Schlagworte: BVG

Fahr Bus. Bring Zeit mit.

Prinzenallee Bus M 27Sie bringen dich in jeden Winkel des Wedding, sorgen für die Feinerschließung abseits der großen Schienenverkehrsmittel U-Bahn und S-Bahn sowie der Straßenbahn. Die gelben Busse der BVG fahren auf zahlreichen Linien durch jeden Kiez im Wedding. Manche Linien sind auf hohe Leistung ausgelegt – wie der Metrobus M 27, der in Spitzenzeiten laut Fahrplan alle fünf Minuten auf der wichtigen Achse Prinzenallee/Pankstraße/Reinickendorfer Straße fahren soll. Andere Busse sind eher Kiezlinien im 20-Minuten-Takt und halten als “Lumpensammler” sozusagen an jeder Milchkanne. Allen Buslinien gemeinsam ist, dass sie horrend schlechte Pünktlichkeitswerte haben. Weiterlesen

Die Weddinger Spuren des Architekten Jean Krämer

"Jean Krämer - Architekt. Und das Atelier von Peter Behrens." - Grafik: Verlagshaus Römerweg.
“Jean Krämer – Architekt. Und das Atelier von Peter Behrens.” – Grafik: Verlagshaus Römerweg.

Das Cover zeigt die Uferhallen. Jean Krämer hat sie von 1926 bis 1931 als Straßenbahnbetriebshof entworfen und gebaut. Krämer (1886 – 1943) war ein Architekt, der heute fast vergessen ist. Das Buch”Jean Krämer – Architekt. Und das Atelier von Peter Behrens” dokumentiert nun das Werkt des Baumeister, der viele Spuren in Berlin hinterlassen hat – wichtige davon im Wedding. Der Band ist aber noch mehr als ein vollständiges Werksverzeichnis. Den Autoren ist es gelungen, dass Inge Fernando, die Tochter Krämers, ihre Erinnerungen an ihren Vater aufschreibt. Am Rande weist das Buch darauf hin, dass es Krämer war, der die erste Berliner Ampel – am Potsdamer Platz – entworfen hat (heute steht dort eine Nachbildung der historischen Ampel). Weiterlesen

WLAN statt Warten

Elektro Auto BVG Leopoldplatz Der Wedding war Versuchskaninchen – und weil der Test funktioniert hat, können jetzt alle Berliner und ihre Besucher davon profitieren. Die Rede ist vom kostenlosen WLAN für die U-Bahn-Fahrgäste der BVG. Weiterlesen

BVG & Co.: Mit den Öffentlichen durch den Wedding

Foto (C) Joseph PlotzkiWer aufs Auto verzichten muss (aus finanziellen Gründen) oder möchte (aus ökologischen Gründen), findet in den meisten Kiezen im Wedding mit Bus, Tram und Bahn ganz gute Alternativen. Wir haben sie alle einmal getestet. Weil wir sie lieben. Manchmal.

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Schotter, Schotter, grün, grün, grün

Nicht irgendwie bewachsen, sondern bewusst begrünt sind die Gleise in der Osloer Straße. Foto: D. Hensel
Nicht irgendwie bewachsen, sondern bewusst begrünt sind die Gleise in der Osloer Straße.

Ich wünsche mir ein Straßenbahngleis! Um neben den Schienen in der wilden Wiese spazieren zu gehen, um bei Linienunterbrechungen im Gleisbett picknicken zu können, um mit dem kleinen Weddinger Züge zu zählen. Aber vor allem: hätte ich ein Straßenbahngleis, könnte ich es begrünen. Ich könnte, den Mauerpfeffer, den ich beim Langen Tag der StadtNatur am Sonntag (19.6.) geschenkt bekommen habe, wie geheißen, zerrupfen und mit den nachwachsenden Pflanzen meine eigene grüne Oase anlegen. Es würde wachsen und sprießen und schon im übernächsten Jahr könnte ich selbst zu Gleisführungen einladen.

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Tram adé, hallo Ersatzverkehr!

Straßenbahn Osloer StrErst traf es nur die Autofahrer, die wegen der Sanierung der Bösebrücke teilweise lange Umwege in Kauf nehmen müssen. Jetzt kommt es auch für Straßenbahnnutzer dicke: bis Juni fährt keine Tram mehr durch den Wedding. Weiterlesen

Sonntag bis Donnerstag abends kein U-Bahnverkehr auf U 6-Teilstück

U-Bahn-WagenWegen Gleisbauarbeiten wird der U-Bahn-Betrieb auf dem Weddinger Abschnitt der U 6 in der Woche abends unterbrochen und ein Ersatzverkehr mit Bussen angeboten. Los geht es am Abend des Sonntag, den 7. Februar. Bis Freitag, den 22. April tauscht die BVG zwischen den U-Bahnhöfen Kurt-Schumacher-Platz und Wedding Gleise aus. Gleichzeitig finden auf dem U-Bahnhof Afrikanische Straße Grundinstandsetzungsarbeiten statt. Weiterlesen

Hotspot Weddinger Untergrund

Quelle: IngolfBLN/flickr
Quelle: IngolfBLN/flickr

Vor der Abfahrt noch schnell die beste Verbindung raussuchen oder direkt nach Ausstieg aus der U-Bahn die E-Mails abrufen: Seit 1. August und bis Ende Oktober führt die BVG auf dem U-Bahnhof Osloer Straße eine Machbarkeitsstudie zu öffentlichem WLAN im Bereich der Berliner U-Bahn durch. Mit dem dreimonatigen Test des mit Smartphone, Tablet oder Laptop frei zugänglichen Netzes „BVG Wi-Fi“ sollen Erkenntnisse zu den technischen Voraussetzungen, zum Nutzungsverhalten und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eines solchen Angebots gesammelt werden. Weiterlesen

150 Jahre Straßenbahnen in Berlin- und seit 20 Jahren wieder im Wedding

Seestraße“Als Kind fuhr ich am liebsten mit der Linie 3”, erzählte mir vor ein paar Jahren ein älterer Kollege, der in der Nähe der Osloer Straße aufgewachsen ist. Damals war gerade die Tramtrasse in der Mitte der Osloer- und der Seestraße als “Linie 23” wiedereröffnet worden. Die historische Ringlinie 3 besaß durch die Teilung der BVG schon seit 1951 einen West- und einen Ostast. Beide Äste begannen bzw. endeten an der Osloer Straße / Grüntaler Straße. Ab dem Mauerbau 1961 war für die Ost-Linie 3 schon vor der Bösebrücke Schluss, wo 1962 an der Björnsonstraße eine Wendeschleife eingerichtet wurde. Letztendlich “überlebte” die Linie 3 aber nur im Ostteil der Stadt: im Westen wurde die Strecke auf der Osloer- und der Seestraße nämlich am 1. August 1964 stillgelegt, das Linienende am Fehrbelliner Platz war nur noch mit Bus und U-Bahn erreichbar. Das ist nun über fünfzig Jahre her – doch die Geschichte dieser Strecke nahm noch einen interessanten Verlauf.

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Auf Linie: 120, die Müllerstraßenlinie

Busse im WeddingDas gibt es in Berlin selten: unter dem Asphalt fährt die U-Bahn, und oben fährt eine Buslinie kilometerlang die gleiche Strecke ab. Zwischen den U-Bahnhöfen Reinickendorfer Straße und Rehberge verkehrt mit dem 120er eine traditionsreiche Buslinie. Wir stellen zum Abschluss unserer Serie über Busse im Wedding den Bus vor, der wie kein anderer den Wedding auf seiner zentralen Nord-Süd-Achse durchquert… Weiterlesen