Noch nicht vom Winde verweht: die Sanddüne Wedding

Irgend­wie will die­se eigen­ar­ti­ge Land­schaft nicht an die­sen Unort pas­sen. Auf der einen Sei­te liegt die Sprint-Tank­stel­le am Bau­haus-Bau­markt, davor ein Geschäfts­haus und neben­an ein paar Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser. Mit Hil­fe von Frei­wil­li­gen ist es in den letz­ten Jah­ren gelun­gen, die Düne wie­der als ein deutsch­land­weit ein­ma­li­ges inner­städ­ti­sches Natur­schutz­ge­biet erleb­bar zu machen.

70 Jahre BSC Rehberge

reh1Mit einem kla­ren 5:1 gegen den Frohnau­er SC haben die Fuß­bal­ler des BSC Reh­ber­ge 1945 e.V. am Wochen­en­de den Auf­stieg in die Lan­des­li­ga per­fekt gemacht. Es darf aber noch mehr gefei­ert wer­den: Denn der Ver­ein fei­ert am Sams­tag sei­nen 70. Geburts­tag. Gleich zwei Anläs­se für den Wed­ding­wei­ser, ein­mal hin­ter die Kulis­sen zu schauen.

Open Air Cinema Rehberge: Good movies in a fairy tale forest

Programmflyer vor dem Eingang des Freiluftkinos Rehberge

Cand­les light the way and lead the visi­tor up a fores­ty hill. It does­n’t seem to be Ber­lin-Mit­te at all any­mo­re. „Wel­co­me to the most roman­tic Open Air cine­ma in Ber­lin“, we are gree­ted. A racoon fami­ly is living in the cine­ma, and birds of prey have been sigh­ted here as well – if you enter Reh­ber­ge, you think you’­re in a fai­ry tale forest…

 

Afrikanisches Viertel: Lehrreicher Stadtspaziergang

Im Wed­ding spa­zie­ren gehen und etwas über die deut­sche Geschich­te ler­nen. Das klappt jetzt mit einem neu­en Audiow­alk, der per App direkt auf das Han­dy kommt. In ins­ge­samt 20 Audio­da­tei­en wer­den Stra­ßen­na­men erklärt, Gedich­te vor­ge­tra­gen und die deut­sche Kolo­ni­al­herr­schaft in Afri­ka dar­ge­stellt. Was bie­tet die App?

Wedding von unten – seit 90 Jahren per U‑Bahn

Ein­fach unter­ir­disch: vie­le Ber­li­ner ken­nen den Wed­ding nur aus der Kel­ler­per­spek­ti­ve. Für sei­nen Unter­grund ist der Stadt­teil jedoch nicht erst in neu­es­ter Zeit bekannt, denn schon vor neun­zig Jah­ren erreich­te die ers­te U‑Bahn den Wedding.

U-Bahn-WagenDie ers­te U‑Bahn-Linie Ber­lins (die heu­ti­ge U 1) wur­de noch über­wie­gend als Hoch­bahn aus­ge­führt, so sehr miss­trau­te man ange­sichts der tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten um 1900 dem san­di­gen Ber­li­ner Unter­grund. Die Stadt Ber­lin hat­te den Bau und Betrieb anfangs einem pri­va­ten Bau­herrn (Sie­mens und Hals­ke) über­las­sen. Beim Bau der Nord-Süd-Bahn Wed­ding-Tem­pel­hof /Neukölln war sie jedoch selbst als Bau­herr tätig. Noch vor dem Ers­ten Welt­krieg began­nen die Bau­ar­bei­ten, wur­den aber bald ein­ge­stellt. Es dau­er­te noch bis Janu­ar 1923, bis die städ­ti­sche Nord-Süd-Bahn zwi­schen Hal­le­sches Tor und dem heu­ti­gen Bahn­hof Natur­kun­de­mu­se­um eröff­net wur­de. Im März des glei­chen Jah­res ging die Ver­län­ge­rung über Rei­ni­cken­dor­fer Stra­ße, Bahn­hof Wed­ding, Leo­pold­platz bis zur See­stra­ße in Betrieb, wodurch auch der Wed­ding über einen U‑Bahn-Anschluss verfügte.