Weddingticker

21.09. Bonus für Willy-Brandt-Schule – über den Nutzen des Bonusprogramms – Morgenpostrbb24, Tagesspiegel

22.09. Preis der Untätigkeit – Spallek will orangefarbenes Schulhaus (ehemals Diesterweg) nach jahrelangem Leerstand abreißen – Woche

23.09. Denkender Roboter – Beuth-Hochschule entwickelt Roboter, die lernen und selbständig handeln – Tagesspiegel

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Irgendwie speziell: Berliner Straßenschilder

Über Straßennamen ereifern sich die Berliner immer wieder gerne, vor allem, wenn die Straßen einen neuen Namen erhalten sollen. Im Afrikanischen Viertel im Wedding, aber auch anderswo kochen die Gemüter hoch über die Frage, ob die Stadt denn keine anderen Probleme habe als sich mit der Würdigung von historisch fragwürdigen Menschen durch Straßenschilder zu beschäftigen. Zeit, dass wir uns auch einmal mit der Frage auseinandersetzen: Was macht eigentlich ein Berliner Straßenschild aus?

Der Prinz vom Leo: Der Coffee Man und seine Pappenheimers

Foto: S. Wischmann

Es ist 7 Uhr morgens an einem Markttag. Viele Berliner liegen noch in ihren Federn, doch der blaue Himmel verheißt einen heißen Sommertag. Auf der Müllerstraße sind nur wenige Busse und Autos unterwegs, ansonsten flattern Taubenschwärme über dem Leopoldplatz und man sieht den ein oder anderen Obdachlosen, wie er sein Nachtquartier abbaut. 

Schöne Aussichten vom Bayer-Hochhaus

Bayer-Hochhaus Blick Weddingplatz Reinickendorfer Str HumboldthainMit 5.400 Beschäftigten, davon 230 Auszubildenden, ist die Bayer AG, den meisten noch als Schering bekannt, der größte Arbeitgeber im Wedding. Am 22. September findet dort ein Tag der Offenen Tür statt, bei dem die Besucher viel über die Arbeit des Konzerns erfahren können, dessen Pharma-Sparte hier im Wedding mit Forschung und Produktion vertreten ist. Unser Weddingweiser -Autor Sebastian Wischmann bekam auf Nachfrage eine Sondergenehmigung,  um vom Dach des 15-stöckigen Bayer-Hochhauses einige Fotos zu schießen, und das kam dabei heraus. Die Aussichten auf den Wedding sind großartig und zeigen, wie schön und grün unser Stadtteil ist. 

Zum Würfel II: Frank Zanders Imbiss ist so Berlin

Vor ein paar Wochen tauchte plötzlich ein Farbtupfer auf der vernachlässigten Grünanlage vor der Mauer der Julius-Leber-Kaserne auf, ein quietschgelber Container. Dabei handelt es sich aber nicht nur um die erste Veränderung dieses menschenfeindlichen Lebensraums; nein, auch die Geschichte, die hinter dieser Currywurstbude steckt, hat mit Frank Zander zu tun. Und diese Geschichte ist so typisch für diese Stadt.

Fredericks: Happy End am neuen Ort

Die beiden Betreiber, Eddi (l.) und Serdal

Ein Café ist ein paar Meter weiter gezogen. Das wäre keine große Geschichte, wenn es sich nicht um das Fredericks in der Lüderitzstraße handeln würde. Dessen Betreiber Eddi hatte an seinem alten Standort riesiges Pech. Aber die Geschichte ist gut ausgegangen, und vielleicht ist die Lösung am Ende sogar ein großer Glücksfall für den Kiez.