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Superwahljahr:
So wählte der Wedding

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Grafik Wahlen 2021

Wir kön­nen euch sagen, wie die drei Wah­len in dei­nem Kiez im Wed­ding lie­fen. Klickt auf eure Hood: Wed­ding-Gesamt, Afri­ka­ni­sches Vier­tel, Eng­li­sches Vier­tel, Sol­di­ner Kiez, Naue­ner Platz, Bad­stra­ße, Osram­kiez, Brüs­se­ler Kiez, Anton­kiez, Gericht­stra­ße, Spren­gel­kiez und Brun­nen­vier­tel.

Wedding-Gesamt

BVV-Wahl

Im Wed­ding schnit­ten die Grü­nen mit 25,4 Pro­zent leicht schlech­ter ab als im gesam­ten Bezirk. Dafür kann die SPD im Wed­ding leicht bes­se­re Zah­len vor­wei­sen als in Ganz-Mit­te: 20,1 Pro­zent. Die Lin­ken sind eben­falls im Wed­ding stär­ker als im gesam­ten Bezirk und schaf­fen 18,6 Pro­zent. Die CDU ist im Wed­ding mit Müh’ und Not zwei­stel­lig: 10,8 Prozent. 

Wahlergebnis Mitte

Die 55 Sit­ze der Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung ver­tei­len sich so: Grü­ne 18 Sit­ze, SPD 12 Sit­ze, Lin­ke 10 Sit­ze, CDU 8 Sit­ze, FDP 4 Sit­ze, AfD 3 Sit­ze. Die abso­lu­te Mehr­heit liegt bei 27 Sit­zen, das wäre eine Zähl­ge­mein­schaft aus Grü­nen und SPD (30 Sit­ze), Grü­ne und Lin­ke (28 Sit­ze) oder Grü­ne und CDU (27 Sit­ze). Zur Wahl der Stadt­rä­te und des Bezirks­bür­ger­meis­ters reicht die ein­fa­che Mehr­heit. Die Zahl der Stadt­rä­te ist mit fünf seit 2021 mit sechs fest­ge­legt. Die Grü­nen bekom­men drei Stadt­rä­te, SPD, Lin­ke und CDU je einen. (Den Par­tei­en steht ein Stadt­rat gemäß ihres Wahl­er­geb­nis­ses zu, es gibt kei­ne Koali­tio­nen wie im Land oder im Bund). 

Der bes­te Kiez für die Grü­nen ist der Brüs­se­ler Kiez (32,1 Pro­zent) und der schwie­rigs­te das Eng­li­sche Vier­tel mit 17,4 Pro­zent. Die SPD ist stark im Brun­nen­vier­tel und im Eng­li­schen Vier­tel (24,7 und 24,6 Pro­zent). Schwach ist sie im Spren­gel­kiez mit 14,6 Pro­zent. Die Lin­ke ist am Naue­ner Platz mit 26 Pro­zent zuhau­se, im Eng­li­schen Vier­tel schafft sie nur 12,5 Pro­zent. Die CDU holt im Eng­li­schen Vier­tel 17,7 Pro­zent und im Spren­gel­kiez 6,5 Prozent.

Im Bezirk haben die Grü­nen die BVV-Wahl mit 28,5 Pro­zent gewon­nen. Es folgt die SPD mit 18,5 Pro­zent. Dahin­ter lie­gen die Lin­ke mit 16,8 Pro­zent und die CDU mit 12,8 Prozent.

Wenn die Par­tei­en sich an ihre eige­nen Wor­te hal­ten, wird Ste­phan von Das­sel Bezirks­bür­ger­meis­ter blei­ben. Auch Ephraim Gothe von der SPD wird sicher Stadt­rat. Die CDU hat Cars­ten Spal­lek als Front­mann auf­ge­stellt. Für die Lin­ken ging Chris­toph Kel­ler ins Rennen.

Auf­fäl­lig ist die im Ver­gleich zu den ande­ren Wah­len nied­ri­ge Wahl­be­tei­li­gung. Spe­ku­la­ti­on: EU-Bür­ger, die ledig­lich im Bezirk mit­wäh­len dür­fen, waren nicht zu moti­vie­ren, für das eine Kreuz zur Wahl zu gehen. Zwei­te Spe­ku­la­ti­on: Men­schen zwi­schen 16 und 18 Jah­ren nah­men ihr Wahl­recht nicht wahr. Drit­te Spe­ku­la­ti­on: Eini­ge wähl­ten zwar im Bund und im Land, aber nicht im Bezirk. Genaue­res weiß der Wahlforscher.

Volks­ent­scheid

Der Wed­ding ist mehr als mehr­heit­lich dafür, Woh­nun­gen von Inves­to­ren­be­sitz in kom­mu­na­len Besitz zu über­füh­ren. Drei­vier­tel der Wäh­ler stimm­ten beim Volks­ent­scheid mit Ja. Beson­ders hoch ist die Zustim­mung am Naue­ner Platz mit 80 Pro­zent. Selbst im Eng­li­schen Vier­tel ent­schie­den sich 64,8 Pro­zent pro Ver­ge­sell­schaf­tung. Auch das Quo­rum – Ja-Stim­men in abso­lu­ten Zah­len – wur­de weit übertroffen.

In Ber­lin wur­de der Volks­ent­scheid “Deut­sche Woh­nen und Co. ent­eig­nen” mit 56,4 Pro­zent ange­nom­men. In Mit­te ist die Zustim­mung höher und liegt bei 63,7 Pro­zent. Fast 100.000 Men­schen stimm­ten im Bezirk mit Ja. 

Abge­ord­ne­ten­haus­wahl

Im Wed­ding direkt ins Abge­ord­ne­ten­haus zie­hen aus dem Nord­wes­ten Mathi­as Schulz (SPD) mit 25,6 Pro­zent, aus dem Nord­os­ten Tuba Bozkurt (Grü­ne) mit 29,8 Pro­zent und aus dem Zen­trum Lau­ra Neu­ge­bau­er (Grü­ne) mit 28,1 Pro­zent ein. Tay­l­an Kurt, der im Wahl­kreis 4 mit Moa­bit und einem Wed­din­ger Zip­fel (Brüs­se­ler Kiez) antrat, gewann mit 36,9 Prozent.

Im Direkt­kampf unter­la­gen im Nord­wes­ten Ario Mir­zaie (Grü­ne), im Nord­os­ten Ste­fan Böh­me (Lin­ke) und im Zen­trum Maja Lasic (SPD).

Die Grü­nen hol­ten bei den Zweit­stim­men für das Abge­ord­ne­ten­haus 23,9 Pro­zent, die SPD erreicht 19,6 Pro­zent der Zweit­stim­men, die Lin­ke gleich dahin­ter mit 18,7 Pro­zent. Die CDU auch hier mit Müh’ und Not zwei­stel­lig mit 10,5 Prozent.

Die Wahl­er­geb­nis­se bewir­ken, dass aus dem Wed­ding über die Lis­te Tobi­as Schul­ze (Lin­ke) und Sven Riss­mann (CDU) ins Abge­ord­ne­ten­haus ein­ge­zo­gen sind. Nicht mehr für den Wed­ding im Par­la­ment sind damit von der SPD Bruni Wil­den­hein-Lau­ter­bach, Ralf Wie­land und Maja Lasic. Und von der CDU Frank Hen­kel. Von den Grü­nen June Tomiak. 

Die Spann­brei­te der Ergeb­nis­se ähnelt denen bei der Wahl der Bezirks­ver­ord­ne­ten. Die Grü­nen sind im Spren­gel­kiez und im Brüs­se­ler Kiez am stärks­ten (30,8 und 30,7 Pro­zent). Im Eng­li­schen Vier­tel sind es 16,7 Pro­zent. Die SPD kommt im Eng­li­schen Vier­tel auf 24,8 Pro­zent der Zweit­stim­men und im Spren­gel­kiez auf 15,8 Pro­zent. Die Lin­ke gewinnt am Naue­ner Platz 24,7 Pro­zent und im Brun­nen­vier­tel 14,6 Pro­zent. Die CDU holt im Eng­li­schen Vier­tel 16,9 Pro­zent und im Spren­gel­kiez 6,9 Prozent.

Die Kleinst­par­tei­en (unter der 5 Pro­zent­hür­de) dür­fen sich auch hier als Sie­ger füh­len. Wären sie eine ein­zi­ge Par­tei wür­den sie 14,4 Pro­zent errei­chen. Beson­ders breit gestreut sind die Zweit­stim­men zur Abge­ord­ne­ten­haus­wahl in der Gericht­stra­ße und im Brun­nen­vier­tel mit jeweils 18,1 Prozent. 

Bun­des­tags­wahl

Hanna Steinmüller

Im Bezirk hat das Direkt­man­dat Han­na Stein­mül­ler von den Grü­nen mit 30,5 Pro­zent gewon­nen. Anni­ka Klo­se von der SPD unter­lag mit 22,7 Pro­zent. Es fol­gen Mar­tin Nei­se von den Lin­ken mit 14,2 Pro­zent und Otti­lie Klein von der CDU 13,3 Prozent. 

Anni­ka Klo­se von der SPD unter­lag zwar Han­na Stein­mül­ler im Duell, zog aber über Lis­te in den Bun­des­tag ein. Auch Otti­lie Klein kämpf­te erfolg­los um das Direkt­man­dat in Mit­te und rückt nun über die Lis­te in die CDU-Frak­ti­on ein. 

So wähl­te der Wed­ding im Bund: Grü­ne 28,9 Pro­zent, SPD 21,4 Pro­zent, Lin­ke 15,3 Pro­zent, CDU 9,6 Pro­zent. Das heißt, für die Grü­nen einen deut­li­ches Mehr im Ver­gleich zur Ber­lin­wahl. Den Ber­li­ner Lin­ken schen­ken eini­ge Wäh­ler mehr ihre Stim­me als sie es im Bund tun. Die Wahl­er­geb­nis­se der SPD und CDU wei­chen in Ber­lin und im Bund nur wenig von­ein­an­der ab.

Afrikanisches Viertel

Wahl­be­tei­li­gung beträgt im Afri­ka­ni­schen Vier­tel 76 Pro­zent, bei der Bezirks­wahl nur 66 Pro­zent. Die Zahl der Wahl­be­rech­tig­ten unter­schei­det sich bei den drei Wah­len. Zur Bun­des­tags­wahl waren hier 11623 Men­schen eingeladen.

BVV-Wahl

Die Grü­nen gewin­nen bei der BVV-Wahl im Afri­ka­ni­schen Vier­tel mit 23,8 Pro­zent. Die SPD ist ihnen auf den Fer­sen mit 21,2 Pro­zent. Mit Abstand fol­gen die Lin­ken mit 15, 4 Pro­zent und die CDU mit 13,5 Prozent.

Volks­ent­scheid

71,8 Pro­zent stim­men mit Ja.

Abge­ord­ne­ten­haus­wahl

Grü­ne liegt bei den Zweit­stim­men mit 22,3 Pro­zent knapp vor der SPD, die 21,1 Pro­zent schafft. Die Lin­ke lie­gen bei 16,2 Pro­zent, die CDU bei 13 Prozent.

Bundes­tags­wahl

Grü­ne zie­hen für den Bund deut­lich mehr Stim­men auf sich als bei den ande­ren Wah­len: 27,1 Pro­zent. SPD holt 22,8 Pro­zent. Lin­ke mit 13 Pro­zent nur leicht vor der CDU mit 11,6 Prozent. 

Englisches Viertel

Wahl­be­tei­li­gung liegt im Eng­li­schen Vier­tel bei 67 Pro­zent, bei der Bezirks­wahl bei 60 Pro­zent. Wahl­be­tei­li­gung beträgt im Afri­ka­ni­schen Vier­tel 76 Pro­zent, bei der Bezirks­wahl nur 66 Pro­zent. Die Zahl der Wahl­be­rech­tig­ten unter­schei­det sich bei den drei Wah­len. Zur Bun­des­tags­wahl waren hier 10345 Men­schen eingeladen. 

BVV-Wahl

Im Eng­li­schen Vier­tel gewinnt bei der Bezirks­wahl die SPD mit 24,6 Pro­zent. Kopf an Kopf lie­gen mit Abstand dahin­ter die CDU mit 17,7 Pro­zent und die Grü­nen mit 17,4 Pro­zent. Die Lin­ken schaf­fen hier nur 12,5 Prozent. 

Volks­ent­scheid

64,8 Pro­zent stim­men mit Ja.

Abge­ord­ne­ten­haus­wahl

Die SPD liegt klar vorn mit 24,8 Pro­zent. Dicht bei­ein­an­der lie­gen CDU und Grü­ne mit 16,9 Pro­zent und 16,2 Pro­zent. Die Lin­ke schafft 12,1 Prozent.

Bun­des­tags­wahl

SPD gewinnt mit 25,9 Pro­zent. Grü­ne errei­chen 19,4 Pro­zent. CDU bekommt 15,7 Pro­zent. Die Lin­ke liegt zurück mit 10 Prozent.

Soldiner Kiez

Auch hier nah­men 74 Pro­zent ihr Wahl­recht wahr, im Bezirk 60 Pro­zent. Wahl­be­tei­li­gung beträgt im Afri­ka­ni­schen Vier­tel 76 Pro­zent, bei der Bezirks­wahl nur 66 Pro­zent. Die Zahl der Wahl­be­rech­tig­ten unter­schei­det sich bei den drei Wah­len. Zur Bun­des­tags­wahl waren hier 11928 Men­schen eingeladen. 

BVV-Wahl

Die Grü­nen kom­men mit Vor­sprung durchs Ziel und gewin­nen mit 26,6 Pro­zent. Die Lin­ken sind eben­falls stark und schaf­fen 21,7 Pro­zent. Die SPD erreicht 18,9 Pro­zent. Die CDU ist abge­schla­gen mit 8,6 Prozent. 

Volks­ent­scheid

78 Pro­zent stim­men mit Ja.

Abge­ord­ne­ten­haus­wahl

Anders als bei der BVV-Wahl ist der Vor­sprung der Grü­nen für die Lan­des­wahl gerin­ger. Sie schaf­fen 24,7 Pro­zent, die Lin­ken 22,3 Pro­zent. Die SPD erringt 17,6 Pro­zent, die CDU 8,2 Prozent. 

Bundes­tags­wahl

Grü­ne sprin­gen einen hal­ben Punkt über 30 Pro­zent-Mar­ke. SPD und Lin­ke lie­gen eng bei­ein­an­der mit 19,7 und 18,2 Pro­zent. CDU sam­melt 7,7 Pro­zent ein. 

Nauener Platz

Rund um den Naue­ner Platz blie­ben sehr vie­le Wäh­ler zu Hau­se. Zur BVV-Wahl und zur Abge­ord­ne­ten­haus­wahl erschie­nen nur 37 Pro­zent. Wahl­be­tei­li­gung beträgt im Afri­ka­ni­schen Vier­tel 76 Pro­zent, bei der Bezirks­wahl nur 66 Pro­zent. Die Zahl der Wahl­be­rech­tig­ten unter­schei­det sich bei den drei Wah­len. Zur Bun­des­tags­wahl waren hier 4931 Men­schen eingeladen. 

BVV-Wahl

Die Grü­nen set­zen sich knapp durch mit 26,5 Pro­zent, es fol­gen die Lin­ken mit 26,0 Pro­zent. Die SPD erreicht 18,7 Pro­zent. Die CDU ist abge­schla­gen bei 7,9 Prozent.

Volks­ent­scheid

80 Pro­zent stim­men mit Ja.

Abge­ord­ne­ten­haus­wahl

Bei der Ber­lin­wahl schla­gen die Lin­ken die Grü­nen knapp mit 24,7 Pro­zent zu 24,6 Pro­zent. Die SPD kommt auf 16,8 Pro­zent. Die CDU auf 7,6 Prozent. 

Bun­des­tags­wahl

Auch hier sprin­gen die Grü­nen einen hal­ben Punkt über die 30-Pro­zent-Mar­ke. Lin­ke lie­gen mit 20,4 Pro­zent leicht vor der SPD, die 18,4 Pro­zent holt. CDU kommt auf 6,4 Prozent. 

Badstraße

Wahl­be­tei­li­gung liegt im Gesund­brun­nen bei 65 Pro­zent, bei der Bezirks­wahl bei 55 Pro­zent. Wahl­be­tei­li­gung beträgt im Afri­ka­ni­schen Vier­tel 76 Pro­zent, bei der Bezirks­wahl nur 66 Pro­zent. Die Zahl der Wahl­be­rech­tig­ten unter­schei­det sich bei den drei Wah­len. Zur Bun­des­tags­wahl waren hier 6149 Men­schen eingeladen. 

BVV-Wahl

Die Grü­nen domi­nie­ren im Gesund­brun­nen mit genau 30 Pro­zent. Weit dahin­ter folgt die Lin­ke mit 20 Pro­zent. Dicht auf liegt die SPD 18,6 Pro­zent. Die CDU ist auch hier ein­stel­lig mit 8,8 Prozent. 

Volks­ent­scheid

75,7 Pro­zent stim­men mit Ja.

Abge­ord­ne­ten­haus­wahl

Die Grü­nen schaf­fen bei die­ser Wahl 27,1 Pro­zent. Die Lin­ke kommt auf 20,6 Pro­zent. Die SPD kommt auf 17,9 Pro­zent, die CDU 8,8 Prozent.

Bun­des­tags­wahl

Grü­ne sind deut­lich vorn mit 32,9 Pro­zent. SPD holt 21,4 Pro­zent. Lin­ke dahin­ter mit 15,5 Pro­zent. CDU erreicht 8 Prozent.

Osramkiez

53 Pro­zent beträgt die Wahl­be­tei­li­gung im Osram­kiez, bei der Bezirks­wahl 45 Pro­zent. Wahl­be­tei­li­gung beträgt im Afri­ka­ni­schen Vier­tel 76 Pro­zent, bei der Bezirks­wahl nur 66 Pro­zent. Die Zahl der Wahl­be­rech­tig­ten unter­schei­det sich bei den drei Wah­len. Zur Bun­des­tags­wahl waren hier 8147 Men­schen eingeladen. 

BVV-Wahl

Die Grü­nen füh­ren deut­lich mit 27,8 Pro­zent. Die Lin­ke ist eben­falls stark mit 23,6 Pro­zent. Die SPD erringt 18,8 Pro­zent. Die CDU hat 7,7 Prozent.

Volks­ent­scheid

79,4 Pro­zent stim­men mit Ja.

Abge­ord­ne­ten­haus­wahl

Die Grü­nen füh­ren auch hier mit 26 Pro­zent. Die Lin­ke ist mit 23,7 Pro­zent stark. Die SPD kommt auf 18,1 Pro­zent. Die CDU hat 7,7 Prozent.

Bun­des­tags­wahl

Die Grü­nen schaf­fen 31,6 Pro­zent. SPD und Lin­ke lie­gen sehr dicht zusam­men mit 19,6 und 19,2 Pro­zent. CDU bei 7,2 Prozent.

Brüsseler Kiez

Wahl­be­tei­li­gung liegt bei 76 Pro­zent, im Bezirk bei 65 Pro­zent. Wahl­be­tei­li­gung beträgt im Afri­ka­ni­schen Vier­tel 76 Pro­zent, bei der Bezirks­wahl nur 66 Pro­zent. Die Zahl der Wahl­be­rech­tig­ten unter­schei­det sich bei den drei Wah­len. Zur Bun­des­tags­wahl waren hier 5561 Men­schen eingeladen. 

BVV-Wahl

Mit 32,1 Pro­zent wähl­te fast jeder Drit­te hier die Grü­nen. Die Lin­ke ist mit 21,6 Pro­zent stark. Die SPD schafft 16,5 Pro­zent. Die CDU 7,9 Prozent.

Volks­ent­scheid

77,4 Pro­zent stim­men mit Ja.

Abge­ord­ne­ten­haus­wahl

Die Grü­nen kom­men 30,7 Pro­zent. Die Lin­ke erringt 22 Pro­zent. Die SPD schafft 16,5 Pro­zent. Die CDU 7,9 Prozent.

Bun­des­tags­wahl

Die Grü­nen holen hier ihr zweit­bes­tes Ergeb­nis mit 35,5 Pro­zent. SPD weit dahin­ter mit 19,5 Pro­zent. Lin­ke 17,8 Pro­zent. Die CDU schafft 7,5 Prozent. 

Antonkiez

Im klei­nen Anton­kiez wähl­ten 70 Pro­zent, bei der Bezirks­wahl 58 Pro­zent. Wahl­be­tei­li­gung beträgt im Afri­ka­ni­schen Vier­tel 76 Pro­zent, bei der Bezirks­wahl nur 66 Pro­zent. Die Zahl der Wahl­be­rech­tig­ten unter­schei­det sich bei den drei Wah­len. Zur Bun­des­tags­wahl waren hier 3131 Men­schen eingeladen. 

BVV-Wahl

Die Grü­nen füh­ren im Anton­kiez das Ren­nen an mit 26,1 Pro­zent. Die Lin­ke schafft 21,1 Pro­zent. Die SPD folgt dicht dahin­ter mit 20,5 Prozent.

Volks­ent­scheid

73,8 Pro­zent stim­men mit Ja.

Abge­ord­ne­ten­haus­wahl

Die Grü­nen schaf­fen 25,5 Pro­zent, die SPD 19,3 Pro­zent. Die Lin­ke kommt abwei­chend zur BVV-Wahl auf 16,1 Pro­zent. Die CDU 9,5 Prozent. 

Bun­des­tags­wahl

Die Grü­nen holen 28,8 Pro­zent. SPD erreicht 20,4 Pro­zent. Die Lin­ke hat hier 18 Pro­zent. Die CDU erringt 8,8 Prozent.

Gerichtstraße

60 Pro­zent beträgt die Wahl­be­tei­li­gung, im Bezirk nur 50. Wahl­be­tei­li­gung beträgt im Afri­ka­ni­schen Vier­tel 76 Pro­zent, bei der Bezirks­wahl nur 66 Pro­zent. Die Zahl der Wahl­be­rech­tig­ten unter­schei­det sich bei den drei Wah­len. Zur Bun­des­tags­wahl waren hier 7764 Men­schen eingeladen. 

BVV-Wahl

Die Grü­nen schaf­fen 25,6 Pro­zent. Die Lin­ke kommt auf 20,4 Pro­zent. Dicht dahin­ter folgt die SPD mit 19,8 Pro­zent. Die CDU erringt 10,5 Prozent. 

Volks­ent­scheid

75,7 Pro­zent stim­men mit Ja.

Abge­ord­ne­ten­haus­wahl

Die Grü­nen schaf­fen 24,1 Pro­zent. Die Lin­ke kommt auf 20,6 Pro­zent. Die SPD erringt 17,8 Pro­zent. Die CDU schafft 9,4 Prozent.

Bun­des­tags­wahl

Die Grü­nen schaf­fen im Bund 29,5 Pro­zent. Die SPD bleibt weni­ger Zehn­tel unter der 20-Pro­zent-Mar­ke. Die Lin­ke kommt auf 26,5 Pro­zent. Die CDU hat 8,9 Prozent. 

Sprengelkiez

Eine Wahl­be­tei­li­gung in Nähe des Bun­des­schnitts erreicht der Spren­gel­kiez mit 79 Pro­zent, im Bezirk 74 Pro­zent. Wahl­be­tei­li­gung beträgt im Afri­ka­ni­schen Vier­tel 76 Pro­zent, bei der Bezirks­wahl nur 66 Pro­zent. Die Zahl der Wahl­be­rech­tig­ten unter­schei­det sich bei den drei Wah­len. Zur Bun­des­tags­wahl waren hier 7524 Men­schen eingeladen. 

BVV-Wahl

Die Grü­nen lie­gen weit vor allen ande­ren mit 29,7 Pro­zent. Die Lin­ke schafft 18,0 Pro­zent. Die SPD kommt auf 14,6 Pro­zent. Die CDU schafft 6,5 Prozent. 

Volks­ent­scheid

77,2 Pro­zent stim­men mit Ja.

Abge­ord­ne­ten­haus­wahl

Bei den Zwei­stim­men lie­gen die Grü­nen weit vorn mit 30,8 Pro­zent. Die Lin­ke erringt 21 Pro­zent. Die SPD kommt auf 15,8 Pro­zent und die CDU auf 6,9 Prozent.

Bun­des­tags­wahl

Hier sind die Grü­nen Volks­par­tei mit 38 Pro­zent. SPD holt 18,9 Pro­zent. Die Lin­ke schafft 16 Pro­zent. Die CDU erreicht 6 Prozent. 

Brunnenviertel

65 Pro­zent der Wäh­ler erschie­nen zur Wahl, bei der Bezirks­wahl waren es 58 Pro­zent. Wahl­be­tei­li­gung beträgt im Afri­ka­ni­schen Vier­tel 76 Pro­zent, bei der Bezirks­wahl nur 66 Pro­zent. Die Zahl der Wahl­be­rech­tig­ten unter­schei­det sich bei den drei Wah­len. Zur Bun­des­tags­wahl waren hier 12067 Men­schen eingeladen. 

BVV-Wahl

Im Brun­nen­vier­tel gewinnt die SPD mit 24,7 Pro­zent. Die Grü­nen lie­gen bei 21,4 Pro­zent. Die Lin­ke erreicht 15,4 Pro­zent und die CDU 13,2 Prozent.

Volks­ent­scheid

69,4 Pro­zent stim­men mit Ja.

Abge­ord­ne­ten­haus­wahl

Die SPD gewinnt mit 23,6 Pro­zent. Die Grü­nen lie­gen bei 19,5 Pro­zent. Die Lin­ke kommt auf 14,6 Pro­zent und die CDU auf 12,5 Prozent.

Bun­des­tags­wahl

Auch im Bund gewinnt die SPD mit 24 Pro­zent. Die Grü­nen fol­gen mit 22,7 Pro­zent. Die Line ist hier bei 12,2 Pro­zent. Die CDU zwei­stel­lig mit 11,5 Prozent.

Andrei Schnell

Man hat mir versichert, es gäbe keine Vorschrift zu gendern und ich sei in dieser Frage frei, nicht wahr? Außerdem: Mein Hintergrund ist ostdeutsch, das beruht auf Erlebnissen. Und: Politik sehe ich mir an wie Sportwettbewerbe. Plus: Lese ich ein Buch lese, dann möchte ich es gleich besprechen. Ich mag Geschichten und Geschichte. Mister Gum möchte ich abschließend erwähnen.

14 Comments

    • gibt es nach Belei­di­gun­gen noch eine Erklä­rung der Pfer­de-Annah­me? Oder reichts, wenn der Satz mal gesagt wer­den durfte?

  1. Hal­lo

    da ich fast dop­pelt so alt bin sind sie jung für mich … den es gibt schließ­lich bil­der von ihnen im netz und nein ich bin nicht­wäh­ler !!!! die fra­ge nach der feh­len­den fdp hab ich bewusst nicht gefragt 😉

    schö­nes wochenende

    • Und es gibt erwach­se­ne Leu­te in wich­ti­gen Posi­tio­nen, aus deren Sicht ich dop­pelt so alt bin. Man­che sagen auch direkt, dass ich alt bin.

      • Das ist ja eine lus­ti­ge Dis­kus­si­on. Was wäre, wenn ihr her­aus­be­kom­men wür­det, wer von Euch älter ist? Was soll das dann bedeu­ten? Wer älter ist, ist wei­ser oder schon senil? Ich jeden­falls kann bestä­ti­gen, dass Du nicht mehr jung bist. Wie alt der rein­hard ist, weiß ich natür­lich nicht. 

        Ich fin­de es jeden­falls lus­tig, dass die Leu­te immer wie­der den­ken, die Macher des Wed­ding­wei­sers sind jung. Wenn sie wüss­ten… viel­leicht machen wir mal was dazu am Tag der alten Damen und Herren. 😉

  2. Hal­lo

    ist es zuviel ver­langt oder wur­de aus poli­ti­scher kor­rekt­heit die wahl­er­geb­nis­se der afd nicht genannt … !!???

    wie immer bes­te grüße

    • Es wur­den auch die Wahl­er­geb­nis­se von Dut­zen­den ande­ren Par­tei­en nicht genannt. Ich habe mich auf die rele­van­ten Par­tei­en beschränkt. Ist auch so ein Zah­len­hau­fen geworden.

      • NaJa – wenn bspw. im Afri­ka­ni­schen Vier­tel 12,6 % (Eng­li­sches Vier­tel: 14,3 %; Net­tel­beck: 11,5 %) usw. ) die AfD gewählt haben, kann man wohl kaum davon spre­chen, dass nur die “rele­van­ten” Par­tei­en bei der Ana­ly­se berück­sich­tigt wurden…

          • auf die rele­van­ten Par­tei­en beschränkt… gute ant­wort die direk­te aus­sa­ge geschickt umschifft :)))).… ich sag­te es so und nun noch mal ganz deut­lich … der jun­ge mann schreu­bt sich ganz ein­fach die afd auf­zu­lis­ten weil sie mög­li­cher wei­se irgend­wie nicht für ihn rele­vant erscheint ( sein gutes recht) … vil­l­eicht hat er auch nur ein ande­res ver­ständ­niss von demo­kra­tie .… aber was weiß ich denn schon ;))

          • Inter­es­san­te Spe­ku­la­ti­on, dass ich jung bin. Noch ein­mal: Ich beschrän­ke mich auf die rele­van­ten Par­tei­en. Hät­te jetzt als Angriff von einem Par­tei­gän­ger der AfD erwar­tet, dass er mich fragt, war­um dann die CDU vor­kommt, die gera­de ein­mal 10 Pro­zent schafft. Oder war­um die tra­di­ti­ons­rei­che FDP nicht vor­kommt. Oder was mit den Pira­ten ist, die frü­her ein­mal im Wed­ding abräum­ten. Was ich damit sagen will: Man muss manch­mal auch den Blick auf die eige­ne Par­tei ver­las­sen, wenn es um Demo­kra­tie gehen soll.

      • auf die rele­van­ten Par­tei­en beschränkt… gute ant­wort die direk­te aus­sa­ge geschickt umschifft :)))) ein Zah­len­hau­fen gewor­den.… eben­so gut for­mu­liert für eine desas­trö­se wahl wo wahl­zet­tel nicht aus­rei­chend oder im fal­schen wahl­lo­kal landen

        net­te woche noch

  3. Jetzt kann man die­ses unsäg­li­che Wahl­er­geb­nis / den Volks­ent­scheid auch noch dezi­diert nach­le­sen! NaJa – ich habe ja noch Hoff­nung, dass es eine Neu­wahl gib, da die Ber­li­ner Wahl als ungül­tig erklärt wird!

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