Das Wichtigste der Woche im Wedding

Foto: Samuel Orsenne

Im Moment wird unser aller Leben ganz schön durcheinandergewirbelt. Schließlich gibt es kaum noch andere Nachrichten als die, die sich um die Auswirkungen des Shutdowns in Berlin drehen. Scheibchenweise wird das öffentliche Leben heruntergefahren, Eltern mit Kindern in die Wohnungen verbannt und das Geschäftsleben auf das Notwendigste reduziert. Für Gastronomen ist jetzt die Umstellung auf Take-away und Lieferservice angesagt.

Corona: zwischen Panik und berechtigter Sorge

Momentan herrscht wohl nicht nur im Wedding absolute Ahnungslosigkeit, wie genau wir mit den Folgen der steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus umgehen müssen. Hamsterkäufe, die gesellschaftlich und wirtschaftlich vieles auf den Kopf stellen und durch eine mediale Panikmache befördert werden, sind jedenfalls nicht die Lösung. Doch: Wer krank ist, sollte auf jeden Fall zu Hause bleiben. Ebenso ältere Menschen mit schwächerem Immunsystem sowie alle, die Kontakt mit positiv-getesteten Personen hatten. Letzteres führt momentan sogar zur mindestens 14-tägigen Quarantäne. Wie dieser Zustand aussehen kann, berichtet Weddingerin Ines auf unserem Blog im Quarantäne-Tagebuch. Unter anderem beschreibt sie darin, wie Freunde und Nachbarn ihr Lebensmittel vor die Wohnungstür bringen. Unsere Leserin Nina möchte Betroffenen wie Ines im Wedding helfen und startete einen Aufruf auf unserer Facebook Seite „Weddingweiser Pinnwand„. 

„Wedding, ich komme“: Tagebuch aus der Corona-Quarantäne

Ein Blick nach draußen muss für mindestens 14 Tage reichen. Foto: Charleen Effenberger

UPDATE Ines G. ist 36 Jahre alt und wohnt am Gesundbrunnen. Die Grafikerin arbeitet im E-Commerce. Seit ein paar Tagen steht sie unter Quarantäne – weil sie über Umwege Kontakt mit dem ersten Corona-Infizierten in Berlin hatte. Das ging von jetzt auf gleich.  Wir haben sie gebeten, uns aus der Quarantäne zu berichten.