Vergessene Unternehmen aus dem Wedding

Der Wedding war einst DER Arbeiterbezirk im Norden Berlins. Klar, dass hier viele namhafte Unternehmen mit Weltruf produziert haben. Aber es gibt auch klangvolle Namen, mit denen jeder in Berlin früher etwas anfangen konnte – die heute fast vergessene Firmen sind.

Wir rufen sie wieder ins Gedächtnis – eine einst bekannte Supermarktkette, Schokolade (die jedes Kind kannte) oder eine Brotmarke.

Magendoktor

Meine 11 Stunden im Magendoktor

Der Magendoktor am Nettelbeckplatz ist so etwas wie die Schneekugel unserer Gesellschaft. Es wirkt, als hätte man sich wahllos Menschen aus allen Bereichen des Lebens geschnappt, dort hin platziert und geschüttelt. Am Ende, wenn sich die Nacht in den Morgen verabschiedet und alle Bewegungen langsamer werden, löst sich dieser Querschnitt der Gesellschaft langsam, aber nie vollständig, in alle Himmelsrichtungen wieder auf.
Jeden Tag – 24 Stunden nonstop.

Ungewöhnliches aus den Gerichtshöfen Teil 1 – denttabs

Foto: Tilman Vogler
Foto: Tilman Vogler

Unter Künstlerateliers, Werkstätten, Wohnungen und Handwerksbetrieben findet man in den Weddinger Gerichtshöfen so manch wundersame Dinge. Hier wird gewerkelt und gebastelt, gemalt und gelebt. Wir haben uns an diesem historischen Ort mal umgeschaut und berichten über unsere Begegnungen und Erlebnisse.

Eine durchaus REALe Schließung

REAL Müllerstraße„Bist du REAL?“ – Jeder hat doch schon einmal diese scherzhafte Frage gestellt oder gestellt bekommen.  Mit der Schließung der Supermarkt- Kette REAL bekommt die Frage eine ganz neue Bedeutung.  Es ist beschlossen: Der REALSupermarkt in der Müllerstraße 46-48 schließt – laut Aushängen bereits am morgigen 26. September.  Wie REAL sind die Auswirkungen?

Vor 118 Jahren eingeweiht: Das Jüdische Altersheim in der Iranischen Straße

Das Jüdische Altersheim
Berlin-Wedding, Synagoge Jüdisches Altersheim, Iranischen Straße 3, Foto: Abraham Pisarek, 1930er Jahre (vor 1939), COPYRIGHT: Bildarchiv Pisarek/akg-images

Was heute als Iranische Straße bekannt ist, hieß bis 1934 Exerzierstraße. Um 1900 befand sich auf einer Straßenseite die Reuter-Stiftung und zur anderen die Laubenkolonie Nordkap. Es war eine beschauliche und ruhige Gegend. Innerhalb von wenigen Jahren sollte sich das Stadtbild durch das Jüdische Altersheim und das Jüdische Krankenhaus verwandeln. Mit diesem Beitrag soll die erste große Jüdische Fürsorgeeinrichtung und bedeutende Synagoge im Wedding erinnert werden.

Am Tag des Offenen Denkmals Altes neu entdecken

Tag des offenen Denkmals Christiania
Umspannwerk Christiania Osloer Straße

An diesem Wochenende des 12. und 13. September findet der Tag des offenen Denkmals statt. Zahlreiche Gebäude, die sonst nicht offen stehen, können besichtigt werden, oft im Rahmen von Führungen. Im Ortsteil Gesundbrunnen gibt es besonders viele Entdeckungen zu machen. Wir stellen euch das Programm vor. Kurzfristig können sich Angaben ändern.

Lesungen, Diskussion und Diavortrag: September in der Bibliothek am Luisenbad

September in der BibliothekDer September hält nach einer langen Zeit ausschließlich virtuell stattfindender Kulturveranstaltungen wieder jede Menge Veranstaltungen bereit. Wir haben uns die Events herausgesucht, die den ganzen September über in der Bibliothek am Luisenbad stattfinden. Für alle Veranstaltungen ist eine vorherige Reservierung erforderlich.

Erinnerung an Georg Benjamin (10.9.1895 -26.8.1942)

Zu den herausragenden Figuren eines Berliner Stadtteils wie dem Wedding gehören nicht nur Menschen, die dort geboren sind oder den größten Teil ihres Lebens in ihm verbrachten. Beides war bei Georg Benjamin nicht der Fall. Er wurde am 10. September 1895 als zweiter Sohn großbürgerlicher jüdischer Eltern in der Villenkolonie Grunewald geboren. Sein Aufenthalt im Wedding erstreckte sich lediglich auf 13 entscheidende Jahre zwischen 1920 und der nationalsozialistischen Herrschaft 1933.