Die Wiesenburg gehört zu den besonderen Orten im Wedding: verwunschen, geschichtsträchtig, ein bisschen versteckt – und doch seit Jahren ein lebendiger Kulturort. Einst entstand hier an der Wiesenstraße ein großes Obdachlosenasyl, später wurde das Gelände zu einem Ort für Handwerk, Kunst, Film und freie Kultur. An diesem Wochenende erwartet euch ein Sommerfest.ival.

Das erwartet euch
Von Freitag, 26. Juni, bis Sonntag, 28. Juni, lädt die Tanzhalle Wiesenburg nun zum Sommerfest.ival 2026 ein. Drei Tage lang gibt es zeitgenössischen Tanz, Performances, Konzerte, Installationen, Filme, Führungen über das Gelände und ein vegetarisch-veganes Buffet im Garten. Das Programm bewegt sich zwischen Choreografie, Improvisation, Klangkunst, Licht, Objekten und experimenteller Musik.
Am Freitag beginnt das Festival um 17.30 Uhr mit einer sensorischen Einführung und einem Warm-up mit Isabelle Schad und dem Mobiles Ensemble. Um 18 Uhr folgt „Studies on Infinity #4 (Drumming & Rescue Score)” von Isabelle Schad mit Anders Vestergaard und Mobiles Ensemble. Ab 20 Uhr wird es klanglich experimenteller: „Chill out or die #2” verbindet Sounds von Knifeloop & Frank & blacblob mit Improvisation, Objekten und Elektronik. Um 21 Uhr steht Julek Kreutzers „Noise” auf dem Programm, bevor um 22 Uhr der zweite Teil von „Chill out or die #2” anschließt.
Der Samstag startet um 16 Uhr mit einer Führung über die Wiesenburg mit Heather Allen. Ebenfalls um 16 Uhr zeigt likabari die ortsspezifische Performance „SILENTSTARE” im Garten. Nach Warm-up und einer weiteren Aufführung von „Studies on Infinity #4” folgen ab 19 Uhr mehrere Arbeiten: „Pulse / Hands Dances” von Maja Zimmerlin & Johannes von Buttlar, „Moment Forms / Hands Dances” von Isabelle Schad & Chris Pitsiokos sowie „J, a Folk-Striptease” von Arantxa Martinez. Um 22 Uhr spielt Organza Ray mit Hilary Jeffery und Eleni Poulou ein Konzert.
Am Sonntag wird das Festival auch familienfreundlich: Um 14 Uhr gibt es Malen mit Kindern an der Panke. Parallel findet im Garten die Podiumsdiskussion „Understanding Cultural Politics and How They Affect Us as Dance Workers” des ZTB Berlin statt. Um 16 Uhr gibt es noch einmal eine Wiesenburg-Führung und die Performance „SILENTSTARE”. Danach folgen unter anderem „SOLO OPERA” von Gabriele und Jörg Dumkow, „Aurora” von Lina Gomez, Alejandra Cárdenas und Bruno Pocheron sowie weitere Tanz- und Performancearbeiten. Den Abschluss bildet um 20.30 Uhr „où la nuit tombe un bruit sourd” von Sophie Watzlawick und Marcello Silvio Busato.
Durchgehend zu sehen sind außerdem die Installation „Slow learner” von Bruno Pocheron mit Isabelle Anders, Paul Kotal und Han-Gyeol Lie, Filmprojektionen von Labor Berlin und Gruener Pudel an der Rampe sowie in der Werkhalle die Ausstellung „Paris Paintings (Jan–April 2026)” von Thomas Bo Henriksson. Die Ausstellung wird am Samstag, 27. Juni, um 17 Uhr eröffnet.
Sommerfest.ival 2026
Freitag, 26. Juni, bis Sonntag, 28. Juni
Tanzhalle Wiesenburg, Wiesenstraße 55, 13357 Berlin
Tickets: Pay what you can, empfohlene Spende 5 bis 20 Euro
Website: tanzhallewiesenburg.net



