesen sie mit einer guten Por­ti­on Humor ihre Poe­try Slams vor und begeis­tern das Publi­kum mit lus­ti­gen und tief­sin­ni­gen Tex­ten, Lyrik und Pro­sa. Die nächs­te Ver­an­stal­tung ist am 11. März. Kommt also auf jeden Fall vor­bei, es lohnt sich!
Doch wer sind sie eigent­lich, die Kiezpoeten?

Zusammen gibt es sie nur im Mastul

Kiezpoeten
Foto: Net­hais Sandt

Die Kiez­poe­ten sind ein Kol­lek­tiv aus Ver­an­stal­tern, Spo­ken Word-Künst­lern und Work­shop-Lei­tern aus Ber­lin und Bran­den­burg. Ihr Ziel ist es, mit vie­len ver­schie­de­nen Schreiber*innen zusam­men­zu­ar­bei­ten und ein Team zu bil­den, das Ver­an­stal­tun­gen orga­ni­siert, sich die Kos­ten für die Hin- und Rück­rei­sen teilt und gege­ben­falls Unter­künf­te zur Ver­fü­gung stellt. Grund­bau­stei­ne des Kol­lek­tivs sind Jes­ko Habert, Ort­win Bader-Iskraut, Yo-Pa und Sam­son. Unter­wegs als Mode­ra­to­ren, Poe­try Slam­mer  u.v.m. lei­ten sie bis zu zwölf Shows pro Monat, sind jedoch meist nur im Mas­tul (Wed­ding) zusam­men anzu­tref­fen. „Der Wed­ding ist ein ehr­li­cher und net­ter Stadt­teil. Die Men­schen sind nicht abge­ho­ben, es ist nichts über­teu­ert. Ich bin ger­ne hier und sehe zu, wie sich der Stadt­teil ver­än­dert und wei­ter­ent­wi­ckelt.  Ich freue mich auch sehr, dabei mit­hel­fen zu kön­nen“, so Samson.

Ange­hen­den Schreiber*innen rät der 30-jäh­ri­ge Poe­try Slam­mer, auch bekannt als der „lus­ti­ge Pro­saist“, mög­lichst vie­le Tex­te zu schrei­ben und bei vie­len Events auf­zu­tre­ten. Erfah­run­gen zu sam­meln sei sehr wich­tig, und natür­lich sich Fra­gen zu stel­len, wie z.B.: Was kommt gut an? Was nicht so? Was ver­steht das Publi­kum, und was nicht? Bei den Pro­ben sei es immer gut, „sich selbst auf­zu­neh­men, sich zuzu­hö­ren und sich Noti­zen zu machen“. Nach einer Vor­stel­lung  soll­te man immer nach einem ehr­li­chen Feed­back fra­gen, aber mit Kri­tik dann auch klar­kom­men. Die Jury sei oft­mals recht unfreundlich.

Jesko Habert
Jes­ko Habert, Foto: Jonas Sam­son Völk

Sam­son selbst hat frü­her zehn Tex­te pro Jahr geschrie­ben und dabei ein gro­ßes Spek­trum an The­men auf­bau­en kön­nen. Diver­si­tät ist bei Ver­an­stal­tun­gen das A und O. Sobald man sei­ne Nische gefun­den habe, kön­ne man die­se dann wei­ter aus­bau­en. Zum Bei­spiel ist es Sam­sons Nische, Sto­ry­tel­ling mit einem Mit­be­woh­ner zu praktizieren.

Wer Inter­es­se an einer Teil­nah­me bei den Kiez­poe­ten hat, fin­det auf der Web­site kiezpoeten.com ein Kon­takt­feld zum Anschrei­ben. Meist befin­det sich dort auch eine Lis­te von Open Shows, wo sich  Schreiber*Innen ein­tra­gen können.

Neben Poe­try Slams bie­ten die Kiez­poe­ten auch Work­shops für Schu­len an, tre­ten bei Geburts­ta­gen auf und schrei­ben Auf­trags­tex­te für Kon­gres­se und Preisverleihungen.

Über den Poe­try Slam zu lesen ist ja ganz schön, ihn selbst zu erle­ben ist aber noch­mal eine ganz ande­re Sache! Kommt das nächs­te Mal doch mal vor­bei und über­zeugt euch selbst. Am bes­ten mit einem schö­nen Drink in der Hand und einem Lachen in der Tasche – denn lachen wer­det ihr mit Sicher­heit viel. Die Kiez­poe­ten freu­en sich auf euch!

Die Kiez­poe­ten

Nächs­te Ver­an­stal­tung: Mi, 11.03, ansons­ten immer an einem Mitt­woch im Monat

Mas­tul, Lie­ben­wal­der Str. 33, 13347 Berlin


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