Das Baumhaus ist offen!

Als Dankeschöne für ihre Spende für das Baumhaus gab es selbst gebackenen Apfelkuchen. Foto: Hensel
Als Dan­ke­schön für die Spen­der gab es selbst geba­cke­nen Apfel­ku­chen. Foto: Hensel

Heu­te beginnt im Baum­haus in der Gericht­stra­ße 23 eine neue Zeit. Nach der Bau­pha­se und der punk­tu­el­len Nut­zung durch ver­schie­de­ne Pro­jek­te star­tet nun der regu­lä­re Betrieb. Wochen­tags ist das Baum­haus, ein Pro­jekt­raum für Welt­ver­bes­se­rer und ihre Pro­jek­te, von 15 bis 18 Uhr geöff­net. Auch am Wochen­en­de gibt es Ange­bo­te. Immer geht es dabei um den sozi­al-öko­lo­gi­schen Wan­del. Am ver­gan­ge­nen Sonn­abend gab es aber erst mal Dankeschön-Kuchen.

Sitzecke im Baumhaus in der Gerichtstraße. Foto: Hensel
Sitz­ecke im Baum­haus in der Gericht­stra­ße. Foto: Hensel

Den Kuchen hat Karen Woh­lert geba­cken und eini­gen Unter­stüt­zern ser­viert. Sie hat­te zusam­men mit Pro­jekt­part­ner Scott Bol­den eine Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne gestar­tet und 15.000 Euro für das Pro­jekt ein­ge­sam­melt. Als Dan­ke­schön gab es nun für die Spen­der T‑Shirts, Zero-Was­te-Work­shops, Poe­sie-Word­shops oder Kaf­fee und Kuchen. „Das Crowd­fun­ding war erfolg­reich. Es haben sich 200 Men­schen betei­ligt. Das waren nicht nur Freun­de. Gut die Hälf­te davon kann­ten wir gar nicht“, sagt Karen. Auch mit die­ser Unter­stüt­zung konn­te das Baum­haus aus­ge­baut und auf­ge­baut werden.


Ein Raum für alle

Das Baumhaus. Dazu gehört aber auch noch ein weiterer Raum und eine Küche. Foto: Hensel
Im Baum­haus. Foto: Hensel

Wochen­tags ist das Baum­haus nun geöff­net. Es gibt Tisch, Stüh­le, eine gemüt­li­che Couch, Fil­ter­kaf­fee und Tee in Selbst­be­die­nung und auch WLAN. Gegen ein gerin­ges Ent­gelt kön­nen alle, die möch­ten, den Raum tags­über nut­zen. „Wir wol­len kein Cowor­king Space sein, son­dern offen für ver­schie­de­ne Men­schen und Pro­jek­te“, sagt Karen. Was das genau bedeu­ten soll, wird sich ent­wi­ckeln: „Wir fan­gen jetzt ein­fach an“. Auch am Wochen­en­de gibt es Ver­an­stal­tun­gen und die Räu­me kön­nen zum Bei­spiel für Work­shops gemie­tet werden.


Das Baumhaus-Logo. Foto: Hensel
Das Baum­haus-Logo. Foto: Hensel

Auf den 140 Qua­drat­me­tern geht es ums Netz­wer­ken, um Müll­ver­mei­dung, um Essens­ret­tung, um Klei­der­tausch, um Kli­ma­schutz, um öko­lo­gi­sche, kul­tu­rel­le und sozia­le Pro­jek­te. Karen und Scott betrach­ten das Baum­haus als eine Art Ver­län­ge­rung ihrer WG, die sich im Ober­ge­schoss befin­det. Unten ist ein­fach mehr Platz für noch mehr Welt­ver­bes­se­rer und ihre Ideen.


Dienstag ist Wedding-Tag

Am Tresen im Baumhaus. Foto: Hensel
Am Tre­sen im Baum­haus. Foto: Hensel

Die Spra­che des Baum­hau­ses ist oft Eng­lisch, die Nut­zer kom­men aus der Nach­bar­schaft und aus der gan­zen Stadt. Vie­le sind Stu­den­ten, will­kom­men ist aber jeder. Neben vie­len inzwi­schen eta­blier­ten Nut­zun­gen, hat sich der Diens­tag laut Karen zum Wed­ding-Tag ent­wi­ckelt. Um 13.30 Uhr gibt es an die­sem Tag Mit­tag­essen aus geret­te­ten Lebens­mit­teln, nach­mit­tags und abends tref­fen sich ver­schie­de­ne loka­le Initia­ti­ven, unter ande­rem die Wed­ding­wand­ler und die AG Paten­schaf­ten von Wedding.hilft. Neu ist auch ein Repair Café, durch­ge­führt jeweils ab 17 Uhr von Stu­den­ten der Beuth-Hochschule.


Wei­ter­le­sen

Bereits auf dem Wed­ding­wei­ser erschie­nen: Ein Baum­haus für Nach­barn und Welt­ver­bes­se­rer und Im Wed­ding wächst ein Baumhaus!
Die Inter­net­sei­te des Baumhauses
Auch auf Face­book ist das Pro­jekt zu fin­den: facebook.com/baumhausberlin

Text und Fotos: Domi­ni­que Hensel


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