Wedding kurz & knapp

22.08.2020 Das Leben ist nach dem Coro­na-Lock­down wie­der zurück­ge­kehrt. Auch im Wed­ding ist das jetzt deut­lich zu spü­ren. Die Kul­tur­ein­rich­tun­gen wagen sich vor­sich­tig an ers­te Ver­an­stal­tun­gen und die Orte der Gemein­schaft öff­nen wie­der ihre Türen. Die Mel­dun­gen heu­te sind nur eine klei­ne Aus­wahl des­sen, was im Wed­ding der­zeit geschieht in Poli­tik, Wirt­schaft, Kul­tur, Sozia­lem und Frei­zeit. In unse­rem Nach­rich­ten­for­mat „Wed­ding kurz & knapp“ schau­en wir die­ses Mal auf genau 20 der aktu­el­len Ereig­nis­se in unse­ren Kiezen.

Was, wann, wo Wedding (36. Woche)

Die schlech­te Nach­richt zuerst: die Sai­son im Frei­luft­ki­no Reh­ber­ge endet in die­ser Woche. Wer es bis jetzt also noch noch ins Frei­luft-Cine­ma geschafft hat, der soll­te es in die­ser Woche noch schnell im Kalen­der ver­mer­ken. Wer kei­ne Lust mehr hat auch Kino, der kann auch die Kul­tur­ta­ge im Brun­nen­vier­tel besu­chen, die erst­mals statt­fin­den. Auch der Tag des offe­nen Denk­mals hält auch im Wed­ding eini­ge Ent­de­ckun­gen bereit, die Ber­li­ner Frei­wil­li­gen­ta­ge laden vie­ler­orts zum Mit­ma­chen ein. Und last but not least ist das kom­men­de Wochen­en­de auch das des Fes­ti­vals 2 Tage Wed­ding. Wer Aus­wahl gern hat, der wird die­se Woche lieben!

Baustelle Mitte Museum: Betreten 1x erlaubt

Das Mitte Musem in der Pankstraße. Foto: Dominique Hensel
Das Mit­te Musem in der Pankstra­ße. Foto: Domi­ni­que Hensel

Im Mit­te Muse­um han­tie­ren der­zeit die Hand­wer­ker mit ihrem Werk­zeug. Das regio­nal­ge­schicht­li­che Muse­um für Mit­te, Tier­gar­ten, Wed­ding in der Pankstra­ße wird näm­lich gera­de umge­baut und öff­net erst wie­der im ers­ten Halb­jahr 2018. Trotz­dem kön­nen geschicht­lich Inter­es­sier­te gera­de jetzt vie­les über die Ver­gan­gen­heit der Orts­tei­le ler­nen. Weil die Aus­stel­lungs­räu­me und auch das Archiv in der Bau­zeit geschlos­sen sind, lädt das Haus zu ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tun­gen nach dem Mot­to „Mit­te Muse­um – unter­wegs!“ ein.

Liesenbrücken: Immer mehr Freunde für das Denkmal

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Die Lie­sen­brü­cken von oben.

Drei Stra­ßen tref­fen sich unter den Lie­sen­brü­cken an der Gren­ze von Mit­te und Wed­ding. Ein Kreis­ver­kehr orga­ni­siert genau unter der Brü­cke den Ver­kehr auf der Gar­ten­stra­ße, der Sche­ring­stra­ße und der Lie­sen­stra­ße. Eine Bür­ger­initia­ti­ve hofft, dass an die­sem Ver­kehrs­kno­ten­punkt zukünf­tig ein wei­te­rer Weg hin­zu­kommt: ein Fuß- und Rad­weg über die still­ge­leg­ten Eisen­bahn­brü­cke hin­weg. Das „Bünd­nis Lie­sen­brü­cken“ will so über dem Kreis­ver­kehr eine kreu­zungs­freie grü­ne Ver­bin­dung vom Nord­bahn­hof­park zum Hum­boldt­hain schaf­fen. Seit drei Jah­ren arbei­ten die Bür­ger für die Umset­zung des Plans. Es gibt ers­te Erfol­ge, doch die Akti­ven wis­sen, ihr Weg ist noch weit.

Die Liesenbrücken beim Tag des offenen Denkmals

liesenbruecken_nachtschattDie denk­mal­ge­schütz­ten Lie­sen­brü­cken sind für Foto­gra­fen und Maler belieb­te Moti­ve. Doch für die still­ge­leg­ten Eisen­bahn­brü­cken inter­es­sie­ren sich nicht nur Künst­ler. Im Rah­men des Tages des offe­nen Denk­mals kön­nen sich am 14. Sep­tem­ber alle tref­fen und infor­mie­ren, die sich für Tech­nik inter­es­sie ren und mehr über die Plä­ne des Akti­ons­bünd­nis­ses erfah­ren wol­len, das über die alten Bahn­glei­se eine grü­ne Schnei­se schla­gen wol­len, um den Nord­bahn­hof­park mit dem Volks­park Hum­boldt­hain zu verbinden.

Farbspiele aus Ziegeln und Zement

Die Sied­lung Schil­ler­park gehört mit ande­ren Sied­lun­gen der Ber­li­ner Moder­ne zum UNESCO-Weltkulturerbe.