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Wohnungsneubau an der Uferstraße

6. Oktober 2015
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Foto: GESOBAU
Simulation: GESOBAU

Johann Wilhelm Jakob Bornemann, ab 1806 Geheimer Sekretär und später sogar Generaldirektor der Preußischen Staatslotterie, hat sich mit seinem Lied „Im Wald und auf der Heide“ ins kollektive Gedächtnis der Deutschen geschrieben. Berlin erinnert an Bornemann in Form eines Straßennamens im Weddinger Ortsteil Gesundbrunnen.Wie passend, dass sich in dieser Straße auch die Zufahrt zu einem 6.200 Quadratmeter großen Areal befindet, das bislang tatsächlich eher einer kleinen Heidelandschaft glich. Doch das wird sich jetzt ändern.

Die Gesobau wird hier, zwischen Bornemann- und Uferstraße, bis Frühjahr 2017 die Uferhöfe errichten. Das werden immerhin 180 neue Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern. Die vier- bis siebengeschossigen Gebäude unmittelbar an der Panke werden mit neun Treppenaufgängen erschlossen. Die Wohnfläche der 1,5-Zimmer- bis 4,5-Zimmerwohnungen liegt zwischen 36 und 118 Quadratmetern, wobei die kleineren Wohnungen den Schwerpunkt des Angebotes bilden. Für die Gesobau ist dies das bislang größte eigene Neubauprojekt und insofern von Bedeutung, weil damit ein wichtiger Schritt in Richtung des Ziels getan wird, den Bestand in den kommenden zehn Jahren um 12.500 Wohnungen zu erweitern. „Ein Drittel der Neubauwohnungen“, so Gesobau-Vorstandsvorsitzender Jörg Franzen, „wird durch die Wohnungsbauförderung des Landes Berlin gefördert und für durchschnittlich 6,50 Euro pro Quadratmeter vermietet. Uns ist wichtig, nicht nur nachhaltig und attraktiv zu bauen, sondern auch bezahlbar zu vermieten.“

Bezahlbare Mieten benötigt

Dass bei der Grundsteinlegung für die Uferhöfe auch Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel vorbeischaute, unterstreicht die Bedeutung, die dieses Bauvorhaben für den Senat hat. „Berlin braucht dringend bezahlbare Mietwohnungen“, erklärte Geisel. „Wir möchten den vielen Menschen, die zu uns kommen, den erforderlichen Wohnraum bieten. Alle Bauherren einschließlich der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sind deshalb stärker denn je gefordert, den Wohnungsneubau voranzutreiben.“

Für Mittes Bezirksbürgermeister, Dr. Christian Hanke, war es Ehrensache, zur Grundsteinlegung zu kommen. Insbesondere die Ortsteile Gesundbrunnen, Wedding und Moabit würden zunehmend von Studenten und jungen Familien entdeckt, erklärte er. „Wir brauchen hier ein attraktives Angebot an Mietwohnungen, das auf die aktuellen Bedürfnisse der Suchenden abgestimmt ist. Die Gesobau ist eine wichtige Partnerin für bezahlbaren Wohnraum in unserem Bezirk.“ Und nicht nur die: Wie jetzt bekannt wurde, übernimmt die Gewobag Immobilien aus dem Bestand der Berliner Treucon Unternehmensgruppe und erweitert damit ihren Bestand in den Bezirken Wedding und Kreuzberg. Es handelt sich um insgesamt 61 Wohnungen, zwei Gewerbeeinheiten und 21 Stellplätze, die im Rahmen des öffentlich-geförderten sozialen Wohnungsbaus in den Jahren 1983 und 1984 errichtet wurden. In ganz Berlin bewirtschaftet die Gewobag derzeit rund 58.000 Wohnungen. Den Herausforderungen in einer wachsenden Stadt stellt sich das Wohnungsunternehmen mit einem ehrgeizigen Wachstums-programm: Mit einem Investitionsvolumen von 2,5 Milliarden Euro startet die Gewobag die größte Wachstumsoffensive in ihrer rund 95-jährigen Unternehmensgeschichte. Innerhalb der nächsten zehn Jahre sollen rund 10.000 Wohnungen durch Neubauprojekte entstehen, weitere 4.000 Wohnungen kommen durch Ankäufe hinzu.

Autor: Ulf Teichert

Der Artikel erschien zuerst bei unserem Kooperationspartner Berliner Abendblatt.

Der Kommentar zum Bauvorhaben

 

weddingweiserredaktion

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6 Comments Schreibe einen Kommentar

  1. Guten Tag!
    Wie hoch beträgt bzw.wird die Kaltmiete für eine WBS-Wohnung sein,und für welche Quadratmetergrösse/Zimmergrösse sind diese ausgelegt?
    Befinden sich zufällig darunter die 2 Zimmerwohnungen im Haus A in den beiden Vordertürmen?Welche Quadratmetergrösse haben diese?
    Sind die WBS-Wohnungen Stockwerkgebunden?
    Im voraus vielen Dank für die Antwort!

  2. Gibt’s auch barierenfreie 4 Zimmer wohnungen?
    Für Personen mit Rollstuhl,und gibt es eventuell Möglichkeiten zum Mietkauf,wenn die Möglichkeit besteht dann zur welchen Kosten.
    Mit freundlichen Grüßen

    • Es wird in den Uferhöfen barrierearme 3,5-Zimmer-Wohnungnen geben: Es existiert ein Aufzug, innerhalb der Wohnung gibt es keine Schwellen und der Austritt zur Terrasse ist ebenerdig.
      Aber wir (Gesobau) können dort keine verbreiterten Türöffnungen bieten, die für Rollstuhlfahrer geeignet wären.
      Das Modell Mietkauf bieten wir (Gesobau) generell nicht an. Unser Ziel ist vielmehr, rasch in größerer Menge bezahlbaren Wohnraum für Berlin zu errichten und damit den städtischen Mietwohnungsbestand zu vergrößern.
      Detailliertere Infos zu unseren Neubauprojekten finden Sie und Ihre Leser auf unserer Neubau-Website gesobaut.de.

      Mit freundlichen Grüßen
      GESOBAU AG
      i. V. Kirsten Huthmann
      Leiterin Unternehmenskommunikation und Marketing

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