Wedding und Moabit gegen Rassismus

Zusammen gegen Rassismus in Wedding & Moabit LogoFast 50 Initiativen, Gruppen und Einrichtungen aus dem Wedding und aus Moabit setzen zusammen ein Zeichen gegen Rassismus und die wachsende Ausgrenzung in der Gesellschaft. Vom 10. bis 26. März laden sie unter dem Motto „Zusammen gegen Rassismus“ zu verschiedenen Veranstaltungen ein. Die Reihe findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt.

Plan A für die Herbstferien

Zettel mit Kinderschrift: Mir ist langweilig! Foto: Dominique Hensel
Foto: Dominique Hensel

Kind: Mama, mir ist laaaaangweilig! Mutter: Echt jetzt? Das kann ja wohl nicht sein: Du hast ein Zimmer voller Spielsachen und ein Handy voller Freunde. Lies doch ein Buch! Kind: Ach, nööö, das ist doch öde. (…) Heute ist der erste Tag der Herbstferien und heute ist vielleicht noch nicht der Tag für solche Gespräche in Weddinger Haushalten mit Schulkindern. Doch die Ferien gehen bis 28. Oktober, und zwei Wochen können dann doch lang sein. Da kann auch schon Mal Langeweile aufkommen. Hier sind ein paar Tipps für Ferien-Kurzweil im Wedding und in Gesundbrunnen.

Alles Gute zum 30., NachbarschaftsEtage!

In der NachbarschaftsEtage: Flohmarkt, Konzert und Kindertheater. Collage: D. Hensel
In der NachbarschaftsEtage: Flohmarkt, Konzert und Kindertheater. Collage: D. Hensel

Im Jahr 1986 wurde die NachbarschaftsEtage von Mitgliedern des Vereins Fabrik Osloer Straße e.V. gegründet. Der Verein war bereits einige Jahre zuvor im März 1982 entstanden. Beide Gründungen liegen weit zurück, nun wird in diesem Jahr das 30-jährige Bestehen der NachbarschaftsEtage gefeiert.

Sandburgen bauen, die Welt entdecken

Dorothee Fischer (links) und Isabell Zerbe vom FamilienZentrum in der Fabrik Osloer Straße. Foto: FamilienZentrum
Dorothee Fischer (links) und Isabell Zerbe vom FamilienZentrum in der Fabrik Osloer Straße. Foto: FamilienZentrum

Wie lange ist es eigentlich noch bis zu den Sommerferien? Im FamilienZentrum Fabrik Osloer Straße werden jetzt die Angebote für die Ferien geplant. Isabell Zerbe hat dafür viele Ideen: Sandburgen bauen, Ausflüge, ein Familienfrühstück, Kreativangebote für Familien, den Bewegungsparcours im Brunnenviertel ausprobieren und vieles mehr. Welche ihrer Ideen umgesetzt werden, wird in den kommenden Wochen entschieden. Isabell Zerbe ist neu im Team des FamilienZentrums. Sie arbeitet seit Mitte April an der Seite von Projektkoordinatorin Dorothee Fischer.

Fabrik Osloer Straße: Alle für die neuen Nachbarn

Die Fabrik Osloer Straße. Foto: Hensel
Die Fabrik Osloer Straße. Foto: Hensel

In der Turnhalle des Oberstufenzentrums in der Osloer Straße ist Mitte November eine Flüchtlingsnotunterkunft eingerichtet worden. Sie entstand in Ergänzung zu den schon länger bestehenden Unterkünften in der Pankstraße, in der Gotenburger Straße und den Möglichkeiten im Hotel am Luisenbad in der Koloniestraße sowie dem Hostel Inn-Berlin in der Prinzenallee. Damit sind im Soldiner Kiez und in Laufweite zum Viertel 1000 geflüchtete Menschen untergebracht. Viele Vereine und Initiativen unterstützen die geflüchteten Menschen, helfen den ehrenamtlichen Helfern, zu helfen. So engagieren sich unter anderem die Initiativen, die unter dem Dach der Fabrik Osloer Straße arbeiten, auf ganz vielfältige Weise.

Familienzentrum Osloer Straße: bunt und lebendig von ersten Tag

famZentrumOsloerEroeffnung
Viele Familien kamen zur Eröffnungsfeier des neuen Familienzentrum in der Fabrik Osloer Straße.

Was ist ein Familienzentrum? Abschließend kann Dorothee Fischer die Frage nicht beantworten. Allgemein gesagt ist ein Familienzentrum ein Ort im Sozialraum für Familien mit Beratung, Freizeitangeboten, Kursen. Doch die Familienzentren, die mit Mitteln aus dem Senatsprogramm „Berliner Familienzentren“ seit 2012 neu entstanden sind, sind sehr verschieden. Dorothee Fischer bereichert diese Vielfalt seit kurzem, sie leitet das Familienzentrum in der Fabrik Osloer Straße, das in den Herbstferien offiziell eröffnet wurde.