Abgewehrt: Weniger Abwasser in die Panke!

Im Abwasserkanal Grüntaler Straße wird ein wehr eingebaut. Foto: A. Schnell

Die Panke ist ein Bach, sieht aber aus wie ein Kanal. Das Weddinger Abwasser fließt durch unterirdische Leitungen, die Kanal heißen, aber wie Tunnel aussehen. Einer dieser Tunnel unter der Grüntaler Straße hat am Dienstag (20.3.) ein Wehr bekommen, ein Abwasserwehr . Es soll verhindern, dass die Kanalisation bei starkem Regen überläuft und der mitgeführte Dreck ins Kanalbett der Panke fließt.

Reinickendorfer Straße: Viel Charakter

Eine glanzlose, nicht ganz geradlinige Straße wie die Reinickendorfer verdient wie so viele Weddinger Straßen einen zweiten Blick. Die einzige Bundesstraße des Wedding (B 96) durchzieht unseren Stadtteil von Nord nach Süd genau an der 2001 recht willkürlich gezogenen Grenze zwischen Wedding und Gesundbrunnen. Doch gerade diese vermeintlich nichtssagende Straße ohne Sehenswürdigkeiten ist typisch für die Weddinger Mischung und erzählt viel vom Charakter unseres dichtbesiedelten Stadtteils.

Familienfreundliche Cafés, die Zweite

Im Miss Ploff hat es auch Baby bequem. Foto Hannah Beitzer
Im Miss Ploff hat es auch Baby bequem. Foto Hannah Beitzer

Der Winter ist vergangen – ich seh’ des Maien Schein? Haha, einmal kurz gelacht. Das schlechte Wetter wollte lange einfach kein Ende nehmen. Trotzdem können sich Eltern und ihre Kinder ja nicht permanent zu Hause verkriechen. Zeit für Teil zwei unserer Serie über familienfreundliche Cafés, diesmal im Gesundbrunnen.

Wedding.hilft: Wer will Pate für einen Flüchtling werden?

Ein Flüchtling und ein Pate unterhalten sich bei einem Kennenlerntreffen. Foto: Martin Reischke
Ein Flüchtling und ein Pate unterhalten sich bei einem Kennenlerntreffen. Foto: Martin Reischke

Mit einem Patenschaftsprogramm will das Netzwerk Wedding.hilft Geflüchtete und Menschen aus dem Wedding zusammenbringen. Seit Beginn vergangenen Jahres wurden schon mehr als 30 Patenschaften vermittelt. Am Mittwoch, den 15. Februar sind alle, die sich für eine Patenschaft interessieren, zum Infotisch eingeladen. Zwischen 19 und 21 Uhr will die Initiative im Café der NachbarschaftsEtage in der Fabik Osloer Straße informieren und neue ehrenamtliche Helfer gewinnen.

Weddingweiser-Stammtisch in der Fabrik

In der Fabrik Osloer Straße findet am Sonnabend, den 28. Januar der nächste Weddingweiser-Redaktionsstammtisch statt. Jeder ist eingeladen, über den Wedding zu philosophieren und sich über Neuigkeiten auszutauschen. Der Stammtisch beginnt um 17.30 Uhr im Seminarraum im 4. Obergeschoss der Fabrik Osloer Straße, Osloer Straße 12 (Aufgang A).

GESCHLOSSEN: Prinzinger – eine ganz normale Bar

PrinzingerDie Kreuzung Osloer Straße/Prinzenallee ist heute hauptsächlich als verstopfter Verkehrsknoten bekannt. Früher gab es hier noch das Präpeleck, eine Eckkneipe, wie sie im Buche steht: große Schultheiss-Werbung, vergilbtes Intérieur und eine Kundschaft, die schon viele Jahre dort ihre Gewohnheiten pflegte. Ins Präpeleck habe ich mich nur am Tag des Abschieds getraut, zu fremd war mir diese Kneipe bis dahin.

Plan A für die Herbstferien

Zettel mit Kinderschrift: Mir ist langweilig! Foto: Dominique Hensel
Foto: Dominique Hensel

Kind: Mama, mir ist laaaaangweilig! Mutter: Echt jetzt? Das kann ja wohl nicht sein: Du hast ein Zimmer voller Spielsachen und ein Handy voller Freunde. Lies doch ein Buch! Kind: Ach, nööö, das ist doch öde. (…) Heute ist der erste Tag der Herbstferien und heute ist vielleicht noch nicht der Tag für solche Gespräche in Weddinger Haushalten mit Schulkindern. Doch die Ferien gehen bis 28. Oktober, und zwei Wochen können dann doch lang sein. Da kann auch schon Mal Langeweile aufkommen. Hier sind ein paar Tipps für Ferien-Kurzweil im Wedding und in Gesundbrunnen.

GESCHLOSSEN Dodici Café Restaurant: Zwölf auf türkisch heißt „oniki“

Dodici Osloer Straße

Die meisten Kiezbewohner werden sich noch mit Wehmut an die alte Postfiliale an der Osloer Straße erinnern. Von innen nicht sonderlich nett anzuschauen und meistens völlig überfüllt, fehlt sie dieser Tage doch dringender denn je. Heute erinnert nur noch ein Briefkasten an diese Zeit. Statt dessen haben sich die ehemaligen Räumlichkeiten der Post nach Umbauarbeiten, die über ein Jahr gedauert haben, zu einem aufwendig gestalteten Café-Restaurant namens Dodici (italienisch für die Zahl zwölf) gemausert.