Ukraine-Hilfe im Wedding

Wir möch­ten es jedem, der es möch­te, ermög­li­chen, direkt in der Nach­bar­schaft für Geflüch­te­te zu spen­den oder hel­fen zu kön­nen. Wenn ihr Hin­wei­se habt oder auf Aktio­nen auf­merk­sam machen wollt, schreibt uns ger­ne eine E‑Mail an redak­tio[email protected].

#west­and­wi­t­hu­krai­ne

Stand: 16. Juni 2022, 11.15 Uhr
(neue­re oder aktua­li­sier­te Ein­trä­ge ste­hen wei­ter oben, älte­re wei­ter unten)

Hilfsangebote im Wedding und drumherum:

+++ Das Prime Time Thea­ter in der Burgsdorf­stra­ße hat ganz neu ein ukrai­ni­sches Mär­chen für Kin­der im Pro­gramm. Es hat­te am Mitt­woch (15.6.) im SOS-Kin­der­dorf in Moa­bit Pre­mie­re und wird ab Juli kos­ten­los im Prime Time Thea­ter zu sehen sein. Ab 3. Juli und bis 4. Sep­tem­ber wird die rund 45-minü­ti­ge inter­ak­ti­ve Geschich­te mit viel Spiel, Spaß und Musik an der Wed­din­ger Mül­ler­stra­ße zu erle­ben sein – der Ein­tritt ist kos­ten­frei fürs klei­ne und gro­ße Publi­kum. Jeden Sonn­tag gibt es zwei Auf­füh­run­gen, um 10.30 und um 12 Uhr. Das Prime Time-Team arbei­tet dabei ehren­amt­lich; die Darsteller:innen, die selbst über­wie­gend eine Flucht­ge­schich­te haben, bekom­men über eine Pro­jekt­för­de­rung des Bezirks Mit­te eine Aufwandsentschädigung. +++

+++ Im Pan­ke-Haus gibt es frei­tags von 14.30 – 16.30 Uhr immer ein Krea­tiv­an­ge­bot für ukrai­ni­sche Eltern und Kin­der. Kin­der kön­nen sich in einem dafür vor­be­rei­ten­den Raum krea­tiv aus­drü­cken. Es geht um das sinn­li­che Erle­ben und Expe­ri­men­tie­ren mit ver­schie­de­nen Mate­ria­li­en und Far­ben. (Sol­di­ner Str. 74) +++ 

+++ Am Sonn­tag (29.5.) fin­det ein Bene­fiz­kon­zert für die Urkai­ne in der Kapel­le der Ver­söh­nung in der Ber­nau­er Stra­ße statt. Das Kon­zert beginnt um 14 Uhr. Es singt der ukrai­ni­schen Coun­ter-Tenor mit Beglei­tung des Pia­nis­ten Kon­stan­tin Der­ri. Eine Teil­nah­me ist nur mit Anmel­dung unter (0173) 3 83 05 76 möglich. +++

+++ Ganz neu im Pro­gramm hat das Laby­rinth Kin­der­mu­se­um Ber­lin Bil­dungs- und Krea­tiv­nach­mit­ta­ge für ukrai­ni­sche Kin­der im Alter von sechs bis elf Jah­re. Das kos­ten­lo­se Ange­bot fin­det zwi­schen 18.Mai und 29. Juni jeden Mitt­woch­nach­mit­tag von 15 bis 17 Uhr in der Oslo­er Stra­ße 12 statt. Mit­ten in der aktu­el­len Umwelt­aus­stel­lung kön­nen Kin­der aus der Ukrai­ne gemein­sam Inter­es­san­tes über Umwelt, Natur und Nach­hal­tig­keit erfah­ren, in der Muse­ums­werk­statt aktiv wer­den und neben­bei auch etwas Deutsch ler­nen. Eltern sind herz­lich will­kom­men. Kin­der ab acht Jah­re kön­nen auch ohne Beglei­tung teil­neh­men. Der Nach­mit­tag wird durch eine ukrai­nisch­spra­chi­ge Mit­ar­bei­te­rin beglei­tet. Mit Anmel­dung unter (030) 8 00 93 11 50 oder per Mail an [email protected]. +++

+++ Ukrai­ni­sche Dolmetscher:innen, die hel­fen möch­ten, kön­nen sich bei Fly­acts anmel­den. Suchen­de kön­nen auf die­ser Unter­sei­te ihre Anfra­ge stel­len und kön­nen mit pas­sen­den Sprachdienstleister:innen Kon­takt auf­neh­men. Der Kon­takt erfolgt direkt ohne Zwi­schen­schritt über eine Übersetzungsagentur. +++

+++ Die Nach­bar­schafts­E­ta­ge der Fabrik Oslo­er Stra­ße (NE) lädt Geflüch­te­te aus der Ukrai­ne, Gastgeber:innen und ehren­amt­lich Beschäf­tig­te am Don­ners­tag (12.5.) um 17.30 Uhr zu eine Info­ver­an­stal­tung in die Oslo­er Stra­ße 12 ein. Neben dem Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen will das Team der NE Raum bie­ten, um Erfah­run­gen und Tipps im Umgang mit All­täg­li­chem wei­ter zu geben. Dar­über hin­aus bie­tet die NE einen deutsch-rus­si­sches Sprach­ca­fé (mon­tags, 14 bis 17 Uhr) und einen Deutsch-Sprach­kurs für Ukrainer:innen an. Die­ser Sprach­kurs für Anfänger:innen beginnt am Mon­tag (23.5.). Er fin­det ab dann und bis 18. Juli mon­tags von 13 bis 15 Uhr und mitt­wochs von 9.15 bis 11.15 Uhr statt. Eine Anmel­dund ist erfor­der­lich und tele­fo­nisch unter (030) 37 30 17 59 oder oer E‑Mail unter [email protected] möglich. +++

+++ Das Fami­li­en­zen­trum am Naue­ner Platz lädt mitt­wochs von 10 bis 12 Uhr zu einem Näh­ca­fé – Will­kom­men­s­ca­fé ein. Dabei kön­nen Klei­dungs­stü­cke repa­riert wer­den, Näh­ma­schi­nen und Anlei­tung (auf Ukrai­nisch, Deutsch und Rus­sisch) ste­hen zur Ver­fü­gung. Für die Kin­der ist eine Spiel­raum geöff­net, es gibt etwas zu Essen und die Mög­lich­keit, mit ande­ren Eltern in Kon­takt zu kommen. +++

+++ Die Evan­ge­li­sche Ver­söh­nungs­ge­mein­de lädt am Sonn­tag (1.5.) zum deutsch-ukrai­ni­schen Brunch im Gemein­schafts­gar­ten Nie­mands­land in der Ber­li­ner Stra­ße 4 ein. Nach dem Sonn­tags­got­tes­dienst im Gar­ten (Start 10 Uhr) geht es um 11 Uhr los mit dem gemein­sa­men Essen. Laut Vika­rin Eli­sa Eyer­mann wird dabei Zeit und Raum sei für Gesprä­che, gegen­sei­ti­ges Ken­nen­ler­nen oder ein­fach nur um einen Kaf­fee im Gar­ten zu trin­ken. Wer mag, kann etwas zu Essen mitbringen. +++

+++ Der Kin­der­schutz­bund Ber­lin orga­ni­siert in der Mal­plaquet­stra­ße 27 an zwei Sams­ta­gen im Mai (7. und 21. Mai) ein Fami­li­en­ca­fé für geflüch­te­te Men­schen aus der Ukrai­ne. Bei ent­spann­ter Atmo­sphä­re mit Kaf­fee, Tee und Kuchen lädt der Kin­der­schutz­bund jeweils zwi­schen 10 und 13 Uhr alle gro­ßen und klei­nen Men­schen ein. Im Café kann man sich aus­tau­schen, Fra­gen stel­len, Kon­tak­te knüp­fen und Hil­fe von den Ver­an­stal­tern bekom­men. Für Kin­der gibt es ein Spiel- und Bewe­gungs­an­ge­bot unter Auf­sicht von Pädagog:innen. Es wird Ukrai­nisch und Rus­sisch gespro­chen. Ein Coro­na-Schnell­test kann vor Ort gemacht wer­den. Es wird um Anmel­dung zum Fami­li­en­ca­fé gebe­ten per E‑Mail unter [email protected]. +++

+++ Die Evan­ge­li­sche Oster­kir­chen­ge­mein­de star­tet immer diens­tags von 16 bis 18 Uhr ein Begeg­nungs­ca­fé für ukrai­ni­sche Geflüch­te­te, deren Kin­der, Gastgeber:innen und deren Umfeld. Geplant sind ein regel­mä­ßi­ger Treff zum Aus­tausch, Ent­span­nen, Spie­len mit einer Andacht. +++

+++ Zum Treff­punkt für hel­fen­de Nachbar:innen lädt das Zukunfts­haus Wed­ding don­ners­tags von 16 bis 18 Uhr ein. ange­spro­chen wer­den sol­len Men­schen aus dem Park­vier­tel, die Men­schen aus der Ukrai­ne bereits unter­stüt­zen ODER unter­stüt­zen wol­len. Du hast Fra­gen zu Unter­stüt­zungs-Mög­lich­kei­ten? Du hast Men­schen bei Dir zu Hau­se auf­ge­nom­men? Du möch­test dich mit ande­ren Unterstützer:innen über dei­ne Erfah­run­gen aus­tau­schen? Beim Treff­punkt für Nachbar:innen gibt es Infor­ma­tio­nen, Aus­tausch und ein offe­nes Ohr. Treff­punkt: Zukunfts­haus Wed­ding, Mül­ler­stra­ße 56–58 (Offe­ner Treff­punkt), Info: (030) 45 00 51 31 oder [email protected] +++

+++ Der Ver­ein Moa­bit hilft e.V., der sich unter ande­rem um die am Haupt­bahn­hof ankom­men­den Geflüch­te­ten küm­mert, hat eine sin­ken­de Spen­den­be­reit­schaft regis­tiert und bit­tet aktu­ell daher wie­der ver­stärkt um bestimm­te Sach­spen­den, vor allem um Lebens­mit­tel und Hygie­ne­ar­ti­kel. Der Ver­ein ver­öf­fent­licht täg­lich neue Bedarfs­lis­ten, auf denen zu sehen ist, was beson­ders drin­gend benö­tigt wird. Die Spen­den wer­den von Mon­tag bis Frei­tag von 11 bis 19 Uhr ange­nom­men. Am Wochen­en­de erfolgt kei­ne Annah­me. Abga­be­ort: Moa­bit hilft e.V., Turm­str. 21, Haus R, 10559 Berlin. +++

Friedenstaube an der Fassade der Lazarus-Diakonie
Frie­dens­tau­be von 1866 an der Laza­rus-Dia­ko­nie Kli­nik­wand in der Ber­nau­er Stra­ße. Foto: Mat­thi­as Broneske

+++ Die Aman­dla Edu­Foot­ball hat ein kos­ten­lo­ses Sport­an­ge­bot für Kin­der und Jugend­li­che ab 10 Jah­re aus der Ukrai­ne gestar­tet. Don­ners­tags von 16 bis 18 Uhr und sams­tags von 11 bis 13 Uhr kann das Ange­bot auf dem Schul­hof der Vine­ta-Grund­schu­le, Dem­mi­ner Stra­ße 27, genutzt wer­den. Das Ange­bot rich­tet sich gezielt an ukrai­ni­sche Kin­der und Jugend­li­che, die im oder in der Nähe vom Brun­nen­vier­tel woh­nen und denen es gut tun wür­de, sich beim Fuß­ball, Bas­ket­ball und Tisch­ten­nis unbe­schwert aus­zu­to­ben. Das Ken­nen­ler­nen und die Ablen­kung ste­hen dabei im Vor­der­grund. Kon­takt: Anna Wink­ler von AMANDLA via Tele­fon unter (0163) 1 88 12 39 oder per E‑Mail unter [email protected]. +++

+++ Ver­net­zungs­tref­fen für die, die pri­vat Geflüch­te­te auf­neh­men. Am Mitt­woch, 13. April, lädt die Fabrik Oslo­er Stra­ße ukrai­ni­sche Geflüch­te­te im wei­te­ren Umkreis des Sol­di­ner Kiezes und deren Gastgeber:innen von 17 bis 20 Uhr in die Nach­bar­schafts­E­ta­ge in der Oslo­er Stra­ße 12, Auf­gang B 1. Eta­ge ein. +++

+++ Das Müll Muse­um Sol­di­ner Kiez bit­tet um Spiel­zeug-Spen­den. Abga­be der Spiel­sa­chen ist Mon­tag bis Frei­tag von 13 bis 18 Uhr in der Prin­zen­al­lee 39 mög­lich. Die Spen­den gehen an Kin­der im Ankunfts­zen­trum Tegel. +++

+++ Der Bera­tungs­la­den Mach­Bar in der Put­bus­ser Stra­ße eröff­net Cowor­king Space für geflüch­te­te Men­schen aus der Ukrai­ne. Zudem gibt es mehr­spra­chi­ge Bera­tun­gen zu Behör­den­gän­gen. Es wer­den fünf Arbeits­plät­ze vor­ge­hal­ten in den Öff­nungs­zei­ten von 9 bis 17 Uhr, bei Bedarf kann die­ses Ange­bot aus­ge­wei­tet wer­den und wei­te­re Stand­or­te eröff­net werden. +++

+++ Vor­über­ge­hend zu Gast im Wed­ding: Unter­kunft gefun­den haben Geflüch­te­te bei­spiels­wei­se im Hotel Big Mama in der Kolo­nie­stra­ße oder in der Genos­sen­schaft PA58 in der Prin­zen­al­lee. Es gibt vie­le wei­te­re (zeit­wei­se) Unter­künf­te. Nicht alle wol­len die genau­en Orte aber öffent­lich machen. So betreibt Ebru Schae­fer mit ihrem ehren­amt­li­chen Team eine Jugend­her­ber­ge im Wed­ding, in der fast 100 Ukrainer:innen unter­ge­bracht sind. +++

+++ Die AWO Ber­lin-Mit­te sucht Hin­wei­se für geeig­ne­te Immo­bi­li­en zur Unter­brin­gung von Geflüch­te­ten Ukrainer:innen. Wer Hin­wei­se hat, kann sich per E‑Mail mel­den: [email protected], Wer sich per­sön­lich enga­gie­ren möch­te, kann sich mel­den unter [email protected] +++

+++ Spen­den­tag für Kin­der in der Ukrai­ne im Laby­rinth Kin­der­mu­se­um in der Oslo­er Stra­ße. Am Sonn­tag, 3. April 2022, kön­nen Besu­cher die Umwelt-Aus­stel­lung „Natür­lich heu­te – Mit­ma­chen für mor­gen“ und wei­te­re beson­de­re Aktio­nen erle­ben. Die Erlö­se kom­men der Orga­ni­sa­ti­on „Voices of Child­ren“ in der Ukrai­ne zugute. +++

+++ Ein klas­si­sches Kon­zert mit Cel­lo und Kla­vier für die Ukrai­ne fin­det am Sams­tag (2.4.) im Paul Ger­hardt Stift in der Mül­ler­stra­ße 56–58 statt. Die Ver­an­stal­ter bit­ten dabei um Spen­den, die zur Unter­stüt­zung aus­län­di­scher Stu­die­ren­der aus der Ukrai­ne ver­wen­det wer­den soll. Die Stu­die­ren­den wer­den aktu­ell von EOTO e.V. betreut. +++

+++ Seit Ende März hilft das Cent­re Fran­cais de Ber­lin dem Ver­ein EOTO e.V. (Each One Teach One), indem es frei­wil­li­gen Hel­fern Räu­me zur Ver­fü­gung stellt, um Geflüch­te­ten aus der Ukrai­ne zu emp­fan­gen und zu unter­stüt­zen. Die Unter­stüt­zung beinhal­tet eine Hil­fe bei der Unter­brin­gung, bei den admi­nis­tra­ti­ven Abläu­fen und eine ers­te medi­zi­ni­sche Betreuung. +++

++ Die Kita Peter­s­al­lee ver­kauft am 1. April zwi­schen 13 und 15 Uhr am Ein­gang der Möwen­see­schu­le in der Peter­s­al­lee Waf­feln, Kaf­fee und Kuchen und ver­an­stal­tet Bas­teln für die Kin­der. Auch in der Kita Kiautschoustra­ße 10 gibt es am sel­ben Tag Kuchen für den guten Zweck. +++

+++ Der Ver­ein Moa­bit hilft e.V. sucht drin­gend Flä­chen in Moa­bit oder im Wed­ding, auf der Spen­den für die Geflüch­te­ten aus der Ukrai­ne zwi­schen­ge­la­gert wer­den kön­nen. Der Ver­ein ver­sorgt pro Tag 900 Men­schen in Ber­lin. Der Raum soll­te etwa 100 Qua­drat­me­ter groß und tro­cken sein, eben­erdig wäre gut oder mit Fahr­stuhl. Kos­ten­frei oder sehr güns­tig soll­te der Lager­raum sein. Wer eine Mög­lich­keit weiß, kann sich bei Dia­na Hen­ni­ges unter (0160) 96 48 00 03 oder per E‑Mail unter [email protected] melden. +++

+++ Die Wasch­kü­che in der Feld­stra­ße 10 lädt Geflüch­te­te sowie schon län­ger in Deutsch­land leben­de Ukrainer:innen mitt­wochs zum Sprach­ca­fé ein. Will­kom­men ist jeder, der sei­ne Deutsch­kennt­nis­se ver­bes­sern möch­ten. Das Sprach­ca­fé fin­det immer vomn 18.30 bis 20 Uhr statt. Dabei geht es nicht so sehr um Gram­ma­tik, wich­tig ist der Kurs­lei­te­rin Magi, dass in der neu­en Spra­che Infor­ma­tio­nen ver­steh­bar sind. Magi ist aus­ge­bil­de­te Lehr­kraft für Deutsch als Fremd- bezie­hungs­wei­se Zweit­spra­che. Wei­te­re Infos gibt es unter der Tele­fon­num­mer (030) 54 88 89 67 und per E‑Mail unter [email protected] sowie auf der Web­sei­te des Nach­bar­schafts­raums. +++

+++ Das silent green Kul­tur­quar­tier lädt am Sonn­tag (27.3.) um 12 Uhr zu einem Ukrai­ne Fund Rai­sing Con­cert in die Beton­hal­le ein. Zu hören ist das Fes­ti­val­fi­na­le vom Maerz­Mu­sik mit Kon­zer­te, Hör­sta­tio­nen und Klang­in­stal­la­tio­nen. Zu hören ist das har­mo­nic space orches­tra. Merh zum Pro­gamm steht beim silent green. Der Ein­tritt ist frei, es wer­den Spen­den für die Bran­den­bur­ger Initia­ti­ve “Wir packen’s an” gesam­melt. Die Initia­ti­ve küm­mert sich um Geflüch­te­te und orga­ni­siert musi­ka­li­sche Bil­dungs­pro­jek­te für trau­ma­ti­sier­te Kin­der und Jugend­li­che, die vor Krieg flüch­ten mussten. +++

+++ Die Initia­tiv-Kita Vil­la Römer e.V. baut am Frei­tag (25.3.) ab 14.30 Uhr einen Stand ganz im Zei­chen des Frie­dens vor der Ste­pha­nus-Kir­che auf. Dort wer­den gebas­tel­te Frie­dens­tau­ben in allen mög­li­chen Vari­an­ten für den guten Zweck zum Ver­kauf stehen. +++

+++ Die Nach­bar­schafts­E­ta­ge der Fabrik Oslo­er Stra­ße hat eine Koope­ra­ti­on mit dem Soli­bus e.V. begon­nen. Geflüch­te­te aus der Ukrai­ne sol­len künf­tig mit dem Soli­bus in das Stadt­teil- und Fami­li­en­zen­trum gebracht wer­den, wo sie kurz­fris­tig mit dem Nötigs­ten ver­sorgt wer­den und sich nach ihrer Ankunft in Ber­lin aus­ru­hen kön­nen. Hier­für benö­tigt die Nach­bar­schafts­E­ta­ge Sach­pen­den: Hygie­ne­ar­ti­kel (Zahn­bürs­ten, Zahn­pas­ta, Win­deln) und 0,5l-Wasserflaschen. Die­se kön­nen Mon­tag bis Donn­ners­tag von 9 bis 15 Uhr in derOs­lo­er Stra­ße 12, Alten Werk­statt II abge­ge­ben wer­den. Finan­zi­el­le Spen­den für die Ver­sor­gung der Ankom­men­den wer­den dort auch ange­nom­men. Am Sams­tag (24.3.) von 14 bis 17 Uhr gibt es beim Tausch­Rausch-Markt in der Fabrik einen Soli-Kuchen­stand, des­sen Ein­nah­men eben­falls den Geflüch­te­ten zugu­te kommen. +++

+++ Das Paul Ger­hardt Stift in der Mül­ler­stra­ße 56–58 hat am Mitt­woch (23.3.) von 13 bis 18 Uhr zu einer Spen­den­ak­ti­on ein­ge­la­den. Gemein­sam wur­de ein Zei­chen der Soli­da­ri­tät für die Ukrai­ne gesetzt. Es gab Kaf­fee und Kuchen, den Ein­zel­händ­ler aus der Mül­ler­stra­ße gespen­det haben. Zu den Spender:innen gehör­ten Mac Geiz, Paul Ger­hardt Apo­the­ke, Schlüs­sel­dienst Mazan­ki, Wer­be­druck maxiz, Zei­tungs­la­den Bar­fus­stra­ße, Fri­seur Klaus im PGS, Cake Time, Cur­ry-Keu­le, Zei­tungs­la­den Stein­beck, Aldi-Mit­ar­bei­ten­de, Kauf­land-Mit­ar­bei­ten­de, Bäcke­rei Sil­ber, Dr. Röder im PGS, Dr. Kru­se im PGS und vie­le Wei­te­re. Ins­ge­samt kam ein Spen­den­er­lös von 1.516 Euro zusam­men. Der Erlös geht an ukrai­ni­sche Kin­der im Paul Ger­hardt Stift und an “Save the Child­ren e. V.” +++

+++ Vie­ler­orts wer­den Sach­spen­den für die Geflüch­te­ten ange­nom­men. So hat bei­spiels­wei­se das Olof-Pal­me-Zen­trum in der Dem­mi­ner Stra­ße 28 Spen­den­kis­ten auf­ge­stellt. Es gibt sepa­ra­te Kis­ten für Hygie­ne­ar­ti­kel, Tech­nik (Han­dys, Power­banks z.B.), Frei­zeit-/Un­ter­hal­tungs­ar­ti­kel­/­Spiel­zeug sowie für Beklei­dung. Die Spen­den kön­nen wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten ein­fach in die Kis­ten gelegt wer­den. Soll­te die Tür ver­schlos­sen sein, bit­te klingeln. +++

+++ Die Ukrai­ne­hil­fe der Hoff­nungs­ta­ler Stif­tung Lobe­tal gibt es schon län­ger. Der Schwer­punkt der Unter­brin­gung liegt der­zeit auf dem Laza­rus Cam­pus in der Ber­nau­er Stra­ße im Wed­ding. Die Stif­tung kon­zen­triert sich auf die Unter­brin­gung von Men­schen mit Behin­de­rung sowie älte­re Men­schen. Ver­mit­telt wer­den die­se Men­schen unter ande­rem von der Dia­ko­nie und von den Kri­sen­stel­len. Men­schen wer­den in der Schrip­pen­kir­che und im Gäs­te­haus Laza­rus auf­ge­nom­men. Es wer­den für sie Hilfs­mit­tel zur Ver­fü­gung gestellt, Dol­met­scher und ärzt­li­che Betreu­ung orga­ni­siert, es gibt Hil­fe bei der Regis­trie­rung bei Fahr­diens­ten und es wer­den Unter­kunft und Ver­pfle­gung gestellt. Die Stif­tung hat eine Spen­den­kon­to für die Ukrai­ne­hil­fe ein­ge­rich­tet und bit­tet um Geld­spen­den: Hoff­nungs­ta­ler Stif­tung Lobe­tal, IBAN: DE11 3506 0190 0000 6040 20, BIC: GENO DE D1 DKD, Bank für Kir­che und Dia­ko­nie eG, Spen­den­zweck: Ukraineflüchtlinge +++

+++ Ab Mon­tag (21.3.) star­tet im Cine­plex Alham­bra (und in allen ande­ren Häu­sern der Kino-Ket­te) eine neue Unter­stüt­zungs­ak­ti­on für geflüch­te­te Ukrainer:innen. Wie Alham­bra-Kino­lei­te­rin Han­na Dobslaw erklärt, geht es dabei auch um ukrai­ni­sche Kin­der, die unbe­glei­tet nach Deutsch­land gekom­men sind. Die­se Kin­der und auch Fami­li­en kön­nen kos­ten­frei aus­ge­wähl­te Kin­der­fil­me sehen, die in rus­si­scher oder ukrai­ni­scher Spra­che gezeigt wer­den. Auch Fil­me, die weit­ge­hend ohne Spra­che aus­kom­men wie “Shaun das Schaf” sei­nen dabei. Unter der Tele­fon­num­mer (033203) 60 76 30 kön­nen sich Besucher:innengruppen anmel­den, die Hot­line ist von Mon­tag bis Frei­tag von 9 bis 16 Uhr geschal­tet. Die Vor­füh­run­gen fin­den dann werk­tags um 12 Uhr statt. “Ich fin­de es wich­tig, dass die Kin­der abschal­ten kön­nen und ein­fach mal Spaß haben”, sagt Han­na Dobslaw. Mehr Infos zu den ange­bo­te­nen Fil­men ist in die­sem Bei­trag bei www.kino.de zu finden. +++

+++ Am Sonn­tag (20.3.) gibt es einen Soli-Kuchen­stand von Ebru Schae­fer beim Baby- und Kin­der­floh­markt Wei­ter­reich im Gar­ten des Olof-Pal­me-Zen­trum. Der Markt fin­det zwi­schen 10 und 13 Uhr in der Dem­mi­ner Stra­ße 28 statt. Ebru Schae­fer bie­tet selbst­ge­ba­cke­nen Kuchen und lecke­re Teig­ta­schen an. Auch Kaf­fee gibt es, der von der KAWA Kaf­fee­ma­nu­fak­tur in der Dront­hei­mer Stra­ße gespen­det wur­de. Die Ein­nah­men ver­wen­det sie für ihr eige­nes Hilfs­pro­jekt, die Unter­brin­gung von geflüch­te­ten Frau­en und Kin­dern aus der Ukrai­ne in einer Jugend­her­ber­ge im Wed­ding. Der­zeit wer­den dort 70 Per­so­nen versorgt. +++

+++ Der Mensch im Mit­tel­punkt e.V. lädt ab sofort jeden Don­ners­tag zum Backen für einen guten Zweck ein. Der Ver­ein bie­tet selbst­ge­ba­cke­ne Teig­wa­ren an. Der Erlös aus dem Ver­kauf kommt geflüch­te­ten Kin­dern aus der Ukrai­ne zugu­te. “Unse­re Don­ners­tags Bäcke­rei” fin­det immer in der Zeit von 8 bis 12 Uhr in der Prin­zen­al­lee 58D statt. +++

+++ Das Laby­rinth Kin­der­mu­se­um in der Oslo­er Stra­ße 12 will Kin­dern aus der Ukrai­ne mit einem Besuch im Kin­der­mu­se­um ein Stück­chen Nor­ma­li­tät und Sicher­heit geben und bie­tet Geflüch­te­ten und Will­kom­mens­klas­sen frei­en Ein­tritt an. Auf­grund der aktu­el­len Coro­na-Maß­nah­men müs­sen die kos­ten­lo­sen Tickets für die Aus­stel­lung immer noch mit Zeit­fens­ter­bu­chung über die Web­sei­te oder tele­fo­nisch unter (030) 8 00 93 11 50 reser­viert werden. +++

+++ Auch die Nach­bar­schafts­E­ta­ge in der Fabrik Oslo­er Stra­ße bie­tet sich als Treff­punkt für geflüch­te­te Ukrainer:innen an. Das Team weist dar­auf hin, dass kos­ten­lo­ses Wifi/W‑Lan zur Ver­fü­gung steht, Han­dys auf­ge­la­den und im Nach­bar­schafts­treff Kaf­fee sowie Tee getrun­ken wer­den kön­nen. Jeden Mon­tag von 14 bis 17 Uhr gibt es die Mög­lich­keit, kos­ten­los Com­pu­ter zu nut­zen und zu dru­cken. Wäh­rend die­ser Zeit kann das Team eben­falls bera­tend zur Sei­te ste­hen. Jeden Mitt­woch von 9.30 bis 12.30 fin­det der Nach­bar­schafts­treff statt. Hier kann man Kon­tak­te zu Nachbar:innen knüp­fen, sowie Tee und Kaf­fee trin­ken. Wäh­rend­des­sen gibt es eine Kin­der­be­treu­ung. Jeden Don­ners­tag von 15.30 bis 17.30 Uhr fin­det der bun­te Fami­li­en­nach­mit­tag statt. Hier wird den Kin­dern ein Raum zum Spie­len gebo­ten und das Team steht als Ansprech­part­ner zur Ver­fü­gung. Die Nach­bar­schafts­E­ta­ge betont, wei­ter auf die Bedar­fe reagie­ren und zusätz­li­che Ange­bo­te bereit­stel­len stel­len zu wol­len. Falls es dazu Ideen gibt oder jemand in der Fabrik eige­ne Aktio­nen (Sam­mel­ak­tio­nen für Spen­den, Sprach­ca­fé, Räu­me für Bera­tungs­an­ge­bo­te) durch­füh­ren möch­te, kann sich bei Lars Schween mel­den. Tele­fon: (030) 4 93 90 42, E‑Mail: [email protected] +++

+++ Der Ber­li­ner Unter­wel­ten e.V. ist scho­ckiert von den aktu­el­len Ereig­nis­sen. Der Ver­ein, der auch Füh­run­gen in Ber­lins ehe­ma­li­gen Bun­ker­an­la­gen anbie­tet und sich mit der Erin­ne­rungs­kul­tur beschäf­tigt, hat Anfang März 1.000 Euro an “Akti­on Deutsch­land Hilft” und für die Not­hil­fe in der Ukrai­ne gespen­det. Zusätz­lich wur­de ein gro­ßes Armee­zelt mit Platz für 20 Men­schen über­ge­ben. Ange­sichts der aktu­el­len Ereig­nis­sen errei­chen den Ver­ein immer wie­der Fra­gen zu Kata­stro­phen- oder Not­fall­si­tua­tio­nen in Deutsch­land. “Mel­den Sie sich bit­te bei der zustän­di­gen Behör­de Bun­des­amt für Bevöl­ke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hil­fe (BBK), nicht bei uns”, schreibt der Ver­ein in sei­nem Newsletter. +++

+++ Das Bezirks­amt Mit­te reagiert auf den Zustrom von Geflüch­te­ten aus der Ukrai­ne und passt sei­ne Sprech­zei­ten im Sozi­al­amt im Rat­haus Wed­ding in der Mül­ler­stra­ße 146 an. Wie Bezirks­stadt­rat Cars­ten Spal­lek mit­teilt, gibt es ab sofort an jedem Mitt­woch eine zusätz­li­che Sprech­stun­de für in Mit­te unter­ge­kom­men­de oder gemel­de­te Geflüch­te­te aus der Ukrai­ne. Die zusätz­lich Sprech­zeit ist von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr (Anmel­dung vor Ort bis 11 Uhr erfor­der­lich). Wei­ter­hin kön­nen auch die regu­lä­ren Sprech­zei­ten am Mon­tag, Diens­tag und Don­ners­tag von 8.30 bis 12.30 Uhr genutzt wer­den (Anmel­dung vor Ort bis 11.30 Uhr). Eben­so öff­net die Fach­stel­le Sozia­le Wohn­hil­fe ihre Not­sprech­stun­de am Frei­tag für akut von Woh­nungs­lo­sig­keit betrof­fe­nen Per­so­nen auch für Anträ­ge von Geflüch­te­ten aus der Ukrai­ne und erwei­tert die Sprech­zei­ten von 8.30 bis 11.30 Uhr (Anmel­dung vor Ort bis 11 Uhr erforderlich). +++

+++ Der Ver­ein Sil­ber­netz aus der Wollank­stra­ße küm­mert sich um alte und ein­sa­me Men­schen. Es bie­tet einen Tele­fon-Hot­line für Senior:innen an. Seit Kriegs­be­ginn rufen beim Sil­ber­te­le­fon vie­le älte­re Men­schen an, um ihre Ängs­te zu tei­len. Uralte, längst ver­dräng­te Trau­ma­ta, in Luft­schutz­kel­lern ver­brach­te Näch­te, Gewalt, Hun­ger und Käl­te sind laut Sil­ber­netz e.V. plötz­lich wie­der über­aus prä­sent. Ein­sa­me Men­schen über 60 Jah­re, die des­halb jeman­den zum reden brau­chen, kön­nen täg­lich von 8 bis 22 Uhr die Num­mer wäh­len. Die kos­ten­lo­se Tele­fon-Hot­line ist unter (0800) 4 70 80 90 erreichbar. +++

+++ Das Fami­li­en­zen­trum am Naue­ner Platz und das Haus der Jugend Mit­te bit­ten um Sach­spen­den für die geflüch­te­ten Ukrainer:innen in Ber­lin. Bis Don­ners­tag, den 24. März kön­nen Mon­tag bis Frei­tag von 17 Uhr in bei­den Häu­sern spen­den abge­ge­ben wer­den, die dann an die ukrai­ni­sche Gren­ze und in die Ukrai­ne gebracht wer­den sol­len. Benö­tigt wer­den: Schlafu­ten­si­li­en, Baby­nah­rung, Baby­fla­schen, Win­deln, Ver­bands­käs­ten, Medi­ka­men­te, Bat­te­rien, Taschen­lam­pen, Hygie­ne­ar­ti­kel (Zahn­pas­ta, Bin­den, Tam­pons), Tro­cken­es­sen, Kon­ser­ven, Cam­ping­ko­cher, Power­banks und Lade­ka­bel, Handschuhe. +++

+++ Im Pan­ke-Haus in der Sol­di­ner Stra­ße wird heu­te (16.3.) von 15 bis 18 Uhr vor­ge­le­sen. Im Rah­men der Wochen gegen Ras­sis­mus in Wed­ding & Moa­bit lesen Men­schen ihre liebs­ten Kin­der­bü­cher in ihrer Mut­ter­spra­che vor (Twi, Fran­zö­sisch, Ara­bisch, Lug­an­da, Tür­kisch), jeweils mit deut­scher Über­set­zung. Gleich­zei­tig gibt es einen Kuchen­ver­kauf, des­sen Erlös an den Ver­ein Neue Nachbarschaft/Moabit e.V. in der Beus­sel­stra­ße gespen­det wird und sofort Geflüch­te­ten aus der Ukrai­ne zugu­te kommt. +++

+++ Der Ver­ein Moa­bit hilft sam­melt wei­ter­hin Sach­spen­den und bie­tet auch allen Men­schen, die eine:n geflüchtete:n Ukrainer:in auf­ge­nom­men hat, Hil­fe bei der Erst­aus­stat­tung an. Bei­spiels­wei­se wer­den Hygie­ne­ar­ti­keln, Gut­schei­ne, Klei­dung und ande­re Sach­spen­den zur Ver­fü­gung gestellt. Das Büro und die Spen­den­an­nah­me befin­den sich in Moa­bit, Turm­stra­ße 21, Haus R. Geöff­net ist Mon­tag bis Frei­tag von 11 bis 19 Uhr. Es wer­den nur Sach­spen­den ange­nom­men, die auf der aktu­el­len Bedarfs­lis­te ste­hen. +++

+++ Geflüch­te­te aus der Ukrai­ne bekom­men im Bezirks zunächst für drei Mona­te einen kos­ten­frei­en Biblio­theks­aus­weis. Damit soll den Ankom­men­den laut Bezirks­stadt­rä­tin Ste­fa­nie Rem­lin­ger Infor­ma­tio­nen, Wis­sen und auch Unter­hal­tung unkom­pli­ziert zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Für eine Anmel­dung benö­ti­gen Geflüch­te­te ledig­lich eine Auf­ent­halts­ge­stat­tung (Resi­dence Per­mit) oder eine Unter­brin­gungs­be­schei­ni­gung einer Erst­auf­nah­me­stel­le (Accom­mo­da­ti­on Cer­ti­fi­ca­te). Die Gebühr von 10 Euro für den Biblio­theks­aus­weis ent­fällt. Die Gül­tig­keit kön­ne auf Antrag ver­län­gert werden. +++

+++ Auf der Wed­ding­wei­ser Pinn­wand gibt es vie­le pri­va­te Soli-Aktio­nen. Bei­spiels­wei­se packt und über­gibt Pinn­wand-Mit­glied Coco Shana­ja aus dem Stadt­teil Geschen­ke für die ankom­men­den Kin­der. Dafür sucht sie auch Spen­den, zum Bei­spiel Pop it-Spiel­zeu­ge, Bäl­le (nicht zu groß), Bunt- und Filz­stif­te, Kugel­schrei­ber, Malzeug/Malbücher, Schreib­blö­cke, Sti­cker­hef­ter, Kin­der­schmuck, Spiel­zeug-Autos und ‑Züge, Spiel­zeug­flug­zeu­ge, klei­ne, gefüll­te Feder­ta­schen, Kratz­bil­der, Geduld­spiel­zeug, Kne­te, Stress­bäl­le, klei­ne Wim­mel­bü­cher, Trink­fla­schen, Brot­do­sen, NEUE Unter­wä­sche, Rucksäcke/Taschen, Ras­seln. Ger­ne auch gebraucht, aber in einem guten Zustand. Bit­te kei­ne Bücher auf deutsch, kei­ne bereits bemal­ten Mal­bü­cher und Blö­cke (und kei­ne mit Pan­zern o.ä.), kei­ne Klein­tei­le (z.B Puz­zle), kei­ne Ü‑Ei-Inhal­te. Auch Hel­fen­de zum Packen und für die Über­ga­be wer­den gebraucht. Tüten, Taschen, Ruck­sä­cke sind herz­lich will­kom­men. Kon­takt und Über­ga­be­ab­spra­che über Facebook. +++

+++ Die Brü­der-Grimm-Grund­schu­le will zwei Will­kom­mens­klas­sen für geflüch­te­te Ukrainer:innen ein­rich­ten (Brü­der-Grimm-Grund­schu­le sagt: Will­kom­men!) und sucht für die Schüler:innen Schul­ma­te­ri­al. Gebraucht wer­den fol­gen­de Sach­spen­den: Schul­ta­schen, Sport­be­klei­dung, Sport­beu­tel, Stif­te, Radier­gum­mis, Anspit­zer, Tusch­käs­ten, Hef­ter, Hef­te, Mal­bü­cher, Feder­ta­schen, Brot­do­sen, Trink­fla­schen usw. Wer spen­den möch­te, kann die Mate­ria­li­en direkt im Sekre­ta­ri­at abgeben. +++

+++ Auch die Ber­li­ner Tafel enga­giert sich für die Geflüch­te­ten Ukrainer:innen in Ber­lin. Die Ber­li­ner Tafel unter­stützt hier­für aktu­ell Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen am Haupt­bahn­hof und sozia­le Ein­rich­tun­gen, die sich um Geflüch­te­te küm­mern sowie die LAIB und SEE­LE-Aus­ga­be­stel­len, zu denen zuneh­mend Geflüch­te­te kom­men. Um alle ver­sor­gen zu kön­nen wer­den drin­gend zusätz­li­che Lebens­mit­tel gebraucht – bit­te nur halt­bar und ori­gi­nal­ver­packt – und Dro­ge­rie­ar­ti­kel (Hygie­ne­pro­duk­te, Win­deln, Baby­nah­rung etc.). Abge­ge­ben wer­den kön­nen die Spen­den an den LAIB und SEE­LE-Aus­ga­be­stel­len. Im Wed­ding befin­den sie sich an fol­gen­den Adres­sen: Kir­chen­ge­mein­de an der Pan­ke, Bad­stra­ße 50, Abga­be sams­tags 10 bis 12 Uhr; Evan­ge­li­sche Kaper­na­um-Kir­chen­ge­mein­de, See­stra­ße 35, Abga­be dien­tags 10 bis 12 Uhr; Evan­ge­li­sche Oster­kir­chen­ge­mein­de, Samoa­stra­ße 14, Abga­be frei­tags 11.30 bis 13.30 Uhr +++

+++ Die Fly­ing Roas­ters sam­melt bis Don­ners­tag (17.3.), 18 Uhr Decken sowie Bezü­ge. Wer wel­che übrig hat und spen­den möch­te, kann sie in das Geschäft in der Hoch­stra­ße 34 brin­gen. Die Spen­den wer­den dann an die ukrai­ni­sche Gren­ze gebracht. +++

+++ Das Bezirks­amt bie­tet ab Mon­tag (14.3.) eine täg­li­che Impf­sprech­stun­de im Gesund­heits­amt Mit­te. Sie rich­tet sich an alle Men­schen, ins­be­son­de­re an geflüch­te­te aus der Ukrai­ne. Wie Bezirks­stadt­rat Chris­toph Kel­ler mit­teilt, wer­dem in Moa­bit der Turm­stra­ße 21, Haus B an Werk­ta­gen zwi­schen 10 und 14 Uhr fol­gen­de Imp­fun­gen ange­bo­ten: COVID-19-Imp­fun­gen, imp­fun­gen gegen Mumps, Masern, Röteln, Teta­nus (Wund­starr­krampf), Diph­te­rie, Polio­mye­li­tis (Kin­der­läh­mung), Per­tus­sis (Keuch­hus­ten) und wei­te­re. Infor­ma­tio­nen für Geflüch­te­te auf Ukrai­nisch gibt es unter der Coro­na-Hot­line (030) 9 01 83 81 11 und per E‑Mail unter [email protected] +++

+++ Die Evan­ge­li­sche Versöhnungs­ge­mein­de an der Ber­nau­er Stra­ße bie­tet Bera­tung für Geflüch­te­te aus der Ukrai­ne über die Jurist:innen der Refu­gee Law Cli­nic in den Räu­men der Ver­söh­nungs­ge­mein­de an. Anmel­dung unter [email protected] +++

+++ Die Brü­der-Grimm-Grund­schu­le hat gleich nach Beginn des Angriffs­kriegs gegen die Ukrai­ne mit einer Spen­den­ak­ti­on begon­nen. Eien enga­gier­te Leh­re­rin ist einer der Moto­ren der Soli­ak­tio­nen. Der Schul­lei­ter gehör­te zu den ers­ten, der (noch ohne Anwei­sung vom Senat) eine Will­kom­mens­klas­se ein­rich­ten will. Unser Autor And­rei Schnell hat die Schu­le besucht: Brü­der-Grimm-Grund­schu­le sagt: Will­kom­men! +++

+++ Das Bezirks­amt Mit­te unter­stützt den Kri­sen­stab des Ber­li­ner Senats mit Feld­bet­ten. Wie Bezirks­stadt­rat Cars­ten Spal­lek mit­teilt, stellt der Bezirks 945 Feld­bet­ten aus sei­ner eige­nen Reser­ve für Kata­stro­phen­fäl­le für eine Mas­sen­un­ter­kunft des Senats zur Ver­fü­gung. Die Unter­brin­gung von Geflüch­te­ten aus der Ukrai­ne stellt sich zuneh­mend dra­ma­tisch dar. Nahe­zu alle ver­füg­ba­ren Kapa­zi­tä­ten der Senats­ver­wal­tung sind laut Spal­lek aus­ge­schöpft. Auch die Akti­vie­rung von Mas­sen­un­ter­künf­ten berei­te Pro­ble­me, da unter ande­rem nicht aus­rei­chend Feld­bet­ten zur Ver­fü­gung stünden. +++

+++ Die Frei­wil­li­genagen­tur Mit­te in der Fabrik Oslo­er Stra­ße hat am Don­ners­tag (10.3) eine Ukrai­ne-Hil­fe-Daten­bank für Initia­ti­ven und Enga­gier­te im Bezirk Mit­te gestar­tet. Wer sich frei­wil­lig für Geflüch­te­te aus der Ukrai­ne enga­gie­ren möch­te, kann sich online mel­den. Ein Enga­ge­ment wird dann ver­mit­telt. Ver­ei­ne und Initia­ti­ve, die Ehren­amt­li­che suchen, kön­nen sich eben­falls mel­den (Regis­trie­rung Vereine/Initiativen). +++

+++ Die Wed­din­ge­rin Patryc­ja Lema will den geflo­he­nen Müt­tern mit ihren Kin­dern hel­fen und ruft dazu auf, gebrauch­te Kin­der­wa­gen und Bug­gys zu spen­den. Sie holt die Spen­den auch ab und lie­fert sie direkt zum Haupt­bahn­hof. Kon­takt zu Patryc­ja Lema ist per Tele­fon (0157) 88 70 93 98 oder per E‑Mail unter [email protected] möglich. +++

+++ Das Olof-Pal­me-Zen­trum in der Dem­mi­ner Stra­ße 28 bie­tet sich als Treff­punkt für geflüch­te­te Ukrainer:innen an. Das Team weist dar­auf hin, dass kos­ten­lo­ses Wifi/W‑Lan zur Ver­fü­gung steht, Han­dys auf­ge­la­den und im Nach­bar­schaft­sca­fé Kaf­fee sowie Tee getrun­ken wer­den kön­nen. “Bei Bedarf wer­den wir auch ande­re unter­stüt­zen­de Aktio­nen (Sam­mel­ak­tio­nen für Spen­den, Sprach­ca­fé, Räu­me für Bera­tungs­an­ge­bo­te) ins Leben rufen. Wenn Sie Ideen dazu haben, wen­den Sie sich ger­ne an uns”, schreibt das Team auf sei­ner Web­sei­te. Kon­takt per Tele­on unter (030) 44 38 37 92 und per E‑Mail unter [email protected] +++

+++ Im Ball­haus Prin­zen­al­lee gibt es am Sams­tag (12.3.) eine Soli-Ver­an­stal­tung. Um 20 Uhr wird die Insze­nie­rung “Migraaa­an­ten!” gezeigt. Alle Tickets kos­ten an dem Tag 15 Euro, die Ein­nah­men wer­den an den Civilfleet-Sup­port e.V. (@leavenoonebehind2020) gespen­det. Ein­tritts­kar­ten gibt es aus­schließ­lich online beim Ball­haus Prin­zen­al­lee. Die Ein­rich­tung hofft, 1200 Euro zusam­men zu bekommen. +++

+++ Das Cine­plex Alham­bra in der See­stra­ße lädt am Sonn­tag, den 20. März um 18 Uhr zu einer Bene­fiz­ver­an­stal­tung ein. Gezeigt wird der Doku­men­tar­film “Klitsch­ko” über die bei­den ukrai­ni­schen Boxer Wla­di­mir und Vita­li Klitsch­ko. Alle Ein­nah­men wer­den den BILD hilft e.V. “ein Herz für Kin­der” für Kin­der­hilfs­pro­jek­te in der Ukrai­ne gespendet. +++

+++ Ebru Schae­fer sam­melt wei­ter Geld­spen­den, um Über­nach­tun­gen für geflüch­te­te Ukrainer:innen in einem Hos­tel im Wed­ding zu ermög­li­chen. Ein Schlaf­platz für eine Nacht kos­tet in der Unter­kunft 20,50 Euro pro Per­son (inklu­si­ve Früh­stück). Wer eine Schlaf­platz-Paten­schaft über­neh­men will, kann an den Ver­ein der inter­na­tio­na­len Freund­schaft und Soli­da­ri­tät e.V. über­wei­sen. (IBAN: DE30 1001 0010 0656 3151 07, BIC: PBNKDEFF, Ver­wen­dungs­zweck “Sofort­hil­fe für Hos­tel­schlaf­plät­ze”. Wer eine Spen­den­quit­tung haben möch­te, kann eine kur­ze eine Nach­richt über ihre Face­book­sei­te sen­den. Bezah­lung per Paypal ist auch mög­lich. Bis­her kamen fast 900 Euro zusam­men und es konn­ten so 42 Über­nach­tun­gen finan­ziert wer­den. Wei­te­re Spen­den wer­den benötigt. +++

+++ Der Fri­seur im Wed­ding in der Mar­tin-Opitz-Stra­ße 20 ver­an­stal­tet am Sams­tag (19.3.) ein Soli-Haar­schnei­den. Die kom­plet­ten Tages­ein­nah­men wer­den an den Ver­ein “Moa­bit hilft” gespen­det, der sich für die Ukrai­nie-Geflüch­te­ten enga­giert. An dem Tag arbei­tet der Fri­seur ohne Ter­min, bie­tet aber nur Waschen, Schnei­den, Föh­nen an “Kein Schnick Schnack” schreibt das Team auf Face­book. Für einen Schnitt werf­den min­des­tens 35 Euro ver­langt, “nach oben sind kei­ne Gren­zen gesetzt”. Es wird dar­um gebe­ten, bar zu zahlen. +++

+++ Der Ver­ein “Moa­bit hilft” sucht Men­schen, die den geflüch­te­ten Ukrainer:innen eine Unter­kunft anbie­ten möch­ten. Wer das tun möch­te, kann eine E‑Mail an [email protected] schi­cken. Die Mail soll­te Infor­ma­tio­nen ent­hal­ten wie: Name und Nach­na­me, Adres­se, Geschlech­ter im Haus­halt, Stadt­teil, Dau­er der Unter­brin­gungs­mög­lich­keit, Bar­rie­re­frei­heit?, Raucher:innen/Nichtraucher:innen?, sepa­ra­te Zim­mer usw. +++

+++ Die Vaga­bund Braue­rei will am Sams­tag (12.3.) mit zwei Frei­wil­li­gen an die ukra­ni­sche Gren­ze fah­ren, um Lebens­mit­tel und Hygi­e­n­ar­ti­kel zu den Opfern des Kriegs zu brin­gen. Dafür wer­den Sach­spen­den benö­tigt. Spen­den kön­nen am Frei­tag (11.3.) von 17 bis 20 Uhr im Kes­sel­haus in der Oudenar­der Stra­ße 16–20 abge­ge­ben wer­den. Benö­tigt wer­den Müs­li­rie­gel, Nüs­se, Kon­ser­ven­do­sen (die ohne sepa­ra­ten Dosen­öff­ner geöff­net wer­den kön­nen), Kek­se, Lut­scher und Über­ra­schungs­ei­er für Kin­der, stil­les Was­ser und Saft (0,5 Liter-Abpa­ckun­gen). Die­se Hygie­ne­ar­ti­kel wer­den benö­tigt: Deo, Win­deln, Feucht­tü­cher, Ver­bands­ma­te­ri­al, Pflas­ter, Sei­fe, Damen­hy­gie­ne (Tampons/Binden). +++

+++ Das Gesund­heits­amt Mit­te hat sei­ne Coro­na-Hot­line reak­ti­viert. Neben der deut­schen Bera­tung unter (030) 9 01 84 10 00 gibt es jetzt zusätz­lich auch Bera­tung in ukrai­ni­scher Spra­che. Die ukrai­nisch­spra­chi­ge Coro­na-Hot­line ist unter (030) 9 01 83 81 11 werk­tags von 9 bis 17 Uhr erreich­bar. Auch per E‑Mail sei die Kon­takt­auf­nah­me mög­lich, so Bezirks­stadt­rat Chris­toph Kel­ler in einer Mit­tei­lung am Mitt­woch (9.3.). Unter [email protected] gibt es deutsch­spra­chi­ge Bera­tung, unter [email protected] ukrai­nisch­spra­chi­ge Bera­tung. Der Hin­weis auf das mut­ter­sprach­li­che Ange­bot ist auch in ukrai­ni­scher Spra­che als PDF ver­füg­bar (Coro­na-Hot­line ukrai­nisch). Es kann aus­ge­druckt und Hil­fe­be­dürf­ti­gen gege­ben werden. +++

+++ Der DRK-Kreis­ver­band Wedding/Prenzlauer Berg e.V. ist seit Mon­tag (7.3.) mit einer eige­nen Akti­on für die Geflüch­te­ten aktiv. Täg­lich lie­fert der Ver­band zusam­men mit ande­ren Kreis­ver­bän­den 10.000 Lunch­pa­ke­te für die Geflüch­te­ten, die am Haupt­bahn­hof ankommen. +++

+++ Die Wed­din­ger Opern­sän­ge­rin und Deutsch­leh­re­rin Alex­an­dra von Roep­ke bie­tet geflüch­te­ten Ukrainer:innen Deutsch­un­ter­rricht im Stadt­teil an. Aktu­ell fin­det der Unter­richt Montag/Mittwoch von 14.30 Uhr bis 16 Uhr und am Sams­tag ab 13 Uhr statt. Es han­delt sich um einen Anfänger:innenkurs, Fort­ge­schrit­te­nen­kur­se sind mög­lich. Anfra­gen für den Kurs bit­te an [email protected]. +++

+++ Der das Jugend- und das Bera­tungs­team des Ver­eins Each One Teach One (EOTO) e.V. sam­melt Sach­spen­den für geflüch­te­te Ukrainer:innen. Benö­tigt wer­den aktu­ell Män­ner­klei­dung, Schu­he, SIM-Kar­ten (am bes­tens bereits akti­viert), Kos­me­tik­ar­ti­kel, neue Socken und neue Unter­wä­sche (kei­ne Frau­en- und Kin­der­klei­dung!). Die Spen­den kön­nen in der Kame­ru­ner Stra­ße 1 abge­ge­ben werden. 

+++ Der Ver­ein Each One Teach One (EOTO) e.V. bie­tet in der Togo­stra­ße 76 medi­zi­ni­sche Bera­tung für schwar­ze, indi­ge­ne oder Peop­le of Colour sowie um les­bi­sche, schwu­le, bise­xu­el­le, trans­se­xu­el­le, quee­re und inter­se­xu­el­le Geflüch­te­te an. Rat­su­chen­de kön­nen sich im Covid-Test­cen­ter in der Togo­stra­ße am Mitt­woch (9.3., 10–12 Uhr), Don­ners­tag (10.3., 14–16 Uhr und 19–21 Uhr) und Frei­tag (11.3., 10–12 Uhr) bera­ten las­sen. Aktu­el­le Infos gibt es auf Insta­gram @eoto_blackyouth +++

+++ Spree Umzü­ge in der Brüs­se­ler Stra­ße 11 möch­te Kriegs­op­fern in der Ukrai­ne hel­fen und stellt zwei LkWs zur Ver­fü­gung, die an die ukrai­ni­sche Gren­ze fah­ren sobald sie voll sind. Jetzt sind Sach­spen­den gefragt. Gesucht wer­den Schlaf­sä­cke, Pfle­ge­pro­duk­te, Baby­nah­rung, Win­deln, Was­ser, Ver­bands­ma­te­ri­al, Medi­ka­men­te, Lebens­mit­tel­kon­ser­ven. Spen­den kön­nen am Mon­tag (7.3.) von 8 bis 18 Uhr und am Diens­tag (8.3.) von 10 bis 16 Uhr abge­ge­ben wer­den. in der Brüs­se­ler Stra­ße abge­ge­ben wer­den. Kon­takt ist tele­fo­nisch unter (030) 22 34 76 89 oder via Insta­gram möglich. +++

+++ Die Ber­li­ner Bezir­ke ver­zich­ten bei Fahr­zeu­gen ukrai­ni­scher Geflüch­te­ter vor­über­ge­hend auf die Aus­la­ge eines Park­scheins. Wie die Bezirksstadträt:innen von Fried­richs­hain-Kreuz­berg, Mit­te, Pan­kow, Tem­pel­hof-Schö­ne­berg, Span­dau und Ste­glitz-Zehlen­dorf am Mon­tag (7.3.) infor­mier­ten, ent­fällt die Park­ge­bühr für Fahr­zeu­ge mit ukrai­ni­schen Kenn­zei­chen zunächst bis Ende Mai. Men­schen, die mit ihren eige­nen Fahr­zeu­gen nach Ber­lin gekom­men sind, kön­nen somit auch in Gebie­ten mit Park­raum­be­wirt­schaf­tung kos­ten­frei ihr Auto abstel­len. Es sei weder ein Park­schein noch eine Anwoh­ner­park­aus­weis nötig. Im Wed­ding gibt es bis­her nur im Brun­nen­vier­tel eine Park­zo­ne. Der Bereich um den Brun­nen­platz wird ab 4. April kostenpflichtig. +++

+++ Der Ver­ein Tran­sai­den­cy aus Moa­bit sam­melt Sach­spen­den und Geld für schutz­su­chen­de Men­schen aus der Ukrai­ne. Vor allem gebracht wer­den Klei­dung, Hygie­ne­ar­ti­kel, Lebens­mit­tel und Geld. Bis Mitt­woch (9.3.) kön­nen dm-Gut­schei­ne Hygie­ne­ar­ti­kel, Gut­schei­ne für Lebens­mit­tel­ge­schäf­te sowie Klei­dung und Schu­he abge­ben wer­den. Wer Sach­spen­den abge­ben möch­te, kann das unter der Tele­fon­num­mer (0176) 36 10 57 00 abspre­chen. Geld­spen­den sind über PayPal ([email protected]) oder per Bank­über­wei­sung mög­lich. Die Kon­to­ver­bin­dung für die Bank­über­wei­sung lau­tet Tran­sai­den­cy e.V., IBAN: DE17 4306 0967 1230 0967 00, BIC: GENODEM1GLS, Ver­wen­dungs­zweck: Spen­de – Hil­fe für Ukraine. +++

+++ Der Ver­ein Each One Teach One (EOTO) e.V. orga­ni­siert Unter­brin­gung und Bera­tung für ukrai­ni­sche Geflüch­te­te. Der Ver­ein küm­mert sich beson­ders um Schwar­ze, Indi­ge­ne oder Peop­le of Colour sowie um les­bi­sche, schwu­le, bise­xu­el­le, trans­se­xu­el­le, quee­re und inter­se­xu­el­le Geflüch­te­te. Der Ver­ein aus der Togo­stra­ße 76 sucht dringt Unterkünfte/Schlafplätze für die Ankom­men­den. Jeder – auch wenn eine Unter­brin­gung auch nur für einen Tag gewährt wer­den kann – kann sich mit sei­nem Ange­bot unter [email protected] mel­den. Außer­dem sucht EOTO Fahrer:innen, die die Geflüch­te­ten vom Haupt­bahn­hof in die Togo­stra­ße 76 fah­ren kön­nen. Es gibt ein Goog­le Docs, in dem man sich für eine Fahr­schicht ein­tra­gen kann. +++

+++ Nicht Wed­ding, aber Mit­te: Das Bezirks­amt führt zusam­men mit der ukrai­ni­schen Bot­schaft am Don­ners­tag (10.3.) eine Coro­na-Impf­ak­ti­on für die Men­schen durch, die vor dem Krieg in der Ukrai­ne geflüch­tet sind. Die Impf­stel­le wird ab 17 Uhr in der Bot­schaft in der Albrecht­stra­ße 26 ein­ge­rich­tet sein. Es wird mit Comirn­a­ty (BioNTech/Pfizer) geimpft. Es kön­nen sich laut Bezirks­stadt­rat Chris­toph Kel­ler Kin­der zwi­schen fünf und elf Jah­ren, Kin­der und Jugend­li­che zwi­schen zwölf und 18 Jah­ren sowie Erwach­se­ne imp­fen lassen. +++

+++ Das lin­ke Stadt­teil­kol­lek­tiv “Hän­de weg vom Wed­ding!” ruft zur prak­ti­schen Soli­da­ri­tät mit mit den Ukrainer:innen auf und fährt mit einem Klein­bus an die ukrai­nisch-pol­ni­sche Gren­ze. Auf dem Hin­weg sol­len Medi­ka­men­te an loka­le zivi­le Hilfs­struk­tu­ren gelie­fert, auf dem Rück­weg sol­len eini­ge Men­schen direkt von der Gren­ze nach Ber­lin gefah­ren wer­den. Die Akti­ven rufen jetzt dazu auf, Geld (zum Kauf von Medi­ka­men­ten) und ver­schie­de­ne Sach­spen­den zu spen­den. Abge­ge­ben wer­den kön­nen die benö­tig­ten Sach­spen­den am Diens­tag (8.3.) von 17 bis 21 Uhr und Mitt­woch (9.3.) von 15 bis 17.30 Uhr im Kiez­haus Agnes Rein­hold, Afri­ka­ni­sche Stra­ße 74. +++

+++ Das Prime Time Thea­ter will eine Kin­der­thea­ter­stück in ukrai­ni­scher Spra­che auf die Büh­ne brin­gen und sucht dafür ukrai­ni­sche Schauspieler:innen. Der Stück soll sich an geflüch­te­te ukrai­ni­sche Kin­der rich­ten, der Ein­tritt soll für sie frei sein. Neben Schauspieler:innen wird auch jemand für die Regie gesucht und gern auch ein bereits fer­ti­ges Kin­der­thea­ter-Stück, schreibt Thea­ter­lei­ter Oli­ver Tau­to­rat. Inter­es­sen­ten kön­nen sich beim Prime Time Thea­ter mel­den: [email protected]. +++

+++ Die Uni­on Sozia­ler Ein­rich­tun­gen (USE) sam­melt gemein­sam mit dem Ver­ein Rumä­ni­en­hil­fe und ander­re bedürf­ti­ge Län­der e.V. Sach­spen­den. Noch bis zum 10. März kön­nen die­se wochen­tags (nicht am Wochen­en­de!) in der Kolo­nie­stra­ße 133–136 im Sol­di­ner Kiez abge­ge­ben wer­den. Am 12. März fährt die USE dann nach Polen, wo die Spen­den zur Wei­ter­fahrt an Part­ner über­ge­ben wer­den. Drin­gend gebraucht wer­den Unter­wä­sche, Schlaf­sä­cke, Iso­mat­ten, Hand­tü­cher, Bett­wä­sche, Medi­ka­men­te (Schmerz­mit­tel, Fie­ber­sen­kung), Damen­bin­den, Win­deln, Baby­nah­rung und dicke Decken (kei­nen Daunendecken). +++

+++ Die Casa­blan­ca gGmbH ist eine Trä­ger der Kin­der- und Jugend­hil­fe, auch im Wed­ding gibt es Kin­der­treffs und Jugend­clubs (Pan­ke-Haus, SoKo 116, Mäd­chen­treff Towan­da, Kin­der- und Stadt­teil­treff fris­bee uvm). Casa­blan­ca betrach­tet die aktu­el­le Kri­se aus Sicht von Kin­dern und Jugend­li­chen und hat Infos und Links spe­zi­ell für die­se Ziel­grup­pe zusam­men­ge­stellt (PDF von Casa­blan­ca). Da geht es um Hil­fe­te­le­fo­ne für ver­zwei­fel­te Kin­der und Jugend­li­che, um kind­ge­rech­te Nach­rich­ten­ka­nä­le und Tipps für den Umgang mit den schlim­men Nach­rich­ten vom Krieg. +++

+++ Die Bür­ger­meis­ter Reu­ter Stif­tung sam­melt am Wochen­en­de Sach­spen­den, die in der kom­men­den Woche an die pol­nisch-ukrai­ni­sche Gren­ze gefah­ren wer­den. Die Sach­spen­den kön­nen am Sams­tag (5.3.) und Sonn­tag (6.3.) im Ernst-Reu­ter-Haus in der Trift­stra­ße 67 abge­ge­ben wer­den. Benö­tigt wer­den halt­ba­re Lebens­mit­tel, medi­zi­ni­sches Mate­ri­al, Kin­der- und Hygie­ne­ar­ti­kel und ver­schie­de­ne Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­de. Die genaue Bedarfs­lis­te ist online zu finden. +++

+++ Die Ber­li­ner Clubs öff­nen wie­der und begin­nen mit einer Soli­da­ri­tät­ak­ti­on für die Ukrai­ne. Vie­le Clubs betei­li­gen sich dar­an, unter ande­rem der Pan­ke Club im Wed­ding. Am Frei­tag (4.3.) um 20 Uhr öff­nen sich die Türen des Clubs erst­mals wie­der. Am Eröff­nungs­abends gibt es eine Spen­den­samm­lung zuguns­ten von Orga­ni­sa­tio­nen, die Ukrainer:innen unter­stüt­zen (Afri­cans Lea­ving Ukrai­ne, Ukrai­ni­an Women’s Guard, Ukrai­ne Pri­de, NGO Blue/Yellow). +++

+++ Auch die Kir­chen reagie­ren auf den rus­si­schen Angriffs­krieg in der Ukrai­ne. Die Evan­ge­li­sche Ver­söh­nungs­ge­meinde im Wed­ding läu­tet des­halb ab sofort bei­spiels­wei­se frei­tags und sams­tags die Kir­chen­glo­cken und lädt ein zum Gebet für den Frie­den in der Ukrai­ne. Am Frei­tag fin­det die Akti­on um 17.30 Uhr in der Ste­pha­nu­s­kir­che in Prin­zen­al­lee 39 statt. Am Sams­tag geht es laut Pfar­rer Tho­mas Jeut­ner um 12 Uhr in der Kapel­le der Ver­söh­nung in der Ber­nau­er Stra­ße 4 los. Die Ter­mi­ne am Frei­tag und Sams­tag sol­len in den kom­men­den Wochen und Mona­ten fes­te Ter­mi­ne bleiben. +++

+++ Das Prime Time Thea­ter möch­te sich mit Frei­kar­ten bei den Ehren­amt­li­chen Flücht­lings­hel­fern in Ber­lin bedan­ken. „Unser Prime Time Thea­ter Team möch­te all die­sen beein­dru­cken­den, tol­len Leu­ten etwas zurück­ge­ben und ihnen einen Besuch in unse­rem Haus schen­ken“, schreibt Thea­ter­lei­ter Oli­ver Tau­to­rat. Das Stück und den Ter­min kann sich dabei jeder Hel­fen­de selbst aussuchen. +++

+++ Moa­bit hilft e.V. sam­melt Sach- und Geld­spen­den und bringt sie zu den Geflüch­ten in Ber­lin. Die Bedarfs­lis­te auf der Web­sei­te wird stän­dig aktua­li­siert, weil die Bedar­fe sich ändern kön­nen. Aktu­el­le feh­len Medi­ka­men­te, Bahn­ti­ckets, BVG-Tickets, Bus­ti­ckets, Lebens­mit­tel, Hostel­zim­mer. Sach­spen­den kön­nen Mon­tags bis Frei­tags von 10 bis 16 Uhr in der Turm­stra­ße 21, Haus R abge­ge­ben wer­den. Geld kann gespen­det wer­den auf das Spen­den­kon­to des Ver­eins: Moa­bit hilft. e.V. GLS Bank IBAN: DE16 4306 0967 1182 8874 00 BIC: GENODEM1GLS +++

+++ Im Super­Coop gibt es eine Spen­den­box mit einem QR-Code zur Bedarfs­lis­te von “Moa­bit hilft”. Lis­te ein­le­sen, die Sachen im Super­Coop kau­fen und in die Kis­te spen­den. Um die Wei­ter­lei­tung der Sach­spen­den küm­mert sich das Team des SuperCoop. +++

+++ Spen­den­ak­ti­on von Ebru Schae­fer aus dem Brun­nen­vier­tel. Sie hat auf Face­book dazu auf­ge­ru­fen, für die ankom­men­den Flücht­lings­fa­mi­li­en und ins­be­son­de­re die Kin­der zu spen­den. Gesucht wer­den Spring­sei­le, Bäl­le, Tisch­ten­nis­kel­len, Mal­bü­cher, Mal­stif­te, Pam­pers, Feucht­tü­cher, Hygie­ne­ar­ti­kel für Frau­en. Ebru Schae­fer bringt die Sach­spen­den aktu­ell vor allem zum Ber­li­ner Haupt­bahn­hof und in eine Unter­kunft für Geflüch­te­te. Abga­be­ort bit­te über Face­book ver­ein­ba­ren. Auch Geld­spen­den sind sehr will­kom­men: Ver­ein der inter­na­tio­na­len Freund­schaft und Soli­da­ri­tät e.V., IBAN: DE30 1001 0010 0656 3151 07, BIC: PBNKDEFF, Ver­wen­dungs­zweck: “Sofort­hil­fe für neu ankom­men­de Kin­der” und für eine Spen­den­quit­tung kurz eine Nach­richt sen­den über ihre Face­book­sei­te +++

+++ Die Ber­li­ner Stadt­mis­si­on hat ein Not­hil­fe-Pro­gramm für die urka­ni­schen Geflüch­te­ten akti­viert. Unter ande­rem koor­di­niert die Stadt­mis­si­on die Hilfs­an­ge­bo­te am Ber­li­ner Haupt­bahn­hof. Wer sich ehren­amt­lich enga­gie­ren will, wird gebe­ten, sich per E‑Mail zu mel­den: [email protected]. Außer­dem wer­den Sach­spen­den ange­nom­men, die aktu­el­len Bedar­fe bit­te auf der Web­sei­te der Stadt­mis­si­on nach­schau­en (#Not­hil­fe­Ber­lin für die Ukrai­ne) +++

+++ In der Brü­der-Grimm-Schu­le sam­meln Schul­kin­der Sach­spen­den, malen Bil­der und schrei­ben Brie­fe für die Geflüch­te­ten. In Zusam­men­ar­beit mit dem Stra­ßen- und Grün­flä­chen­amt Mit­te wer­den die Sachen an Orga­ni­sa­tio­nen gespen­det, die sich um die Geflüch­te­ten aus der Ukrai­ne küm­mern. Die Samm­lung geht aktu­ell weiter. +++

Spenden und Soliaktionen in ganz Berlin

+++ Laut Senats­ver­wal­tung für Stadt­ent­wick­lung, Bau­en und Woh­nen sol­len frei­wil­li­ge Helfer:innen mög­lichst nicht ein­fach spon­tan zum Haupt­bahn­hof gehen, da die­ser inzwi­schen über­füllt mit elfen­den über­füllt sei. Das Enga­ge­ment an den Bahn­hö­fen wer­de über ver­schie­de­ne Chat­grup­pen orga­ni­siert: Haupt­bahn­hof: https://t.me/+cSBSjwq2_BA5ZTBi | Ost­bahn­hof: https://t.me/arrivalostbahnhof | Süd­kreuz: https://t.me/arrivalostbahnhof | ZOB: https://t.me/+wUYUDZWEy9tkZjVi +++

+++ Das Lan­des­amt für Flücht­lings­an­ge­le­gen­hei­ten hat meh­re­re Tele­fon-Hot­lines frei­ge­schal­tet. Fra­gen zu Ehren­amt und Spen­den wer­den beant­wor­tet unter (030) 9 02 25 20 16  sowie (030) 9 02 25 20 15. Für all­ge­mei­ne Fra­gen gibt es die Hot­lines (030) 9 02 25 26 50 und (030) 9 02 25 26 69. +++

+++ Seit Frei­tag (4.3.) ist die Sei­te www.spenden-bruecke.de online und ein zen­tra­les Sam­mel­la­ger für Spen­den am Flug­ha­fen Tem­pel­hof (Han­gar 1) inzwi­schen eröff­net. Dar­auf weist die Senats­ver­wal­tung für Stadt­ent­wick­lung, Bau­en und Woh­nen hin. Auch dezen­tra­le Sam­mel­stel­len im Stadt­ge­biet wer­den dem­nach ein­ge­rich­tet. Die offi­zel­len Sam­mel­stel­len sol­len laut Senat bevor­zugt wer­den, weil ein­zel­ne Unter­künf­te für Geflüch­te­te, zu denen Frei­wil­li­ge oft Spen­den brin­gen, schnell über­las­tet seien. +++

+++ Es gibt auch bereits meh­re­re Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te für Ukrainer:innen, die über die unmit­tel­ba­re Not­hil­fe hin­aus gehen. So haben die Ber­li­ner Bäder-Betrie­be bekannt­ge­ge­ben, dass Erwach­se­ne und Kin­der aus der Ukrai­ne, die wegen des Krie­ges aus ihrem Land geflüch­tet sind, die Ber­li­ner Bäder ab sofort und vor­erst bis Ende März kos­ten­los nut­zen kön­nen. Wer die Bäder kos­ten­frei nut­zen möch­te, muss am Ein­gang ein ukrai­ni­sches Aus­weis­do­ku­ment vor­zei­gen. Es muss kein Ticket vor­ab gebucht wer­den. Für die Benut­zung gel­ten die aktu­el­len Corona-Bestimmungen. +++

+++ Der Senat hat eine extra Sei­te ein­ge­rich­tet, auf denen Geflüch­te­te Hilfs­an­ge­bo­te bekom­men kön­nen (www.berlin.de/ukraine). Sei­te ist mehr­spra­chig. Dort wer­den auch Mög­lich­kei­ten gesam­melt, wie und wo jeder ukrai­ni­schen Geflüch­te­ten hel­fen kann. +++

+++ Meh­re­re Sei­ten haben sich dar­auf spe­zia­li­siert, Unter­künf­te für Geflüch­te­te Ukrainer:innen zu ver­mit­teln. Unter ande­rem gibt es Ukrai­nehel­pber­lin und www.unterkunft-ukraine.de. +++

+++ Bei der Ukrai­ne-Hil­fe Ber­lin kön­nen Sach­spen­den an ver­schie­de­nen Sam­mel­stel­len abge­ge­ben wer­den. Gefragt sind aktu­ell Medi­ka­men­te, halt­ba­re Lebens­mit­tel, Hygie­ne­ar­ti­kel. Unter ande­rem am Ber­li­ner Stand­ort des Pil­ecki-Insti­tuts für pol­ni­sche Kul­tur­ge­schich­te am Pari­ser Platz 4A kön­nen jeden Tag zwi­schen 10 und 18 Uhr Sach­spen­den abge­ge­ben wer­den. Bit­te die aktu­el­len Bedarfs­lis­ten auf der Web­sei­te checken! +++

Bundesweite Spendenmöglichkeiten

+++ Spen­den neh­men auch alle gro­ßen Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­tio­nen ent­ge­gen. Ob DRK, Cari­tas, Ärz­te ihne Gren­zen, die UNO-Flücht­lings­hil­fe oder SOS Kin­der­dorf (und vie­le wei­te­re) neh­men Geld­spen­den an und hel­fen damit den Geflüch­te­ten. Eine Üüber­sicht über die Kon­to­da­ten und Mög­lich­kei­ten hat rbb24 zusammengestellt. +++

+++ Das Kata­pult-Maga­zin aus Greifs­wald hat eine sehr emp­feh­lens­wer­te aktu­el­le Ukrai­ne-Bericht­erstat­tung und hat dafür auch Journalist:innen aus in der Ukrai­ne ein­ge­stellt, die aus dem Land berich­ten. Es wur­de auch ein Spen­den­kon­to für ukrai­ni­sche Jour­na­lis­tin­nen und Jour­na­lis­ten ein­ge­rich­tet. KATAPULT, DE90 1505 0500 0102 0925 08, BIC: NOLADE21GRW, Betreff: Ukraine +++

+++ Die Spen­den­platt­form Bet­ter­place hat bereits am 24. Febru­ar eine eige­ne Spen­den­ak­ti­on gestar­tet. Unter der Über­schrift “Not­hil­fe für die Ukrai­ne” kamen bis­her über 1 Mil­li­on Euro zusam­men (Stand 3.3.2022). Die Samm­lung ist wei­ter­hin aktiv. Die ein­ge­nom­me­nen Spen­den wer­den an eine gro­ße Anzahl von Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen auf­ge­teilt. Wel­che das sind, ist unter dem Link zu finden. +++

Informationen und Beiträge beim Weddingweiser

+++ Die Brü­der-Grimm-Grund­schu­le hat gleich nach Beginn des Angriffs­kriegs gegen die Ukrai­ne mit einer Spen­den­ak­ti­on begon­nen. Eien enga­gier­te Leh­re­rin ist einer der Moto­ren der Soli­ak­tio­nen. Der Schul­lei­ter gehör­te zu den ers­ten, der (noch ohne Anwei­sung vom Senat) eine Will­kom­mens­klas­se ein­rich­ten will. Unser Autor And­rei Schnell hat die Schu­le besucht: Brü­der-Grimm-Grund­schu­le sagt: Will­kom­men! +++

+++ Unser Foto­graf Til­man Vog­ler ist an der ukrai­ni­schen Gren­ze unter­wegs, sen­det uns regel­mä­ßig Fotos und eine Tage­buch. Bei­trä­ge: Eine Rei­se gegen die Ohn­macht – Teil 1, Eine Rei­se gegen die Ohn­macht – Teil 2, Eine Rei­se gegen die Ohn­macht – Teil 3, Eine Rei­se gegen die Ohn­macht – Teil 4, Eine Rei­se gegen die Ohn­macht – Teil 5, Eine Rei­se gegen die Ohn­macht – Teil 6, Eine Rei­se gegen die Ohn­macht – Teil 7, Eine Rei­se gegen die Ohn­macht – Teil 8 +++

+++ Wir haben gleich nach Beginn der Inva­si­on in der Ukrai­ne Stim­men von Wed­din­ger Ver­ei­nen und Insti­tu­tio­nen gesam­melt. Hier ist der Bei­trag: Auch im Wed­ding: #stand­wi­t­hu­krai­ne +++

+++ Unse­re Ukraine-Grafiken: