WWW – Das Wichtigste der Woche im Wedding

Son­nen­un­ter­gang letz­ten Montag

Obdach­lo­sig­keit ist, kein Wun­der bei die­ser ers­ten gro­ßen Käl­te­wel­le, ein gro­ßes The­ma. Der Bezirks­bür­ger­meis­ter steht wegen des Vor­ge­hens bei der Räu­mung eines Obdach­lo­sen­camps in Moa­bit in der Kri­tik, und der ers­te Käl­te­to­te die­ses Win­ters wur­de im Hum­boldt­hain gefun­den. Erin­nert ihr euch? Auch der Gewin­n­erfilm unse­res Video­wett­be­werbs beschäf­tig­te sich auf sehr ein­dring­li­che Art mit die­sem Thema. 

Amma65
Das Amma65 in der Ams­ter­da­mer Stra­ße Ecke Mal­plaquet­stra­ße. Foto: Toni Karge

Kämp­fen lohnt sich – das Bei­spiel der Haus­ge­mein­schaft AmMa65 zeigt das. Es schien ein aus­sichts­lo­ses Unter­fan­gen zu sein, als ihr Haus mit einer Abwen­dungs­ver­ein­ba­rung ver­kauft wur­de und der Bezirk sein Vor­kaufs­recht im Milieu­schutz­ge­biet somit nicht aus­üben konn­te. Doch nach einem Jahr hat der neue Eigen­tü­mer – sicher­lich ziem­lich ent­nervt – das Haus an die städ­ti­sche Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft Stadt und Land ver­kauft. Genau erklärt es die­ser Arti­kel der Mor­gen­post.

Wir hat­ten es schon ein­mal berich­tet. Der Medi­en­hof-Wed­ding und das Thea­ter 28 e. V. suchen Schauspieler*innen zwi­schen 14 und 21 Jah­ren, die in dem Musi­cal­pro­jekt „Wed­ding Love Sto­ry“ mit­spie­len wol­len. Das Stück lehnt sich an die Romeo-und-Julia-The­ma­tik an. Es geht um Lie­bes­schran­ken zwi­schen Ber­li­ner Wed­ding und Pankow.

Die Pro­duk­ti­on dau­ert bis zum Som­mer 2019. Ab Ostern wird inten­siv geprobt, Mit­te Juni wird es drei Auf­füh­run­gen geben. “Wir bie­ten eine fun­dier­te, kos­ten­lo­se Pro­ben­ar­beit mit pro­fes­sio­nel­len Choreograph*innen, Regisseur*innen und Musi­kern. Außer­dem ermög­li­chen wir den Auf­tritt auf einer gro­ßen Büh­ne”, teilt der Medi­en­hof mit. “Im Novem­ber 2018 fand ein Cas­ting statt, jedoch suchen wir wei­ter­hin Mitspielende.”

Die Pro­ben fin­den jeden Mitt­woch von 17.30 Uhr ‑19.30 Uhr im Thea­ter 28 in der Wiclef­stra­ße 16/17, HH, EG, Ber­lin-Moa­bit statt.

Instagram-Posts der Woche

Wedding-Tweets der Woche

Hi, ich bin aus dem #Wed­ding. Sie ken­nen mich von mei­nen größ­ten Hits wie “Ach, das tut mir leid für dich”, “Na ja, irgend­wo muss man ja woh­nen” oder “Ja, der soll ja ganz groß im Kom­men sein, habe ich gehört!” @weddingweiser

Eli­se und Otto Ham­pel wur­den heu­te vor 76 Jah­ren zum Tode ver­ur­teilt, sie hat­ten auf Post­kar­ten zum Sturz der Nazis auf­ge­ru­fen . @joleffers

Wir war­nen ein­dring­lich davor, die Eis­flä­chen zu betre­ten. Das Eis ist nicht trag­fä­hig und jeder, der es betritt, begibt sich in Lebens­ge­fahr. @DRLG_WDPB

Früher und heute

His­to­ri­sches Foto aus der Brun­nen­stra­ße @akg-images Berlin

Weddingweiser-Lesetipps

Noch ein his­to­ri­sches The­ma aus der Brun­nen­stra­ße. Wer weiß heu­te noch, dass dort ein­mal ein flo­rie­ren­des Kauf­haus stand, das erst unter dem Namen “Held”, dann als Her­tie-Filia­le fir­mier­te? Unser Bei­trag über die­ses Kauf­haus an der Ecke Stral­sun­der Stra­ße hat selbst aus­ge­wie­se­ne Wed­ding-Ken­ner in Nost­al­gie versetzt. 

Korea­ni­sches Essen, ganz ein­fach und mit Bier zusam­men, das gibt es seit Ende 2017 in der Tege­ler Stra­ße bei Chi­bee. Quietsch­bunt und asia­tisch-grell wie ein Man­ga, aber die Chi­cken Wings mit Sau­ce sind lecker! 

Und wen das Fern­weh packt, aber das Klein­geld nicht für eine Welt­rei­se reicht, hät­ten wir eine Idee: Wie wär’s mit einer Bus‑, Bahn- oder Auto­fahrt an die Ost­see? Je nach Gus­to, alles ab Ber­lin, und gar nicht soooo weit. 

In eige­ner Sache: Der Wed­ding­wei­ser soll wer­be­frei wer­den. Zumin­dest was die auto­ma­tisch geschal­te­ten Goog­le-Anzei­gen auf dem Blog angeht. Wir haben uns ent­schie­den, einen Teil der über unse­re Unterstützer*innen-Abos ein­ge­nom­me­nen Gel­der dafür zu ver­wen­den. Wer das auch so sieht und dabei hel­fen will, ist herz­lich dazu ein­ge­la­den. Hier steht, wie das geht. 

Kom­pli­zier­te Geschich­te: Erst 2009 hat die Tech­ni­sche Fach­hoch­schu­le den Namen Beuth Hoch­schu­le bekom­men, jetzt kam aber her­aus, dass der Namens­ge­ber durch anti­se­mi­ti­sche Äuße­run­gen auf­ge­fal­len ist. Unser Gast­au­tor Paul Jer­chel erklärt, was das für die Hoch­schu­le bedeutet. 

Aus­führ­li­cher infor­miert euch unser News­let­ter, für den ihr euch hier anmel­den könnt. 

weddingweiserredaktion

Die ehrenamtliche Redaktion besteht aus mehreren Mitgliedern. Wir als Weddingerinnen oder Weddinger schreiben für unseren Kiez.

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