ULT Ramen: In den Ramen gefallen

ULT Ramen lässt einen kurz ori­en­tie­rungs­los. Ein lan­ger Flur, dun­kel­grü­ne und lila­far­be­ne Wän­de. Kei­ne Musik ist zu hören, nur das Gemur­mel der Gäs­te und Löf­fel, die an Schüs­seln schla­gen. Ab und zu kläfft ein unsicht­ba­rer Hund (oder bil­det man sich das ein?). Man ist an einem Zwi­schen­ort gelan­det, doch das ULT Ramen nimmt den Gast an die Hand und erklärt sich selbst: Im Menü und an den Wän­den sind Zeich­nun­gen zu fin­den, wel­che die Zuta­ten der ein­zel­nen Gerich­te ent­schlüs­seln. Gemalt an die Wand: Eine Robo­ter­fi­gur, die in der Ramen­brü­he schwimmt. Es ist Ultra­man, der Held einer japa­ni­schen Ani­me-Serie und Namens­ge­ber des Restau­rants. Ultra stark, ultra scharf, ULT Ramen.

Was, wann, wo im Wedding (6. Woche)

Wir lie­ben unse­ren Stadt­teil. Weil er so schön ist. Weil man in ihm so viel erle­ben kann. Und weil es so vie­le Aus­geh­mög­lich­kei­ten und infor­ma­ti­ve Ver­an­stal­tun­gen gibt. Damit die nicht in der Infor­ma­ti­ons­flut unter­ge­hen, brin­gen wir jeden Don­ners­tag einen Über­blick für das kom­men­de Wochen­en­de und die nächs­ten Tage.

Hilfe, die Touristen kommen in den Wedding!

Touristen an der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße. Foto: Hensel
Tou­ris­ten an der Gedenk­stät­te Ber­li­ner Mau­er in der Ber­nau­er Stra­ße. Foto: Hensel

Tou­ris­mus im Wed­ding, Tou­ris­ten im Brun­nen­vier­tel? Vie­le Bewoh­ner wür­den den Kopf schüt­teln: im Kiezall­tag sind ganz ande­re The­men wich­tig. Doch die drei tou­ris­ti­schen Attrak­tio­nen des sonst ruhi­gen Wed­din­ger Wohn­quar­tiers feh­len in kei­nem Ber­lin-Rei­se­füh­rer: die Gedenk­stät­te Ber­li­ner Mau­er, die Ber­li­ner Unter­wel­ten, der Mau­er­park-Floh­markt. Fast zwei Mil­li­on Men­schen aus aller Welt sehen sich in jedem Jahr im Kiez und an sei­nen Gren­zen um. Wir fas­sen zusam­men, was es da so zu sehen gibt.