So wird die Saison im Himmelbeet

Himmelbeet 20140628_150127Das Urban-Gardening-Projekt Himmelbeet startet auf der Fläche an der Schulstraße/Ruheplatzstraße in seine nunmehr vierte Saison. Der ursprüngliche Plan, einen Dachgarten auf dem Schillerpark-Center zu errichten, konnte nicht weiterverfolgt werden. Zum Glück für die Kieze rund um den Leo…

Anwohner machen mit

Die Himmelbeet gGmbH fokussierte sich fortan am neuen, zentral gelegenen Standort am hinteren Leopoldplatz auf die Schaffung eines in der Nachbarschaft verankerten Gemeinschaftsgartens. „In Kooperation mit Grundschulen und weiteren Einrichtungen ernteten wir und kochten zwischen den Beeten, stellten Limos und Kräuterhandcremes her oder erkundeten die Stadtnatur bei einer Garten-Rallye. Ein generationsübergreifendes Gartenprojekt brachte die Kinder der Sprachlernklasse der Leo Lionnie Grundschule mit Senioren aus dem Pflegezentrum Goldenherz beim Werkeln und Gärtnern zusammen. Weitere Angebote im Garten gab es für Bewohner der Notunterkünfte in der Chausseestraße und der Gotenburger Straße, für VHS-Besuchern und Bienenfreunden“, teilt das Projekt in seinem April-Newsletter mit.

Außerdem habe es in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Berlin im Spätsommer noch einen inklusiven Gartenkurs gegeben – in diesem geht die Kooperation mit einem Kräutergarten am Haus der Lebenshilfe am Plötzensee weiter. Im Garten selbst soll in dieser Saison gemeinsam mit sozialen Einrichtungen aus dem Kiez unter anderem eine Nachbarschaftsküche unter freiem Himmel entstehen. Das Herz der Küche ist ein holzbefeuerter Steinbackofen, um den herum wöchentliche Backtage stattfinden werden.

Schank-Lizenz fürs Café

Foto (c) Himmelbeet
Foto (c) Himmelbeet

Das im letzten Jahr eröffnete und preisgekrönte Gartencafé ist für den Architekturpreis Berlin 2016 nominiert. Hier kann man dafür abstimmen. „Auch in dieser Saison arbeiten wir eifrig an unserem Vorhaben, das Café so verpackungsarm wie möglich zu betreiben. Also nix mit ‚to go‘ im Pappbecher, vielmehr ‚to stay‘ im Garten – dort ist es bei Kaffee und Möhrchenkuchen eh am schönsten. Und wer möchte, darf zu den ersten Sonnenstrahlen auch ein leckeres Bierchen genießen – endlich haben wir unsere Schanklizenz“, freuen sich die Projekt-Aktivisten in ihrem Newsletter.

Unterstützung können Interessierte auch über den Förderverein des Himmelbeet leisten.

Am Samstag, den 9. April wird der Saisonstart mit dem traditionellen Frühlingsfest gefeiert.


2 Kommentare
  1. Feinstaubbelastung ist wohl ein Tabuthema 🙂

  2. Hat Himmelbeet schon einmal die Feinstaubbelastung gemessen?

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