Schlagworte: Urban Gardening

Alles paletti im Gemeinschaftsgarten

Gemeinschaftsgarten 1„Ich baue gerne Sachen, darum hat mich die Initiative interessiert“, sagt Lars. Der 36-Jährige wohnt in der Londoner Straße im etwas unspektakulären Weddinger Norden und freut sich, dass in der Nachbarschaft endlich etwas Spannendes passiert. Das Centre Français will nämlich sein großes Gelände samt überwiegend leer stehenden Parkplatz in einen Gemeinschaftsgarten verwandeln. Weiterlesen

Projektstart für Gemeinschaftsgarten am Centre Français

Centre francais GrünflächeWas in ganz Deutschland im Trend liegt und mit dem Himmelbeet am Leopoldplatz gut funktioniert, könnte doch auch im beschaulichen Norden des Wedding ein Erfolg werden, hat sich das deutsch-französische Team vom Centre Français gedacht. Rund um das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1961 gibt es genügend offene Freiflächen für einen Gemeinschaftsgarten. Mit der Nutzung auf dem öffentlichen Gelände hat es zwar nicht geklappt, doch bleibt noch genug Platz auf dem Privatgrund des Centre. Habt ihr Lust darauf, die Hände in die Erde zu stecken? Pflanzen zu pflegen, vieles über ökologischen Gartenbau zu lernen und zusammen mit den Nachbarn etwas Schönes und Umweltfreundliches für den Kiez zu tun? Am Freitag, den 26. August startet das Projekt ganz offiziell – natürlich mit einem Gartenfest…

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Ein Sonnenblumentag – auch im Wedding

Pflanzt Sonnenblumen. Foto Uwe H. Friese/Wikipedia
Pflanzt Sonnenblumen. Foto Uwe H. Friese/Wikipedia

Am Internationalen Sonnenblumen Guerilla Gardening-Tag am Sonntag (1.5.) haben ein Dutzend Guerilla-Gärtner Sonnenblumensamen in Weddinger und Moabiter Erde gepflanzt. Hinter den Aktion steht Benjamin Graf, der mit dieser Aktion zur Verschönerung der Stadt beitragen will. Er hofft, dass in ein paar Monaten überall im Kiez Sonnenblumen aus Baumscheiben, Brachland und ungepflegten Grünflächen sprießen.

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Gleim-Oase: Inselflüstern im Frühling

Gehegt und gepflegt: die Gleim-Oase im Brunnenviertel. Foto: Michael Becker
Gehegt und gepflegt: die Gleim-Oase im Brunnenviertel. Foto: Michael Becker

Wer kennt die wohl grünste und am liebevollsten umsorgte Verkehrsinsel der Stadt? Seit vielen Jahren pflegen Dunja Berndt und Holger Eckert die Gleim-Oase im Brunnenviertel. Doch es gibt nicht nur Blümchen zwischen dem rauschenden Verkehr vor dem Gleimtunnel. Die beiden ehrenamtlichen Paten laden auch zu Lesungen, Schachturnieren und Vorträgen ein. Seit einiger Zeit lassen sie die Gleim-Oase selbst sprechen. Im Kiezmagazin brunnen erscheint die Gleim-Oasen-Kolumne “Inselflüstern”.

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So wird die Saison im Himmelbeet

Himmelbeet 20140628_150127Das Urban-Gardening-Projekt Himmelbeet startet auf der Fläche an der Schulstraße/Ruheplatzstraße in seine nunmehr vierte Saison. Der ursprüngliche Plan, einen Dachgarten auf dem Schillerpark-Center zu errichten, konnte nicht weiterverfolgt werden. Zum Glück für die Kieze rund um den Leo… Weiterlesen

Himmlisch in den Gartenfrühling – am 9. April

Im Himmelbeet. Foto: D. Hensel
Im Himmelbeet. Foto: D. Hensel

Es lässt sich nicht mehr leugnen, der Frühling ist ausgebrochen. Und wie schon in den drei vergangenen Jahren trägt der Stadtgarten „Himmelbeet“ dazu bei, den Wedding noch ein bisschen grüner und lebenswerter zu machen. Mit einem umfangreichen Programm von Festen, Kursreihen und Selbstpflückaktionen zieht das Gartenprojekt in der schönen Jahreszeit immer wieder neue Besucher an die frühere Brache an der Schulstraße Ecke Ruheplatzstraße. Das architektonisch interessante Gartencafé aus Europaletten und Stampflehm ist dann ebenfalls wieder geöffnet.

Den Saisonstart feiern die vielen Aktiven vom Himmelbeet am 9. April ab 11 Uhr mit einem Frühlingsfest. Weiterlesen

Himmelbeet: Her mit euren grünen Däumchen!

 

(C) H.L. Linsmaier
(C) H.L. Linsmaier

Es lässt sich nicht mehr leugnen, der Frühling kommt näher. Und wie schon in den beiden vergangenen Jahren trägt der Stadtgarten „Himmelbeet“ dazu bei, den Wedding noch ein bisschen grüner und lebenswerter zu machen. Mit einem umfangreichen Programm von Festen, Kursreihen und Selbstpflückaktionen zieht das Gartenprojekt in der schönen Jahreszeit immer wieder neue Besucher an die frühere Brache an der Schulstraße Ecke Ruheplatzstraße.

Pflanzenpatenaktion noch vor Saisonbeginn

Doch damit es auf den Hochbeeten auch wirklich schon im Frühling grünt und blüht, sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Wedding gefordert. „Her mit euren grünen Däumchen!“ – so spornen die Aktiven vom „Himmelbeet“ alle Weddinger vor dem Beginn der Gartensaison zur Mithilfe an. Denn auch in diesem Frühjahr werden Pflanzpaten gesucht, die sich Sämlinge abholen und zu Hause auf dem Fensterbrett aufziehen. Die Sämlinge können am Freitag, den 20. März von 10 bis 20 Uhr auf dem Himmelbeet-Stand auf dem Markt am Leopoldplatz abgeholt werden. „Am 2. Mai könnt ihr eure Pflanzenkinder in ihr neues Zuhause im Himmelbeet umziehen“, versprechen die Himmelbeetler. Dann wird die Saison mit dem ersten Gartenfest eröffnet….

Alle Beiträge zum Himmelbeet

20. März, Leopoldplatz, 10 – 20 Uhr

Website des Himmelbeet

Die Gleim-Oase kommt ins Rathaus – mit einer Ausstellung

f22e7c9473Die Gleim-Oase steht im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung in der Berolina Galerie im Rathaus Mitte. „Die Gleim-Oase- Kunstwerk und Stadtnatur – Einzigartige Insel im Schatten der ehemaligen Mauer“ heißt die Schau, die am 4. März um 14 Uhr eröffnet wird. Bis zum 24. April ist sie in der Karl-Marx-Allee 31 zu sehen. Und auch auf der Oase selbst wird in den kommenden Wochen etwas Besonderes zu sehen sein …

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Viel Rummel um ein Schild auf der Gleim-Oase

schild_gleimoase4Passanten wundern sich, Radfahrer drehen ihre Köpfe und schauen beim Vorbeifahren staunend auf die Verkehrsinsel vor dem Gleimtunnel. Auf der Gleim-Oase stehen viel mehr Menschen als üblich und eine Fernsehkamera filmt sie. Mitten in dem kleinen, fast 30 Jahre alten Park ist am Montag (3.11.) ein Schild zur Geschichte der Verkehrsinsel enthüllt worden. Das Schild wird bis zum 11. November zu sehen sein.

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Die Kolumne: Heterogene Sehnsucht

Vom Tanzen und vom Pflanzen

Das Ufo ist längst wieder weg. Für ein paar Tage gastierte die Fashion Week in Wedding. Und siehe da: Unser Bezirk ist noch genauso reudig-liebenswert wie ehedem. Viel “gefährlicher” sind da solche auf Dauer angelegten Projekte wie die Uferstudios, die Osram-Höfe oder das Himmelbeet. Dort sind Menschen zugange, die es doch tatsächlich darauf anlegen, nicht nur sich selbst zu verwirklichen, sondern auch den Wedding ein bisschen besser und lebenswerter zu machen. Das Verrückte: Entgegen aller Vermutungen beweist die großartige Resonanz auf Tanztage, Fastenbrechen auf dem Leo, Designer auf der Brunnenstraße oder Tomatenpflanzen am Ruheplatz, dass es im heterogenen Wedding ganz offensichtlich eine gemeinsame Sehnsucht nach Veränderung gibt. Und immer mehr Menschen bereit sind, diese auch aktiv zu gestalten.

Autor: Ulf Teichert