Wedding kurz & knapp

Meldungen kurz & knappDer Wedding ist verkauft, bald geimpft, auf Einladung getestet, er spricht Französisch und Latein, gärtnert sehr gern und turnt auch im Winter. Und wenn man jetzt noch erwähnt, dass er in schönen Häusern auch zum Lesen, aber nicht zum Feiern einlädt, dann hat man eigentlich das Wichtigste über den Wedding gesagt, was es in dieser Woche über ihn zu sagen gibt. Verstanden? Zur Sicherheit kommen die sieben wichtigsten Meldungen der Woche jetzt noch Mal in Langform:

Wedding kurz & knapp

Der Herbst hat begonnen, das ist auch an den aktuellen Meldungen zu merken. Von Herbstfest über Herbstferien bis Kältehilfe – der Sommer ist jetzt einfach wirklich vorbei. Neuigkeiten gibt es aber trotzdem, auch über den Jahreszeiten-Status hinaus. Hier sind sie, gesammelt und ausgewählt, zusammengefasst und sortiert. Bleibt informiert, Weddinger – auch am Tag der Deutschen Einheit!

Aufschub für das himmelbeet – Wie geht es weiter?

HimmelbeetIn der BVV-Sitzung vom 20. August wurde beschlossen, dass das himmelbeet noch ein weiteres Jahr auf der aktuellen Fläche bleiben darf! Einerseits ist das natürlich eine gute Nachricht, aber es gibt einen Haken: Jedes Jahr für ein Jahr verlängert zu werden, verhindert inzwischen seit langer Zeit, dass ernsthaft in die Fläche investiert werden kann. Nach sieben Jahren müsste einiges erneuert werden, damit der Garten noch schöner wird. Ohne langfristige Planung ist das aber nicht möglich.

ElisaBeet entsteht – zunächst digital

ElisaBeet Team
M. Stieger und J. Kuhlburger von der Himmelbeet gGmbH

Im nordöstlichen Teil des St. Elisabeth II-Friedhofs im Soldiner Kiez entsteht ab Juni schrittweise ein solidarischer (Gemüse-) Garten für Umweltbildung namens ElisaBeet. Daneben soll eine Aufenthalts- und Erholungsfläche für und mit der Nachbarschaft entwickelt werden. Im Rahmen einer digitalen Zukunftswerkstatt zwischen dem 25. Mai und dem 5. Juni werden jetzt Ideen gesucht.

Der Wedding in Zeiten von Corona (13. Woche)

Für manche, die den Wedding nur aus der Ferne be- oder (noch lieber) verurteilen, war ein Gang durch unseren quirlig-bunten Stadtteil, in dem sich Sprachfetzen aus aller Herren Länder mit einem allgemeinen Gefühl von entspanntem Schlendrian vermischen, schon der reinste Horrortrip. Nun, in Zeiten von Corona, wirken die relativ leeren Straßen, geschlossenen Geschäfte und deutlich weniger Passanten auf den Gehwegen endgültig wie eine Szenerie aus einem Science-Fiction-Film. Wer hätte einen so ruhigen Wedding noch vor 4 Wochen für möglich gehalten? Dabei schaut ganz Deutschland täglich in unseren Teil der Stadt. Schließlich befindet sich das Robert-Koch-Institut bei uns am Nordufer, von wo aus über die Nachrichtenkanäle täglich neue Zahlen vermeldet werden. Und dazu auch eine Risiko-Einschätzung, auf der die momentan so gravierenden politischen Entscheidungen basieren.

Das neue ElisaBeet am Friedhofsrand

St Elisabeth Friedhof
Eingang zum Friedhof St. Elisabeht in der Wollankstraße. Foto Andrei Schnell

Es wird konkreter mit dem Gartenprojekt auf der Friedhofsfläche des St. Elisabeth-Kirchhofs zwischen Wollank- und Steegerstraße. Der naheliegende Name „ElisaBeet“ wurde von den Teilnehmenden der ersten Infoveranstaltung am 26. Februar gekürt. Jetzt wurde ein Fahrplan vorgestellt, wie es mit dem neuen Garten weitergehen soll.