Vom Eschenbräu in den Livestream: Die „Brauseboys“

Dabeisein ist alles
Werbeplakat in der Uferstraße

Die Brauseboys lassen sich vom Coronavirus nicht unterkriegen! Unter großem Elan wandern sie um ins Internet. Dort unterhalten sie weiterhin jeden Donnerstag um 20.30 Uhr in einem Livestream ihre Zuhörer. Dabeisein ist alles. Denn auf diese Art können mehr Menschen zuhören als sonst im Eschenbräu.  Wer gerne mal einschalten möchte, kann den Livestream auf der Facebook-Seite der „Brauseboys“ finden. Doch wer sind die „Brauseboys“ eigentlich? Wir haben mal nachgefragt.

Die Kiezpoeten – Sie bringen Poetry zu dir!

Samson von den Kiezpoeten

Einmal monatlich treten die Kiezpoeten zusammen im Mastul auf. Dort lesen sie mit einer guten Portion Humor ihre Poetry Slams vor und begeistern das Publikum mit lustigen und tiefsinnigen Texten, Lyrik und Prosa. Die nächste Veranstaltung ist am 11. März. Kommt also auf jeden Fall vorbei, es lohnt sich!
Doch wer sind sie eigentlich, die Kiezpoeten?

„Die Reisweinbar“: Easy Lesening im Humboldthain Club…

Thomas Korn & Blanko Fiktschen bringen seit Anfang 2012 mit ihrem Format DIE REISWEINBAR – Easy Lesening lebendige Kurz-Literatur und Sprachspiel auf die Bühne – und zwar fernab von Slam-Gewinn-System oder spröder Mineralwasser-Lesung. Jede Sitzung enthält neue, erzählte Erheiterungen aus der eigenen Feder. Ob Affenanwalt, Obst-Epos oder einer fiktiven Geschichte des Spankings – alles ist möglich in der Reisweinbar. Bevor Thomas Korn & Blanko Fiktschen -für 2014 ihre Texte abheften und die Bücher schließen, gibt es am Donnerstag, den 4. Dezember einen würdigen Jahresabschluss für alle Freunde der schrägen Unterhaltungsliteratur im Humboldthain Club: Die beiden Gastgeber freuen sich, als Lesegast an diesem Abend ihren Lieblingssatiriker Leo Fischer vom Endgültigen Satiremagazin Titanic! als Vorbote der heil’gen Zeit zu empfangen. Unbefleckt war gestern! Die Reisweinbar ist natürlich auch im Jahr 2015 wieder jeden ersten Donnerstag im Monat für Sie da!

Brauseboys: Lasst mich euer Wedding-Girl sein!

La Luz(C)Sigrun WetzelSeit über zehn Jahren gibt es die Lesebühne der Brauseboys. Aktuell treten sie jeden Donnerstag um 20.30 Uhr im La Luz auf. Wer rechtzeitig kommt, kann sich noch einen Gaumenschmaus gönnen, bevor die Vorleser auf der Bühne stehen. Im La Luz fühlt man sich sofort wohl. Auch ohne fremdsprachlich bewandert zu sein, weiß ich intuitiv, dass der Name richtig gewählt ist: Die schummrige, indirekte Beleuchtung hüllt den riesigen Raum in ein wohliges Licht und verleiht allem einen goldenen Schimmer. Das Restaurant ist großzügig, fast loftartig gebaut. Terrassenförmig erhöhte Tische bieten einen wunderbaren Blick über den Saal mit der großen Bühne. Ein Flügel, ein Mikrofon, mehr braucht es dort nicht für den Abend. Gespannt blicke ich zum runden Tisch der Leser. Langsam trudeln bekannte Gesichter ein. Neben einen früheren Besuch bei den Brauseboys erkenne ich sie auch von anderen Lesebühnen, wo sie ebenfalls als Stammleser auftreten oder als Gäste die Runden bereichern. Heute versammeln sich vor der Bühne: Paul Bokowski, Robert Rescue, Volker Surmann, Heiko Werning, und Anselm Neft. Musikalische Unterstützung gibt es von Glenn Goring.