St. Paul – Friedhof mit Zukunft

Friedhof St. Paul
(C) HORTEC Esther Bertele

Auf dem Friedhof St. Paul an der Seestraße sollen im Rahmen des Berliner Förderprogramms für Nachhaltige Entwicklung (BENE) auf einer rund 1,2 Hektar großen Teilfläche neue grüne Nutzungen entstehen. Gemeinsam mit Anwohnern, Friedhofsbesuchern, Kitas, Schulen, sozialen und kulturellen Einrichtungen, dem NABU, Künstlerinnen und Künstlern aus der Umgebung sollen die Bereiche Umweltbildung und Naturschutz, Kunst und Kultur auf dem Friedhof entwickelt und neue Angebote und Aufenthaltsqualitäten geschaffen werden. Dazu findet am Samstag, den 22.Februar von 11 bis 12 Uhr eine Infoveranstaltung an der Seestraße 124 statt.

Badstraßenkiez: Wo einst eine Quelle sprudelte

Weder die modernen Gebäude des Fern- und Regionalbahnhofs Gesundbrunnen noch die äußere Erscheinung der umliegenden Gebäude lassen heute noch erahnen, wo die Herkunft des Namens Gesundbrunnens zu suchen ist.

Tatsächlich war an der Stelle, an der die heutige Badstraße die Panke kreuzt, für einige Jahre ein Kurbetrieb angesiedelt, dem der ganze Ortsteil seinen Namen verdankt. Spätestens seit 1702 ist die Pankebrücke erwähnt, und kurz darauf entstand an dieser Stelle eine Walkmühle. Deren Nachfolgegebäude von 1844 mit aufgemaltem Mühlrad kann man heute noch dort finden.