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Kultur- und Erlebnisreise auf dem Leo:
Auf Leo!PlatzSafari durch den wilden Wedding

18. April 2026

Einmal quer über den Leopoldplatz ziehen, dabei hinter Türen schauen, die sonst verschlossen bleiben – und ganz nebenbei Kunst, Musik und Kiezgeschichten entdecken: Genau das steckt hinter der ersten „LEO! PLATZ SAFARI“, die am Freitag, den 24. April, über die Bühne geht. Los geht’s um 16.30 Uhr am Safe-Hub-Sportplatz in der Ruheplatzstraße – von dort aus führt eine kuratierte Tour in fünf Stationen rund um den Leo.

Das Konzept erinnert an frühere Kulturexpeditionen im Kiez: kleine Gruppen, wechselnde Orte, überraschende Einblicke. Hinter der Safari steckt die Weddinger Agentur georg + georg, die schon ähnliche Formate umgesetzt hat. Diesmal liegt der Fokus ganz auf dem Leopoldplatz – mit all seinen Initiativen, Projekten und Menschen, die den Ort prägen.

Die Safari ist Teil der Kampagne „We Are Leo“, mit der der Bezirk die positiven Seiten des Platzes stärker sichtbar machen will. Denn zwischen Kirche, Bauwagen, Sportplatz und Buchbistro passiert mehr, als man im Alltag oft mitbekommt.

Inhaltlich geht es bewusst bunt zu: Gleich zu Beginn um 16.30 Uhr kann auf dem Fußballplatz des Safe Hub Siebdruck ausprobiert werden – am besten mit einem eigenen Kleidungsstück. Danach wird es ungewöhnlich: In der Alten Nazarethkirche trifft um 17.40 Uhr eine Baustellenführung auf a-cappella-Arien im Kirchenschiff. Am Bauwagen stellt sich das Platzteam gegen 18.20 Uhr vor, bevor es gemeinsam auf eine kleine Müllsammelrunde geht. Im Keller des Photo Studio Berlin wartet um 18.50 Uhr ein Cyanotypie-Workshop, bei dem mit lichtempfindlichem Material experimentiert wird. Und zum Abschluss wird es um 19.40 Uhr vor dem Buchbistro Frau Polda literarisch und musikalisch – mit einer Lesung von Josephine Apraku und Indie-Pop von Johanna Ambivalent, begleitet von Focaccia und Drinks.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber nötig, da einige Stationen nur begrenzt Platz bieten. Möglich ist das online oder direkt beim Platzteam am grünen Bauwagen auf dem vorderen Leopoldplatz.

Die Zeiten der einzelnen Stationen sind als Richtwerte zu verstehen – wenn es irgendwo länger spannend bleibt, darf es auch mal etwas später weitergehen. Und vielleicht ist das genau die Idee dahinter: den Leopoldplatz nicht im Vorbeigehen zu erleben, sondern sich Zeit zu nehmen für das, was ihn ausmacht.

weddingweiserredaktion

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Die ehrenamtliche Redaktion besteht aus mehreren Mitgliedern. Wir als Weddingerinnen oder Weddinger schreiben für unseren Kiez.

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