Verhandlungen zum Platznamen enden mit Arbeitsauftrag

Elise und Otto Hampel - Grafik: SPD Abteilung 16
Elise und Otto Hampel – Grafik: SPD Abteilung 16

Der namenlose Platz vor dem ehemaligen Rathausturm hat auch nach einem Treffen zwischen Namensgeber und Platzeigentümer keinen Namen erhalten. Walter Frey, von der Stadtteilvertretung mensch.müller kämpfte letzten Mittwoch, 26. August, wortreich für den Vorschlag Elise-und-Otto-Hampel-Platz. Sven Lemiss, Geschäftsführer der landeseigenen Berliner Immobilienmanagement hielt dagegen. Die klaren Fronten weichten am Ende der Verhandlung ein klein wenig auf. Die Namenskämpfer hoffen nun, ihr Ziel erreichen zu können, wenn es ihnen gelingt das Bezirksamt zu einer eindeutigen Stellungnahme zu bewegen.

Eine neue Stadtteilvertretung für den Wedding

Am 06. November letzten Jahres fand sich im Rathaus Wedding eine wohlig gelaunte Mischung aus Anwohnern, Interessierten, Gewerbetreibenden sowie politisch Aktiven anlässlich der Neuwahl zur Stadtteilvertretung „mensch.müller“ zusammen.

Was aber ist eine Stadtteilvertretung?

Die ehrenamtlichen Stadtteilvertreter, 49 an der Zahl, agieren im Rahmen des Aktiven Zentrums und Sanierungsgebiet Müllerstraße. Das bedeutet, es ist ihre Aufgabe, die vom Land Berlin und Bezirksamt Mitte vorgegebenen Umsetzungsprozesse für die Neugestaltung der Müllerstraße und deren angrenzenden Kieze kritisch zu begleiten bzw. bei entsprechendem Bürgerbedarf ebenso auf sie einzuwirken.